Organströmen "im Detail"

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Isabella
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Organströmen "im Detail"

Beitrag von Isabella »

Hallo Ihr Lieben,

bisher habe ich hauptsächlich nur eure tollen Beiträge gelesen, aber nun muss ich selber mal ein für mich wichtiges Thema ansprechen:

Das Organströmen „im Detail“:
Ich habe das Buch „Jin Shin Jyutsu“ von Waltraud Riegger-Krause (das ich übrigens sehr gut finde). Ich habe mir nun angewöhnt jeden morgen (noch im Bett) und jeden Abend (wieder im Bett ;-)) zu strömen.
Ich bearbeitet dabei derzeit mein Projekt „Migräne“ (Attacken 2-3 x pro Monat). Da ich derzeit in homöopathischer Behandlung bin (chronische Erkrankung), sind mir schulmedizinische Schmerzmittel, aber auch z.B. Schüßler Salze „verboten“. Daher habe ich mich entschlossen regelmäßig – nicht nur bei akuten Attacken - den Gallen- und den Leberstrom zu strömen.

Nun sagte mir meine Homöopathin, dass ich es mit dem Strömen „übertreibe“. Zum Beispiel dürfe ich den Gallenstrom morgens nur links strömen und abends (nach frühestens 8 Stunden) dürfe ich dann die rechte Seite strömen. Einen weiteren Organstrom sollte ich erst frühestens am nächsten Tag strömen. In meinem Buch taucht diese „Regel“ gar nicht auf. :? Könnt ihr mir erklären, ob die „Lehrmeinungen“ an dieser Stelle auseinander gehen? Oder sollte man dieser „Regel“ folgen und wenn ja, warum?

Darüber hinaus ist mir die Einteilung in „links und rechts“ nicht ganz klar. Vielleicht liegt es ganz einfach an meinem Buch, da die Autorin anders vorgeht. Sie strömt beide Seiten direkt in einem Strömvorgang und unterscheidet daher nicht zwischen links und rechts.

Nehmen wir beispielsweise die Dünndarmfunktionsenergie. Laut Buch soll ich das linke SES 11 mit der linken Hand und das rechte SES 13 mit der rechten Hand strömen. Wenn ich die Punkte nun aber betrachte, liegt das linke SES 11 auf der rechten Dünndarmfunktionsenergie, während der rechte SES 13 bei der linken Dünndarmfunktionsenergie liegt. Somit würde ich beide Ströme in einem Vorgang strömen.
Nach meinem Verständnis wäre ich jetzt nach den Energiebahnen (links/ rechts) gegangen und hätte somit eigentlich die linke 11 und die linke 13 geströmt.

Darüber hinaus liegen bei manchen Organströmen die SES, die ich laut Buch strömen soll, gar nicht auf den Strömen, z.B. Herzfunktionsenergie (SES 11 + 17), so dass ich sie gar nicht mehr zuordnen kann. :?

Ich bin total verwirrt (und ihr jetzt wahrscheinlich auch ;) ). Ich durchdringe die Dinge halt gern…
Da habe ich mich einmal nur auf mein Gefühl verlassen und dann das… :?
Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Würde mich sehr freuen.

Herzliche Grüße von eurer Isabella
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Christa
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Re: Organströmen "im Detail"

Beitrag von Christa »

Hallo Isabella,
im WRK-Buch findest Du auf den letzten Seiten (ab S. 165) 'Hinweise zur Anwendung'. Habe jetzt allerdings nicht alles durchgelesen. Aber meines Wissens sollte zwischen den einzelnen Organströmen immer eine Zeitspanne von mindestens 8 Stunden sein und als 'Selbst-Strömzeit' nicht länger als max. 1 Stunde vorgesehen werden. Bei Behandlungen Anderer ist diese Zeit i. d. R. noch kürzer anzusetzen.
Trotzdem gilt auch immer "Jeder so, bzw. so lange, wie er es für sich als angenehm empfindet".
Zuletzt geändert von Christa am 22. Juni 2009, 22:12, insgesamt 1-mal geändert.
Herzlichen Gruß
Christa
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Vodo
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Re: Organströmen "im Detail"

Beitrag von Vodo »

Jetzt bin ich aber auch verwirrt.
Meine Praktikerin sagte mir, dass ich selbst so oft und lange strömen kann wie ich möchte und wie es mir gutt tut.
Die Anwendung durch eine andere Person sollte aber in der Regel nicht länger als 1 Stunde dauern.
Die Behandlung wirke dann noch 8 Stunden nach.

:?:

Gruß Doris
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leonard
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Re: Organströmen "im Detail"

Beitrag von leonard »

Isabella hat geschrieben:Da habe ich mich einmal nur auf mein Gefühl verlassen...
mach genau DAS: Dich auf Dein Gefühl verlassen!

Was Deine Therapeutin sagt mag nicht völlig aus der Luft gegriffen sein, aber höre auf Dein Inneres, was es Dir sagt.
Und wenn Du das Gefühl hast, es ist richtig was Du tust, dann IST es richtig.
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Klee
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Re: Organströmen "im Detail"

Beitrag von Klee »

Hi Doris,

das sagt auch jeder 5-Tage-Lehrer anders.

