Seite 4 von 8
Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)
Verfasst: 15. März 2013, 10:30
von AnnSophie
Liebe Sanara,
freut mich sehr, dass es bei Dir schon dran ist Deine Heilungsgeschichte aufzuschreiben und zu teilen, dass Du jetzt ein so heiles Fundament in Dir gefunden bzw. es sich gebildet hat.
Vor ca. 1,5 oder 2 Jahren kam bei mir auch der Impuls meine Geschichte zu erzählen, die bei mir sehr eng mit Musik verbunden ist. Davon dass man durchaus untergehen und scheitern kann, das man sich auch wieder berappeln kann und im Nachklang das im Scheitern gelernte einen wesentlichen Teil unseres Reichtums ausmacht.
Im Abhängen lassen ist mir klar geworden, ich werde sie eines Tages erzählen in welcher Form auch immer, noch ist aber die Zeit noch nicht reif - ein paar Klippen wollen noch umschifft werden, Themen noch geheilt werden, weitere Facetten wollen noch integriert werden. I'm on the way.
In diesem Sinne freu ich mich umso mehr, dass es bei Dir JETZT die Zeit dafür ist und ich hab eine Vorstellung davon wie es sich anfühlt.
Vielleicht eine Mischung aus Bewusstsein für
boah
demütig staunend

,

,
Chapeau und viel Erfolg!
Liebe Wendepunkt,
ich und meine Kleine haben auch oft keine Lust auf die 26 und falls wir/ich sie doch ströme kommt oft das Gefühl, dass eigentlich was anderes dran ist und dann geb ich dem auch meistens nach und das stimmt so.
Für mich und meine Kleine ist ganz wichtig ganz eng verbunden zu sein nichts müssend, alles dürfend.
Das nichts müssend umfasst auch gute wohltuende Dinge wie strömen - es muss nicht sein, meistens wollen wir es aber und es darf sein.
Kleines Spiel
Stell Dir unendliche Liebe und Annahme vor, spür wie sie in dir wächst, dich ausfüllt, nach und nach und Du immer mehr von dieser Liebe und Annahme durchdrungen bist, bis Du ganz voll davon bist - zärtlich, achstam, stark -und in diesem Bewusstsein / Gefühl begegne Dir und Deiner Kleinen im Strömen und was eben sonst noch für Dich/Euch dran ist.
Das Wissen ist in Dir und Du wirst es finden.
Euch beiden ein festes Drückerle
AnnSophie
Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)
Verfasst: 16. März 2013, 09:16
von wendepunkt
Liebe 'Ann-Sophie,
danke für deine Anregung und die mitfühlenden Worte - sie tun mir in meiner "geschundenen" Seele gut. Ich habe sie ausgedruckt und lese sie heute Abend noch einmal in Ruhe durch.
So sein dürfen _ wie ich bin -
dass möchte meine Kleine immer und immer wieder hören
lg
Wendepunkt
Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)
Verfasst: 17. März 2013, 18:30
von AnnSophie
Liebe Wendepunkt,
ja, dann sag's und zeig's ihr sooft Du kannst.
Die geschundenen Seelen, die brauchen einfach ganz viel Liebe und Zuwendung, damit sie nach und nach wieder heilen.
Für meine Seele war & ist dabei wichtig zu hören und zu spüren, dass sie Platz und Raum hat/bekommt gerade auch von mir. Für mich ist es gerade auch im Strömen wo ich mir zeigen kann, ich bin mir selbst eine gute Mutter. Langsam zärtlich wachsend, still vertrauend spüre ich wie Vertrauen wächst, ich mich verändere und Stück für Stück heile.
Bei mir war die Wunde des ungeliebten Kindes sehr groß, inzwischen spüre ich, dass meine schon geheilten und heilenden Verletzungen wesentlicher Kern meines Reichtums sind, dadurch bin ich achtsamer, mitfühlend mit mir und anderen.
Es ist ein wunderbarer Weg zu sich selbst, Dir immer wieder sich zu sagen, zu zeigen, dass Du ok bist, so wie Du bist und so sein darfst.
Dein toller Namen hier, erinnert immer wieder daran, dass wir einen Punkt machen können, wenden können und neu oder wieder ausgerichtet uns und Leben stärken können.
