diesjährigen Adventskalender

Eine Woche lang eine Tiefe strömen - wir beginnen am 1. Advent und strömen uns bis zum 6. Januar durch alle Tiefen.
Viel Spaß dabei!

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Nirbheeti
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Re: diesjährigen Adventskalender

Beitrag von Nirbheeti » Mittwoch 5. Dezember 2012, 21:03

Varinas Hinweise haben bei mir noch weitergearbeitet:

Positive Zahl der 8. Tiefe ist die 7 > unsichtbares Licht > Gott sprach: Es werde Licht!
Positive Zahl der 7. Tiefe ist die 11 > Licht > Und es ward Licht!
Positive Zahl der 5. Tiefe ist wieder die 7 > Mein Seelenlicht

LIFE
Look Inside For Everything.

Leben
Warum in die Ferne schweifen,
sieh, das Gute liegt in mir ... : 19

Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)

Mandala
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Re: diesjährigen Adventskalender

Beitrag von Mandala » Freitag 21. Dezember 2012, 08:44

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************

Ein Stern auf Erden

Es war einmal ein kleiner Stern,
Der leuchtete am Himmel gern.
Doch eines Tages dachte er:
Wie´s wohl als Stern auf Erden wär?

So viele Fragen hatte er,
so viele Dinge wollt er sehen,
und er bat den Sternenkönig:
“Lass mich auf die Erde gehen“

“Die Menschen stehn im Dunkeln, nicht?
Ich geh und bringe ihnen Licht!“

Der König sagte:

Geh mein Kind,
und siehe, wie die Menschen sind.
Jedoch als Stern kannst du nicht gehen,
denn sie würden nicht verstehen,
dass ein Licht vom Himmel fällt,
und erleuchten will die Welt.

Darum fliege mit dem Wind,
hinab zur Erde als Menschenkind.
Deine Leuchtkraft bleibt bestehen,
nur kann sie nicht gleich jeder sehen.
Als Mensch, da kommt dein Licht von innen,
es wohnt in deinem Herzen drinnen.

Manchmal wird es schwierig sein,
doch wisse: Du bist nie allein!
Alle deine Sternenfreunde
stehn am Himmel - jede Nacht
schau nach oben, sei gewiss
du bist behütet und bewacht.

Du wirst neue Brüder finden,
sie waren einst ein Stern, wie du;
doch sie vergaßen Ihre Heimat,
und hörten nicht dem Himmel zu.

Geh – und öffne ihre Herzen,
versprich mir, dass du nie vergisst,
dass du in Wahrheit nicht im dunkeln,
sondern ein Licht des Himmels bist.
(Duinea)


***

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Die Wintersonnwende ist eines der heiligsten Sonnenfeiern und findet am 21. Dezember statt.
Sie bezeichnet die tiefste Nacht des Jahres - wird deswegen auch MUTTERNACHT,
althochdeutsch MODRANECHT, genannt.
In dieser Nacht gebiert die Göttin tief in der finsteren Erde in der stillsten aller Stunden
das wiedergeborene Sonnenkind.
Diesen Mythos können Sie in allen Kulturen der Welt wiederfinden.
Am deutlichsten manifestiert ist es bei uns in Weihnachten und dem Christuskind.
Weihnacht ist ja nichts anderes als WEIHE-NACHT, ist gleich geweihte Nacht.
Oder wie in vielen Weihnachtsliedern besungen "HEILIGE NACHT

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Re: diesjährigen Adventskalender

Beitrag von Fish70 » Freitag 21. Dezember 2012, 15:54

sooo schön...

vielen Dank dafür

lg

vom fish
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Re: diesjährigen Adventskalender

Beitrag von ate2011 » Freitag 21. Dezember 2012, 20:47

Liebe Mandala,
danke für den wunderschönen Text & Bild .... habe heute anläßlich der
Wintersonnenwende geräuchert und werde wohl noch ein paar Sachen
aufschreiben, welche ich nicht mit ins neue Jahr nehmen möchte.

Lieben Gruß ate ;)
"pure awareness"

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Re: diesjährigen Adventskalender

