"beatmete" Verzweiflung

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Nirbheeti
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von Nirbheeti » Samstag 24. Juni 2017, 15:37

Liebe AnnSophie,

diese berufliche Anerkennung habe ich dir schon immer gewünscht! Wir wissen ja schon lange, was wir an dir haben!

: 26
Lieben Gruß!
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
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AnnSophie
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von AnnSophie » Samstag 24. Juni 2017, 20:38

:danke: , liebe Nirbheeti. Ja es ist schon witzig in meinem Leben, es gibt immer wieder Phasen großer Anerkennung und Phasen großer Anfechtung/Kritik. Es wandelt sich - und gerade ist einiges an Respekt & Anerkennung da. Bin dankbar.
Ich liebe, also bin und werde ich.
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von Waldeule » Montag 26. Juni 2017, 05:49

Liebe AnnSophie,

das freut mich sehr für dich. Du triffst bestimmt die beste Entscheidung FÜR DICH!
Witzig ist auch, dass man manchmal strampeln kann wie man will, man kommt eine ganze Weile scheinbar nicht vom Fleck. Und dann gehen irgendwelche Türen plötzlich auf. Es kommt mir manchmal vor, als müsse eine Spule bis zum Ende abgewickelt werden, der Sand bis auf das letzte Korn durch die Sanduhr rinnen und man sitzt wieder in der Schule, es ist Sommer, 6. Stunde Mathematik und ob man sich anstrengt oder döst - das ersehnte Klingeln kommt nun mal erst, wenn die Stunde um ist! :D

Vielleicht ist das, was ich weiter oben mit "Verträgen" umschrieben habe, auch einfach durch innere Prozesse umgeschrieben worden und nicht mehr aktuell auf der to-do Liste - wer weiß. Auf jeden Fall kommt jetzt wieder, um mit Hesse zu sprechen, der Zauber des Anfangs ins Spiel, damit auch das Getragensein und der Schutz. Was immer dann als nächstes ansteht, geht sicher auch geschmeidiger und mit anderen Möglichkeiten einher.

ALLES GUTE!!! Lass dich auf der Welle tragen.

: 26 Waldeule
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... ist der Regenschirm der Weisen - E. Kästner-
... fängt damit an, dass man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt - H. Hesse -

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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von AnnSophie » Dienstag 27. Juni 2017, 15:36

Ich geh zurück nach Baden-Baden !!! :sunshine: :dance: :sunshine:

Letztendlich war das der entscheidende Faktor, meine Wahlheimat. Hab gerade keine Lust eine neue geographische Heimat zu finden.

@Waldeule, das mit den "Verträgen" hab ich noch nicht fertig gedacht/gefühlt, irgendwie hat für mich da der Begriff nicht ganz zu meiner inneren Realität gepasst. Ich hatte eher das Gefühl es sind Taten & Urteile darüber die noch zwacken .... das Thema ist gerade wieder etwas in den Hintergrund gerutscht - wie weit es sich gewandelt hat? Schau 'mer mal.

: 26
AnnSophie.
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von Waldeule » Samstag 1. Juli 2017, 13:59

Na, bist du wenigstens richtig am Feiern? :dance: :sunshine: Dann wird der Altersdurchschnitt in Baden-Baden ja mit deiner Dauerpräsenz jetzt leicht gesenkt :baeh:

Das mit den Verträgen war nur eine Anmerkung und mögliche Erklärung zu den Schuldgefühlen, die du erwähnt hattest. Aus den Erfahrungen mit der Kinesiologie ist mir klar geworden, dass die meisten noch Gepäck mitschleppen. Klopft schon an, wenn es dran ist - keine Sorge!
Dadurch ist mir auch die Energie von Worten allgemein, aber besonders von Versprechen, Schwüren und Flüchen bewusster geworden. Das Thema ist nur sehr beladen und durch das Agieren der Kirche durch zwei Jahrtausende zu recht (zumindest verständlicherweise) zum Tabu geworden. Heißt für mich aber nicht, dass man es dabei belassen sollte. Eigene Schwüre z. B., die man anderen Menschen geleistet hat - und sei es noch so lange her - können eingefordert werden und Schuldgefühle auslösen, auch wenn es sich um erkennbar nutzlose Forderungen handelt. Die harmlose Variante ist der 'Deal mit Gott': "Lieber Gott, hole mich heil aus der Nummer raus, dann bete ich den Rest meines Lebens zwanzig mal am Tag den Rosenkranz!" (WEP hat Rosenkrieg geschrieben :witz: ). Macht u. U. auch leicht zwangsneurotisch, wenn man es mal vergisst, aber zumindest beharrt kein Mensch oder lichtvolle Macht auf Einhaltung. Anders kann es sein, wenn man sich die falschen Verbündeten ausgesucht hat (bei Goethe wären das "die Geister, die ich rief") - aber das muss jetzt nicht sein.

Für den ausgelagerten Seelenanteil gibt es ein berühmtes Beispiel: Rainer Maria Rilke hat in seinem 1909 veröffentlichen Prosawerk 'Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge' in Briefen an eine Freundin bekannt, dass er diesen Anteil seiner selbst als Figur des Buches quasi abgespalten hat, um selbst weiter leben und arbeiten zu können. Bezeichnenderweise endet das Werk symbolisch mit dem Gleichnis des verlorenen Sohnes, der heimkehrt - was die Reintegration eines Seelenanteils bedeutet.

Herzliche Grüße
Waldeule
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von RuthHeile » Samstag 1. Juli 2017, 20:18

Liebe AnnSophie,
und ich dachte wir sehen uns mal in Frankfurt.
Alles Gute
RuthHeile
Herr, lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
(Antonie de Saint Exupery)

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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von AnnSophie » Dienstag 4. Juli 2017, 04:58

Liebe RuthHeile,
Juli- Mitte September bin ich noch in Frankfurt.... und ich komm zum Strömtreffen und Du? :lol:

Liebe Waldeule, Dir will ich in Ruhe antworten.

Herzlich
AnnSophie.
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von RuthHeile » Samstag 8. Juli 2017, 18:59

Liebe AnnSophie,
gern wär ich dabei. Ist aber für mich zu weit, ich schaff das wohl nicht.
War gestern noch auf dem Pilgerweg in Ostfriesland: Ihlow-Marienhafe-Norden. Sitze jetzt seit heute fest mit dicken Blasen unter den Füsse. Werde wohl ein andermal weiter wandern.
Ansonsten ist bei mir auch immer viel los. Bin auch als Oma, jetzt mit zwei Enkelkinder gefragt.
Vielleicht im nächsten Jahr bei Strömtreffen, oder wenn wir mal mit dem Wohnmobil in Richtung Baden-Baden kommen.
RuthHeile
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