Ich mag Dir und uns gerade noch ein Lied von Jürgen Werth schenken, das ich mir einfach gut tat (Ihr wisst ja, Musik ist für mich auch Weg.):
Vergiss es nie:
Das du lebst, war keine eigene Idee,
und das du atmest, kein Entschluss von dir,
Vergiss es nie:
Das du lebst, war eines anderen Idee ,
und das du atmest, sein Geschenk an dich.
Vergiss es nie: Niemand denkt und fühlt und handelt so wie du,
und niemand lächelt so, wie du´s grad tust.
Vergiss es nie: Niemand sieht den Himmel ganz genau wie du,
und niemand hat je, was du weißt, gewusst.
Vergiss es nie: Dein Gesicht hat niemand sonst auf dieser Welt,
und solche Augen hast alleine du.
Vergiss es nie: Du bist reich, egal ob mit, ob ohne Geld,
denn du kannst leben ! Niemand lebt wie du.
Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur,
ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.
Du bist ein Gedanke Gottes -
Ein genialer noch dazu. DU BIST DU.
Oder mit einem griechischen Sprichwort: Ein guter Kapitän wird man nicht in ruhigen Gewässern.
Viel Spaß und Freude mit Dir und Deiner kleinen Großen,
AnnSophie
Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)
Verfasst: 18. März 2013, 05:30
von sanara
Hallo, Ihr Lieben,
ich freue mich unendlich, daß hier so ein liebevoller Austausch statt findet.
Ja, meine Heilungsgeschichte möchte und kann ich teilen.
Gleichzeitig weiß und fühle ich, daß ich noch nicht "fertig" geheilt bin. Die Wunden haben sich zwar geschlossen (dank fachlicher Hilfe), dennoch begegnen mir gerade zur zeit in Form meiner Ausbildung permanent alle Themen noch einmal, so sehe ich, wo noch etwas nachgeholfen werden darf...ich werde noch für eine Zeit immer wieder etwas "Salbe" auftragen müssen, damit es weiter heilen kann.
Am Freitag hatten wir Kinderastrologie und an meinem Beispiel konnte die Dozentin z.B. aus dem Stegreif deuten, daß ich eines dieser "ungewollten" Kinder bin, Geburt stand "spitz auf Knopf", ich wollte erst gar nicht so recht ankommen...hätte ein Junge werden sollen etc.
Eine sehr große Verletzung also noch im Mutterleib, die sich in meinem Horoskop sogar gezeigt hat. Allerdings konnte ich hier nur staunen, wie viel da stimmte, auch bei meinen eigenen Kindern zog sich dieses "Geburtsdrama" weiter(doch mit dem massgeblichen Unterschied, daß sie alle sehr von Herzen gewollt waren und das liebevolle und geborgene Einzug gehalten hat) und ich weiß jetzt, daß es das beste war, was ich für mich und meine eigene Familie tun konnte, mir selbst Hilfe zu nehmen, die diese Schmerzen inzwischen doch erheblich gelindert hat. Und noch ein wichtiger Punkt fällt mir auf: Wir sind damit nicht allein.
Überhaupt nicht . Und auch das hat mich getröstet.
Da ist auch wieder dieses "wo ist mein Platz" ganz akut aufgetaucht. Es gibt da jemanden in unserer kleinen Schülerrunde, der enorm viel Raum beansprucht und uns dadurch oft fast eine Stunde Unterrichtszeit nimmt. Das habe ich irgendwie ständig. Und hier sehe ich, wie ich meinen eigenen Raum beginne zu verteidigen und ebenfalls zu beanspruchen (also ein gemeinsames wieder einmal, liebe AnnSophie ).
Oft muss die 13 stark geflutet werden, damit ich nicht in Ärger gerate, über so viel Dreistigkeit. Naja, dennoch bleibe ich mir selbst treu.
Es geht ständig vorwärts und egal , wo wir landen, wir werden immer wieder mit unseren alten, noch nicht ganz verheilten Wunden konfrontiert werden, solange, bis wir sie anschauen, bis wir uns liebevoll um sie kümmern, verarzten, pflegen und ihnen die Zeit lassen zu heilen.
Doch eines weiß ich inzwischen sicher: Es ist möglich.
Da fängt für mich die Selbstliebe an.