Beitrag von optimistin » Sonntag 23. Dezember 2012, 14:25

Verfasser leider unbekannt!!!
Eine junge Frau wartet auf einem grossen Flughafen auf die Boarding-Time für ihren Flug.
Weil sie mehrere Stunden warten musste, entschied sie sich, ein Buch zu kaufen.
Zudem kaufte sie sich eine Packung Kekse.
Sie setzte sich in den Ruheraum des Flughafens, um sich auszuruhen und das Buch zu lesen.
Auf der einen Seite der Bank, auf der die Packung Kekse lag, begann ein Mann in seiner Zeitschrift zu lesen.
Als sie den ersten Keks nahm, machte der Mann dasselbe, sie war irritiert über dieses Verhalten sagte aber nichts und dachte für sich:
„Was für eine Frechheit am liebsten würde ich ihn ohrfeigen!“
Bei jedem Keks, den sie nahm, nahm der Mann auch einen.
Das brachte sie in Rage, aber sie wollte keine Szene machen.
Als nur noch ein Keks übrig blieb, dachte sie:
„Und was macht er wohl jetzt, dieser schamlose Profiteur ?“
Der Mann nahm den letzten Keks, brach ihn in zwei Stücke und reichte ihr die eine Hälfte.
Ah, das war jetzt aber wirklich zu viel des Guten !
Sie war ausser sich !
Blitzschnell nahm sie ihr Buch und ihr Gebäck und rauschte, hinüber zum Abflugsgate.
Als sie sich im Flugzeug dann auf ihren Platz setzte, öffnete sie ihre Handtasche um die Lesebrille herauszunehmen und fand zur grossen Überraschung ihre Packung Kekse, ganz und ungeöffnet !
Da fühlte sie sich einfach MIES !!!
Sie realisierte, wie sie sich geirrt hatte............
Sie hatte ganz vergessen, dass ihre Kekse noch in der Handtasche waren.
Der Mann hatte seine Kekse mit ihr geteilt ohne Groll und Furcht.
Unter Schock erinnerte sie sich daran, wie sie gedacht hatte, sie hätte ihre Kekse mit ihm geteilt und jetzt hat sie nicht mehr die Gelegenheit, die Situation zu erklären oder sich zu entschuldigen.

Es gibt Dinge, die wir nicht mehr zurückholen können...
DER STEIN,
nachdem er geworfen wurde,
DAS WORT,
nachdem es ausgesprochen wurde,
DIE GELEGENHEIT,
die nicht ergriffen wurde,


Bild

opti wünscht allen Strömfreunden ein gesegnetes Weihnachtsfest
Tränen sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind Zeichen dafür, dass man zu lange versucht hat, stark zu sein.
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Re: diesjährigen Adventskalender

Beitrag von AnnSophie » Sonntag 23. Dezember 2012, 16:21

Liebe Mandala, liebe Opti,
vielen herzlichen Dank für die schönen Geschichten!

Schönen Adventssonntag und schöne Weihnachten,
: 26

AnnSophie
Ich liebe, also bin und werde ich.
in Erinnerung an Réné Descartes

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Re: diesjährigen Adventskalender

Beitrag von Fish70 » Sonntag 23. Dezember 2012, 17:00

Die Puppe

Am Morgen des 24. Dezembers stresste ich durch die Geschäfte um noch die letzten Geschenke zu besorgen.

Als ich das Gewühl von Menschen sah,dachte ich,das wird wohl ewig dauern,bis ich hier alles besorgt habe und ich muss noch in andere Geschäfte...Weihnachten wird jedes Jahr mehr stressvoll.Ich wünschte,ich könnte einfach einschlafen und erst nach Weihnachten wieder aufwachen.

Trotz allem drängte ich mich zur Spielzeugabteilung durch.Dort habe ich mich dann über die enormen Preise der Spielsachen gewundert.

Auf der Suche nach einem geeigneten Spielzeug bemerkte ich einen etwa fünf Jahre alten Jungen,der eine Puppe gedankenverloren anschaute.Der Junge machte einen sehr traurigen Eindruck.Ich fragte mich,für wen er wohl die Puppe ausgesucht hatte.In diesem Moment drehte sich der kleine Junge zu einer älteren Dame um und fragte sie:" Oma,bist du sicher,dass ich nicht genug Geld habe?"

Die ältere Dame antwortete:" Mein Lieber,du weißt ganz genau,dass du nicht genug Geld hast um die Puppe zu kaufen." Danach bat sie ihn in der Spielzeugabteilung zu warten,bis sie ihre Einkäufe erledigt hat.

Der Junge hatte noch immer die Puppe gegen seine Brust gepresst.Ich lief zu ihm hin und fragte ihn,für wen er denn die hübsche Puppe ausgesucht hätte. "Es ist die Puppe,die sich meine Schwester zu Weihnachten gewünscht hat.Sie war überzeugt,dass der Weihnachtsmann ihr diese Puppe bringen würde."

Ich versicherte ihm,dass der Weihnachtsmann bestimmt weiss,was sich seine Schwester zu Weihnachten wünscht.Und das er sich darüber keine Sorgen machen sollte.Doch der Junge antwortete traurig:"Der Weihnachtsmann kann ihr die Puppe nicht dorthin bringen,wo sie sich befindet.Ich muss die Puppe meiner Mutter geben und sie kann sie mitnehmen,wenn sie geht.

Seine Augen waren mit Tränen gefüllt,als er das sagte.