Ian sagte auf dem letzten Kurs, wenn ihr Zeit habt, strömt Euch selbst soviel ihr könnt.

Jeder Lehrer gibt seinen eigenen Erfahrungswerte weiter und du strömst dich ja eh schon nach deinem eigenen Gefühl - genauso soll es sein.

Klee
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Re: Organströmen "im Detail"

Beitrag von Fish70 »

Hallo Isabella,

ich seh' es genau so, ströme einfach so viel wie es dir gut tut und du dich gut dabei fühlst.

Meine Heilpraktikerin hat mir so was ähnliches erzählt und ich würde damit alles durcheinanderbringen, das hat mich aber nicht davon abgehalten täglich weiter zu strömen, weil ich einfach das Gefühl hatte, so ist es gut für mich.

Auf den 5-Tages-Kursen hab' ich bisher gelernt, dass es bei der Selbsthilfe keine zeitlichen Grenzen gibt, die 1-Stunden-Regel unterbrochen von mindestens 8 Stunden gilt nur für die Anwendung bei anderen, die Zeit von 1 Stunde verkürzt sich noch auf 20 Minuten, wenn es sich um Kinder oder sehr schwache Menschen handelt.

Und falls du die genauen Organstromverläufe und nicht nur den ersten Griff wissen willst, so kaufe dir doch das Buch von Felicitas Waldeck oder von Ingrid Schlieske, dort wurden sie veröffentlicht.

Liebe Grüße

vom fish
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Re: Organströmen "im Detail"

Beitrag von Somorai »

Hi Doris,
ist deine Homöopathin auch JSJ-Fachfrau?

Selbsthilfe ist nicht durch die Anzahl der Strömminuten oder -stunden begrenzt.
Ich selbst ströme mich bei Unwohlsein/Krankheit über 4-5 Stunden täglich. Und es bekommt mir bestens!
Wenn es "genug" ist, verliere ich einfach die Lust dazu.

Wegen deines Migräne-Projektes: 5-6-7-8-Strom half mir innerhalb von 10 Minuten wieder auf die Beine. Wenn es geht, sollte ihn dir jemand im akuten Anfall geben, wenn du kannst, kannst du ihn auch selber machen.

Lass dich nicht beirren. Du machst das Goldrichtig!
Gruß Somorai
Ich bin meines Glückes Schmid:
Und dafür stehe ich jeden Tag am Amboß und bearbeite meine Gedanken (Somorai)
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Re: Organströmen "im Detail"

Beitrag von Isabella »

Hallo Ihr Lieben,

erst mal vielen Dank für die vielen und schnellen Antworten! Was ich also auf jeden Fall schon mal von euch gelernt habe: Bauchgefühl geht immer vor… :D

Hallo Christa, die „Hinweise zur Anwendung“ im WRK-Buch habe ich durchforscht, aber leider wird hier nicht näher auf das Organströmen eingegangen. Wenn du davon sprichst, dass zwischen den einzelnen Organströmen 8 Stunden liegen sollte, meinst du dann z.B. morgens linker Milzstrom, abends rechter Milzstrom oder morgens z.B. Milzstrom und abends dann z.B. der Blasenstrom?

Hallo Fish, vielen Dank für die Buchtipps! Ich durchdringe die Dinge einfach lieber – das motiviert mich auch weiterzumachen. Vielleicht ist das Studium weiterer Literatur dafür doch noch nötig…

Hallo Somorai, vielen Dank, dass du mir noch Tipps zur Migräne gegeben hast. Dazu noch zwei Fragen: Wenn du 5-6-7-8-Strom schreibst, dann meinst du damit wahrscheinlich, dass ich nacheinander erst das SES 5, dann das SES 6 usw. strömen soll, oder? Sorry, bin noch nicht so gut in der „Strömsprache“… ;)

Vielen, vielen Dank nochmal an alle für die Tipps und Aufmunterungen.
Liebe Grüße aus dem sonnigen Italien,
Isabella
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Christa
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Re: Organströmen "im Detail"

Beitrag von Christa »

Isabella hat geschrieben: Hallo Christa, die „Hinweise zur Anwendung“ im WRK-Buch habe ich durchforscht, aber leider wird hier nicht näher auf das Organströmen eingegangen. Wenn du davon sprichst, dass zwischen den einzelnen Organströmen 8 Stunden liegen sollte, meinst du dann z.B. morgens linker Milzstrom, abends rechter Milzstrom oder morgens z.B. Milzstrom und abends dann z.B. der Blasenstrom?
Hallo Isabella,
ich meinte mehr die zweite Version. Das sind halt die allgemeinen Hinweise.
Aber ich persönlich halte mich eigentlich auch mehr an mein Bauchgefühl. Wenn ich beispielsweise einen neuen Patienten habe, versuche ich immer die 45-Minuten-Marke nicht zu überschreiten, solange, bis ich weiß, wie derjenige darauf reagiert, dann gehe ich auch mehr zum Bauchgefühl über.
Ich hatte diese Bemerkung beim ersten Tread zwar auch schon angehängt, dies wurde aber scheinbar leicht überlesen. Deshalb habe ich es dann - aber nachträglich - noch fett gemacht, damit es deutlicher wird.
Herzlichen Gruß
Christa
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