Und meine Kleine schickt mir gerade ein leises: Ich bin stolz auf uns.
tränchenwegwisch....Und einen Traum von einem (mir bekannten Arzt), der gerade jemanden auf einer Liege verarztet, meine Kinder und ich schauen zu...lange hab ich gerätselt, was mir dieser Traum sagen will und ich glaube, damit war ein Teil von mir gemeint, der noch ein "aua" hatte...was mich wieder darin bestätigt, daß Heilung weiterhin passiert.
Ja, ich bleibe dran. Nein, ich lasse mich nicht mehr abstempeln.
Ich sehe Dich und spüre MICH. Im Endeffekt arbeitet für mich wirklich alles zusammen. Das Aussen zeigt mir, was innen noch etwas Aufmerksamkeit und Liebe braucht, je größer der Zorn über andere, umso stärker die innere Wunde. Und alles geschieht aus Liebe. Wir treffen nie umsonst auf Menschen, die uns genau das immer wieder zeigen, selbst an Orten, an denen wir zunächst fremd sind, begegnet uns all das, damit wir uns weiter entwickeln können und ich behalte mir bei, immer wieder mir selbst und somit auch meinem Gegenüber zu VERGEBEN....meine Kleine besteht darauf, inzwischen. Und sie hat recht.
Wolldecken sind gerade täglich zur Verfügung, damit wir uns darin einwickeln können...Ich weiß, Milzstrom ;-)
herzliche Umarmung
sanara
Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)
Verfasst: 19. März 2013, 22:03
von AnnSophie
Liebe Sanara,
danke für Deine guten Worte.
Finde mich gerade in ganz vielen Dingen wieder, die Du schreibst von der Verletzung schon im Mutterleib, das nur teilweise kommen wollen,... gerade auch den Bogen den Du zur Heilung und Vergebung spannst . Auf irgendeiner Ebene sind wir schon Seelenschwestern.
Komm aber nochmal zurück zur Wunde, bei der ich letzte Woche ein ähnliches Erlebnis hatte:
sanara hat geschrieben: Und hier sehe ich, wie ich meinen eigenen Raum beginne zu verteidigen und ebenfalls zu beanspruchen ...Hier wird von mancher Seite eine Häme auf mich ausgestrahlt, daß ich nur noch staunen kann. Die bilde ich mir nicht ein, sie ist tatsächlich bald schon greifbar. "
Bei mir war's ein Gespräch bei meinem aktuellen Arbeitsprojekt, die 2 Spiegel, die mir gerade als Lernfenster geschenkt werden, wo mich der Chef klar gegenüber dem anderen zurückgesetzt hat. Ich bin stolz auf mich, dass ich es zu einer Klärung getrieben habe und nicht in unklaren gelassen habe. Freu mich, dass ich meine Grenzen aufgezeigt habe, nur leider wurden sie noch nicht akzeptiert.
Gut und hilfreich war in der Situation die 1 (danke für den alten Tipp), die hat mir sehr geholfen und Mudra 7. Hab danach noch an die 19 gedacht.
Wie gehst Du mit der gefühlten Häme um? 22 & 13?
Ja Heilung ist möglich, und findet statt, wenn wir bereit sind und sie zulassen - wir streben alle nach Heilung und Ganzheit.
Dankbar und glücklich,
AnnSophie
Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)
Verfasst: 2. April 2013, 12:16
von sanara
Heute teile ich nocheinmal hier einen neuen Impuls für das innere Kind.
Ich schrieb alles in der "Ich-Form" diesmal, da es mir selbst sehr tief ging.
Vielleicht erlebt ja gerade jemand ähnliches... wer weiß?
Ostern 2013
Tief in einem für mich sehr schmerzlichen Ablöseprozess steckend, ist heute wieder das Bedürfnis gross, eine Karte zu ziehen für mein inneres Kind.
Sie sagt:
Ich kann meinem Herzen folgen und tun, was ich will.
KEINER kommt von nun an mehr in mein Haus, um mich zu verletzen. ICH entscheide, wem ich die Tür öffne und wem sie verschlossen bleibt.