"Meine Schwester ist im Himmel.Mein Vater sagt,dass meine Mutter auch bald in den Himmel geht.Deswegen dachte ich mir,dass sie die Puppe für meine Schwester mitnehmen kann."

Als ich dem Jungen zuhörte,habe ich meinen Weihnachtsstress ganz vergessen.

Der Junge fuhr fort:"Ich sagte meinem Vater,er soll meiner Mutter ausrichten,dass sie noch warten soll um in den Himmel zu gehen,bis ich aus dem Laden zurück bin."

Dann zeigte mir der Junge ein Foto von ihm,auf dem er ein unbekümmertes,fröhliches Gesicht hat. "Ich möchte,dass meine Mutter dieses Bild mitnimmt,damit sie mich nicht vergisst.Ich liebe meine Mutter sehr und ich möchte,das sie bei uns bleibt.Doch mein Vater sagt,dass sie zu meiner kleinen Schwester muss."

Wieder schaute er gedankenverloren die Puppe an.

Ich suchte meinen Geldbeutel,sagte ihm,er soll doch das Geld nochmals nachzählen.Es könnte sein,dass er nun genug hat um die Puppe zu kaufen.

"Gut,ich hoffe,dass es nun reicht..." Ich half ihm mit dem Zählen und steckte ihm etwas Geld zu,ohne dass er es gemerkt hat.

Er sagte:" Danke Gott,dass du mir genug Geld gegeben hast!"

Danach schaute er mich an und meinte, "Ich habe gestern gebetet,dass ich genug Geld für die Puppe für meine Schwester habe.Und ich hoffe auch,dass es für eine weisse Rose für meine Mutter reicht.Meine Mutter liebt weisse Rosen."

Einige Minuten später kam die ältere Dame zurück und ich verabschiedete mich von dem Jungen.

Ich erledigte alle meine Einkäufe mit einer ganz anderen Einstellung als diesen Morgen.Ich konnte den kleinen Jungen nicht vergessen.

Dann erinnerte ich mich an einen Zeitungsartikel,den ich vor zwei Tagen gelesen hatte.Es handelte sich um einen betrunkenen Automobilist,der ein Auto angefahren hat,in dem eine junge Frau und ein kleines Mädchen saßen.Das kleine Mädchen ist noch am Unfallort gestorben und die Mutter wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert.Die Frau liegt seither im Koma.

War das die Familie des kleinen Jungen?

Zwei Tage nachdem ich den JUngen im Geschäft getroffen hatte,las ich in der Zeitung,dass die Autolenkerin,die vor vier Tagen einen Unfall hatte,ihren Verletzungen erlag.Ich konnte es nicht lassen und kaufte einen Strauß weisser Rosen,ging zur Kirche wo die Frau aufgebahrt war.

Sie lag dort.In ihrer Hand hielt sie eine weisse Rose,eine Puppe und ein Foto des kleinen Jungens aus dem Kaufhaus.

Als ich nach Hause lief,dachte ich darüber nach,wie groß die Liebe des kleinen Kindes ist für seine Schwester und seine Mutter.In einer Sekunde,kann sich das Leben so gewaltig ändern,dass nichts mehr ist wie es einmal war!


Quelle: unbekannt

Wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest und dass die Herzen auch nach den Feiertagen weiter gelebt wird.

lg

vom fish
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Re: diesjährigen Adventskalender

Beitrag von Etaner » Sonntag 23. Dezember 2012, 19:53

Vielen Dank für die schönen Geschichten und die wunderbare Begleitung durch den Advent.

Ich wünsche allen ein fried- und freudenvolles Weihnachtsfest!

lg Etaner

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Re: diesjährigen Adventskalender

Beitrag von optimistin » Montag 24. Dezember 2012, 14:38

Wenn es dir mal nicht so gut geht...

Wenn du mal nicht so gut drauf bist...
dann lies dieses:

Wofür wir dankbar sein können, es aber oft nicht mal registrieren ...

- den Partner, der Dir jede Nacht die Decke wegzieht, weil es bedeutet, dass er mit keinem anderen aus ist

- das Kind, das nicht sein Zimmer aufräumt und lieber fernsieht, weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße

- die Steuern, die ich zahlen muss, weil es bedeutet, dass ich eine Beschäftigung habe

- die riesige Unordnung, die ich nach ner gefeierten Party aufräumen muss, weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war.