Ich habe mich getrennt, von den richtigen Menschen. Die einen kamen schon von Haus aus nicht mehr und die andere ging von selbst, als sie erkannte, daß ich mich nicht länger verstricken ließ. Weg war sie. Danke an meine Kleine, die hat mir da glaube ich sehr geholfen, Dinge mal auszusprechen, die mir oft im Halse stecken geblieben sind aus falscher Rücksichtnahme, dadurch verwehrte ich letztenendes die Rücksichtnahme auf mich und meine Familie. Sie hatten es doch immer wieder geschafft. Ich schaue derzeit auf das, was geblieben ist… traurig und doch befreit.
Diese Karte möchte dich an diesen Weg erinnern und Dir Mut machen.
Ja, den Mut für den Weg des Herzens hatte ich oft nicht, ließ ihn mir nehmen. Mein Herz gehört mir und die Türen sind nur angelehnt. Doch ein paar Türen musste ich tatsächlich zumachen. Sie sind nicht verschlossen, denn ich weiß, daß es wichtig ist die Möglichkeit zum Anklopfen zu lassen. Doch das darf nicht aus meinem kindlichen Bedürfnis heraus sein, es ist wichtig, daß das aus dem Bedürfnis von woanders her kommt. Wenn es nicht kommt, kann ich selbst das nicht ändern. Die nicht verschlossenen Türen in meinem Herzen bedeuten eine immer noch (nach allen Schmerzen) vorhandene Bereitschaft zur Vergebung. Kein Thema. Doch passiert das nicht, indem ich ständig alle durchrennen lasse, chaos anrichten und Gift verstreuen und mich hinterher noch bedanke. Nein, so kann das nicht funktionieren. Ich glaube, daß ich deswegen auch nicht vom Rauchen wegkomme zur Zeit. Ich bin es eben gewöhnt, Gift zu nehmen, wenn es mir keiner verpasst, hole ich es selbst herein inForm von Zigaretten. Das ist inzwischen glasklar da. Autoagression. Dem Körper immer etwas geben, das stresst, damit es kein anderer tut… schon nicht schön.
Umso leichter hoffe ich, in diesem Jahr mein Ziel der Rauchfreiheit zu erreichen. Ich darf mich an das Gefühl gewöhnen, gutes und gesundes zu nehmen. Dann wird es auch nicht mehr passieren, daß ich irgendetwas aus alter Zeit tun muss, um mich an die Bedrohlichkeit, Sehnsucht nach Geborgenheit und Annahme zu erinnern. Denn dann habe ich in mir selbst anerkannt, daß ich es mir selbst wert bin, glücklich, gesund und auf der Welt verankert zu sein. Dafür muss ich nicht um Erlaubnis bitten, denn dies war doch ein Geschenk, das ich erhalten habe. Ich habe das Geschenk eines festen Platzes (Haus), eine eigene über alles geliebte Familie, Mobilität, (noch ein paar) echte Freunde und was will ich denn dann noch mehr? Es ist doch alles da! DANKE! Ich kann es jetzt sehen… Hier ist mein Platz, mein Leben und ich nehme es. Hinter mir liegt, was ich nicht mehr brauche. Es ist aus meinem Sichtfeld verschwunden. Sang und Klanglos…
Mein Herz arbeitet schon lange, ich lege es in alles hinein, was mir wichtig ist. Das ist meine Familie, das wird bald mein Beruf sein, die Hoffnung, daß die Menschen, die noch unseren Weg kreuzen werden das spüren und auch für sie dann alles einen guten Weg geht ist immer fest im Herzen verankert und das fühlt sich einfach gut an.
Angst? Nein.
Sie ist weg…
Ich glaube, so fühlt sich LEBEN an. Und ich weiß, es wird immer weitergehen, neue Aufgaben, neue Herausforderungen auch Selbstzweifel werden kommen, doch es wird einen anderen Ort geben, an dem ich lernen möchte. Raus aus dem Kopf… das war mein Ziel. Wohin? War lange meine Frage… naja, ins Herz, war dann die Antwort, die von selbst kam, das war nichts vorgesagtes, nichts, was mir irgendjemand ausser ich selbst (spez. Mein inneres Kind) beantworten konnte ;-).
So geht es immer weiter, vorwärts Schritt um Schritt, und nein : ES gibt keinen WEG zurück!
NIE MEHR!
Jetzt weiß ich auch, warum mich dieses Lied von Wolfsheim immer so „gefangen gehalten“ hat. Es erinnert mich daran, vorwärts zu gehen… das ist für mich der einzige Weg.