- die Kleidung, die mal wieder zu eng geworden ist, weil es bedeutet, dass ich genug zu essen habe

- den Schatten, der mich bei meiner Arbeit "verfolgt", weil es bedeutet, dass ich mich im Sonnenschein befinde

- den Teppich, den ich saugen muss und die Fenster, die geputzt werden müssen, die Knöpfe, die angenäht werden müssten, weil es bedeutet, dass ich ein Zuhause habe

- die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre, weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen

- die Straßenbeleuchtung, die so endlos weit von meinem Parkplatz weg ist, weil es bedeutet, dass ich laufen kann und ein Beförderungsmittel besitze

- die hohe Heizkostenrechnung, weil es bedeutet, dass ich's warm habe

- die Frau hinter mir in der Kirche, die so falsch singt, weil es bedeutet, dass ich hören kann

- den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln, weil es bedeutet, dass ich Kleider besitze

- die schmerzenden Muskeln am Ende eines harten Arbeitstages, weil es bedeutet, dass es mir möglich ist hart zu arbeiten

- den Wecker, der mich morgens unsanft aus meinen Träumen reißt, weil es bedeutet, dass ich am Leben bin

- und schließlich: die vielen nervenden E-Mails, weil es bedeutet, dass ich Freunde habe und es genügend Menschen gibt, die an mich denken

... und solltest du glauben, Dein Leben wäre "beschissen", dann lies noch mal!
(Verfasser : unbekannt)

Liebe Grüße von opti und

Bild
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Re: diesjährigen Adventskalender

Beitrag von optimistin » Donnerstag 27. Dezember 2012, 16:30

Der Zug des Lebens (verfasser unbekannt)

Vor einiger Zeit las ich ein Buch, worin das Leben mit einer Zugreise verglichen wurde.
Eine sehr interessante Lektüre.

Man steigt oft ein und aus, bei manchen Aufenthalten gibt es angenehme Überraschungen und glückliche Momente, aber auch Unfälle und tiefe Traurigkeit .
Wenn wir geboren werden und in den Zug einsteigen, treffen wir Menschen, von denen wir glauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden: unsere Eltern.
Leider ist die Wahrheit eine andere.
Sie steigen irgendwann bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung, ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.
Allerdings steigen andere Personen, die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein.
Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde und diese wunderbaren Menschen, die uns begegnen und die wir lieben lernen.. Manche dieser Personen die einsteigen, betrachten die Reise als kleinen Spaziergang.
Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise. Und es gibt wieder andere im Zug, die immer da und bereit sind, denen zu helfen, die es brauchen.
Manche hinterlassen beim Aussteigen eine immer währende Sehnsucht...
Manche steigen ein und wieder aus und wir haben sie kaum bemerkt …
Es erstaunt uns, dass manche der Passagiere, die wir am liebsten haben, sich in einen anderen Wagon setzen und uns die Reise in diesem Abschnitt alleine machen lassen.
Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, die Mühe auf uns zu nehmen, sie zu suchen und uns zu ihrem Wagon durchzukämpfen.
Leider können wir uns manchmal nicht zu ihnen setzen, da der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist.
So ist das Leben. Voll von Herausforderungen, Träumen, Fantasien, Hoffnungen und Abschieden, aber ohne Wiederkehr.
Versuchen wir mit unseren Mitreisenden gut auszukommen, und suchen wir das Beste in jedem von ihnen.
Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke einer der Gefährten schwanken kann und möglicherweise unser Verständnis braucht.
Auch wir werden öfter schwanken und es wird jemanden geben, der uns versteht.
Das große Mysterium der Reise ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen werden und
genau so wenig wann unsere Mitreisenden aussteigen werden, nicht einmal die, die gleich neben uns sitzen.
Ich glaube, ich werde wehmütig sein, wenn ich aus dem Zug für immer aussteige.....
Ja, das glaube ich.
Die Trennung von einigen Freunden, die ich während der Reise traf, wird schmerzhaft sein.
Meine Liebsten allein zu lassen, wird sehr traurig sein.
Aber ich habe die Hoffnung, dass irgendwann der Zentralbahnhof kommt, und ich habe das Gefühl,
sie ankommen zu sehen, mit Gepäck, das sie beim Einsteigen noch nicht hatten.
Was mich glücklich machen wird, ist der Gedanke, dass ich mitgeholfen habe ihr Gepäck zu vermehren und wertvoller zu machen.
Schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben und das sich am Ende die Mühe gelohnt hat.
Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen, der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterlässt.

Opti dankt den lieben Menschen und etlichen Freunden hier im Forum, die mich bisher auf meiner Zugreise so liebevoll begleitet haben.
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Luna
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Re: diesjährigen Adventskalender

Beitrag von Luna » Donnerstag 27. Dezember 2012, 17:32

Oh, liebe Opti,
wie schöööön und wie traurig zu gleich!

Auch ich sitze in diesem Zug und es geht bestimmt spannend weiter- das spüre ich!

DAAAAANKEEEE!!!!! : 26 : 26 : 26
Luna
„Der Mut der Wahrheit ist die erste Bedingung des philosophischen Studiums."
Georg Wilhelm Friedrich Hegel

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