Ich schaue mal, welches Krafttier in dieser Phase beisteht:
Der KOLIBRI (er steht für die HERZfrequenz und ich schwöre, ich hab sie blind gezogen, ich kann es jetzt glauben, alles ist eins, eins führt zum anderen):
Die Boten von morgen kündigen sich an. Das Herz wird geöffnet, die Herzschwingung erhöht. In der Seele geschieht Heilung. Du wandelst dein Inneres in einen Ort der Harmonie. Das Juwel in deinem Herzen beginnt zu leuchten und zu strahlen und schenkt dir neue, beglückende Erfahrungen!
Lebe ein NEIN, wo dein HERZ NEIN sagt. Lebe ein JA, wo DEIN HERZ JA sagt…
Mehr brauche ich hier nicht mehr zu schreiben. Da ist sie, meine Hoffnung…
Ich nehme dafür noch eine Engel-Energie mit hinein, um zu sehen, was unterstützt:
Und es wurden zwei:
Die Kraft des Mutes und die Kraft der Synthese stehen in dem Prozess bei.
Ja, es braucht Mut, diesen Weg des Herzens zu gehen. Durch das Gehen auf diesem WEG, werde ich mit Hilfe der Synthese endlich Ganz. Sie wird mich verknüpfen mit der Einheit, eine völlig neue Erfahrung und Sichtweise wird sich zeigen/stabilisieren…Die von einer höheren Perspektive, die in uns allen schlummert und nur über das Herz (niemals über den Verstand und das Wissen von was auch immer) erreicht werden kann.
So kann ich nur noch dankbar sein, meinen alten Schmerz angenommen zu haben (er wurde mir ja regelrecht vor die Füsse geworfen…) , ihn dann loszulassen und in meinem Herzen landen zu können, direkt vor dem Angesicht meiner Kleinen, die schon so lange darauf gewartet hat, dass ich all ihre Zeichen doch endlich richtig erkennen und deuten lerne. Und ich weiß, daß es mein ganzes Leben lang so weitergehen wird und kann auch das anerkennen.
Wir sind nie fertig, wir sind immer ein Stückchen weiter und darauf dürfen wir stolz sein. Der Rest passiert im Himmel, auf einer ganz anderen Ebene, die wir hier „unten“ mit nichts erklären, fassen oder herholen können, denn das geht über unsere Grenzen hinaus, ist eine ganz andere Geschichte. Wir sind hier und das sind wir nicht ohne Grund.
Wir haben hier (für eine begrenzte Zeit) unseren Platz und dürfen lernen, dies zu schätzen.
Die Strömempfehlung kommt noch für diesen Vorgang:
ES 18 (da muss ich jetzt suchen, wo es ist, ich habe mich noch nie mit der 18 befasst, aha ;-), „Ich werde von Licht durchströmt, lerne meine Grenzen kennen / kleiner Finger (Herz, falsche Bemühung) – passend zum thema: Kummer (unseres inneren Kindes), liegt auf der 3.Tiefe, die auch sehr gut passt, wer sich auskennt weiß bescheid…für mich genügt: Leberfunktionsenergie…“ich lebe meine Kreativität“…3.Tiefe ist wichtig für das freie fließen der Säfte und Emotionen)
ES li 4/ li. Hand + re 22/ rechten Hand und umgekehrt
ES 13 (hilft der Herzenergie, der Vergebung, die ja gerade überall Thema ist)
ES 14 (wir befreien uns weiter)
ES 7 (Sieg, Erdung)
Ich finde es sehr interessant, was man sich herauspicken kann und wie allein, das Bewußtmachen schon hilft…
Heute habe mich dann auch das erste mal mit einer der Tiefen befasst ;-).
Es ist heute das grösste Geschenk für mich, so viele passende JSJ-Anteile für mein inneres Kind gefunden zu haben…
Und allen, denen es ähnlich geht, wünsche ich viel Freude beim Erkennen, was gut tut und was einfach nicht länger benötigt wird.
Herzliche Umarmung von
sanara
Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)
Verfasst: 11. April 2013, 14:27
von AnnSophie
Liebe Sanara,
danke für Deinen Impuls.
Dein Oster-Impuls klingt mit meinem diesjährigen Oster-Prozess in einigen Nuancen wieder:
„Ich kann meinem Herzen folgen und tun, was ich will.“
Damit ich meinem Herz folgen kann und wirklich tun kann, was ich will muss ich mich erkennen. Vollständig (26) mich annehmen so wie ich bin, mit meinen Möglichkeiten und mit meinen Begrenzungen, meinen Stärken und Schwächen, die mich erst zu der machen der ich bin. Erst dann wird mein Wille wirklich frei sein und ist nicht mehr getrieben von einer inneren Angst und Not.
Wenn ich mich vollständig kenne und annehme, bin ich danach wirklich frei zu entscheiden und zu erkennen
„was gut tut und was einfach nicht länger benötigt wird.“
Inzwischen bin ich zwar noch immer gefangen in meiner Angst, aber ich kenne den Weg, gerade auch dank des JSJ.
„Ich nehme dafür noch eine Engel-Energie mit hinein, um zu sehen, was unterstützt:
Und es wurden zwei:
Die Kraft des Mutes und die Kraft der Synthese stehen in dem Prozess bei.“
Ja, die beiden Engel, wie sehr die beiden passen zu dem was gerade bei mir ist.
Wie erklär ich das Unerklärliche? im Vertrauen, dass mein Erklärungsversuch, so schwach er auch ist, trotzdem hoffentlich ausreichend trägt.
___________________________________________________________
|
______________ ______________|
______________ ______________|
|
_____________ A
_____________|
______________B
_____________|
|
______________ ______________|
______________ ______________|
|
______________ ___________________________ ________________|
|
______________ ______________0/C
__________ _______________|
|__________________________________________________________|
Das Modell möchte das sowohl als auch, die Gleichzeitigkeit von Trennung/Spaltung und Ganzheit auf einer abstrakten Ebene bildlich ausdrücken.
Vorbewusst sind wir in im Zustand 0, dem Zustand der Einheit. Dann merken wir, dass irgendwas nicht stimmt , ein Zweifel kommt (Leonard Cohen singt: „There's a crack in everything, that's where the light get's in.“) und wir kommen in den Zustand der inneren oder äußeren Spaltung (A & B), es braucht Mut diese Konfrontation / Spaltung anzuerkennen. (Spannderweise ist ein alter Name des Diabolos
Luzifer). Durch den Engel der Synthese, die 8 (dank Dir nochmal Sanara

), Religio/Rückanbindung im besten Wortsinne können wir das ganze wieder in einen größeren Zusammenhang einordnen und die Spaltung überwinden und sind dann in 0 das gleichzeitig C ist. Bis das Spiel des Lebens die Nächste Runde nimmt und wir uns und das Leben in einen immer größeren Zusammenhang einordnen können. Mein erster Versuch war ausgehend von dem Vergebungsthread
A. gut B. böse c. Sein, dann ging's weiter mit
a. sein b. haben, c. Leben,
a. leben, b. sterben/tod, c. Alles;
a. alles, b. nichts c. ? Gott?
(Kann man einfach nachspielen und mit verschiedenen Begriffen füllen, verschiedene Wege gehen, dann eröffnet es sich einem vielleicht am ehesten.)
Da es für mich v. a. ein Spiel ist, das zu dem noch nicht ganz sauber geschliffen, durchkonzipiert ist, lass ich es erst mal bei den (inneren) Kindern, wo ich's gefunden habe.
„Lebe ein NEIN, wo dein HERZ NEIN sagt. Lebe ein JA, wo DEIN HERZ JA sagt…
Mehr brauche ich hier nicht mehr zu schreiben. Da ist sie, meine Hoffnung…“ mein Vertrauen
Vielleicht versteht's ja eine(r) auch s schon.
AnnSophie
Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)
Verfasst: 11. April 2013, 16:10
von sanara
Liebe AnnSophie,
Chapeau!
Heute mal ungewöhnlich wenig Worte von mir... lächle
herzlich
sanara
Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)
Verfasst: 11. April 2013, 19:18
von AnnSophie
Danke, Sanara! Ich lache und atme es.
Die sparsamen Worte wirken manchmal umso stärker.
Freut mich sehr, dass Du mich verstanden hast. Das ist Balsam für meine Seele.

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)
Verfasst: 12. Juli 2013, 06:32
von sanara
12.07.2013
Hallo, Ihr Lieben,
länger bin ich nicht dazu gekommen, einen Impuls für das innere Kind zu schreiben, da ich (die „Große“) einfach zu beschäftigt war. Dass die Großen oft viel zu tun haben und die Kleinen da nicht so viel zum Zug kommen kennen wir glaube ich alle. Meine eigenen Kinder kennen das auch, doch entgegen allem „schlechten Gewissen“ kann ich nach einigen für mich sehr lehrreichen wochen sagen, daß es meinen Söhnen und uns allen sehr gut getan hat, daß Mama „beschäftigt“ war und es weiterhin wohl noch sein wird… Nichtsdestotrotz wurde ich angestupst, mal nach unseren Kleinen zu schauen und so habe ich heute meine Karten geschnappt und eine (in jedem Fall für die derzeitige Situation stimmige) Karte gezogen:
Ich bin FREI, Gott FÜR MICH zu finden…
Bitte die ordnende, schöpferische, universelle Kraft, sich dir zu zeigen, so wie sie sich in deinem System anfühlt….
Hmm, „frei“ sein, diese Sehnsucht trage ich schon sehr lange mit mir herum. Alles ist voller Verpflichtungen, Alltag, es geht sehr oft um andere statt mich selbst. Und deshalb habe ich dieses „für mich“ noch hervorgehoben. FÜR MICH- wieviel von alldem, was ich täglich mache, tu ich wirklich für mich? Um was und wen damit erreichen zu können?
Tatsächlich kam mir das in den letzten Tagen öfter in den Sinn… Ich beschäftige mich viel mit Dingen, die heilsam sind. Viel mit dem Lösen von Problemen/Projekten. Viel mit dem Organisieren unseres Alltags. Viel mit Lernen für die Schule, mit Arzneimittelbildern-Verreibungsprotokollen-Glaubenssätzen-Körpersymptomsprache-Heilpflanzen etc.pp… Für WEN mache ich das?
Einen Vortrag nach dem anderen ziehe ich mir rein, zwei mal hatte ich in letzter Woche zu tun mit Menschen, in deren System Alkoholismus zu finden ist… So überlege ich mir wieder, was will mir das sagen? MIR? Und ich bin nach all dem immer wieder zu mir finden dann auch tatsächlich auf eine Antwort gekommen: Da ist noch etwas in mir, das ein „bischen“ Heilung braucht, etwas das Sehnsucht hat, etwas, das sich Leichtigkeit wünscht- Freude- Unbeschwertheit…
Wie durch Zufall (ja, die gibt es wirklich nicht ;-)), schickte mir letzte Woche meine Homöopathie-Dozentin ein Verreibungsprotokoll via Mail zu und da stand: Mein fast ganzes Leben… Ok, dachte ich, jetzt isses soweit. Ich habe mir das Mittel bestellt und jetzt warte ich darauf, bis es hier eintrifft. Und Leichtigkeit-Freude-Unbeschwertheit, das sind eindeutig KINDLICHE Ressourcen, auf die ich nicht so einfach mehr zugreifen kann. Das habe ich mir über den Lauf meines Lebens nehmen lassen… Ich mache mich nun auf den Weg und versuche, mir das zurückzuerobern… Denn ich spüre, daß ich diese 3 Brauche, damit ich „GANZ“ bin ….
Die ordnende, schöpferische, universelle Kraft hat sich mir in meinen zahlreichen Familienaufstellungen schon öfter gezeigt. Sie ist sehr kraftvoll, bewirkt aus meiner heutigen Sicht viel im Voraus, d. h. ich löse mich von einer Verstrickung heraus, es ordnet sich, ich kann sehen, fühlen und erkennen, danach mein heilsames Bild nehmen und es begleitet mich in meinem Leben, bis ich an einen Zeitpunkt gelange, an dem sich alles zu wiederholen scheint, doch durch das Ordnen und die neue Struktur ist es nahezu unmöglich alles wie gehabt zu händeln ;-).
Diese Kraft, das habe ich mir schon sehr oft gedacht, die kann nur göttlich sein. Es ist eine sehr schöne Kraft und am Ende ist da immer nur Liebe. Mein inneres Kind hat da viele Tränen gelassen… getrauert, lamentiert, versucht in einer alten Struktur noch etwas zu verändern, wo es einfach schlichtweg unmöglich ist und mit vielem „aufstampfen“ aufgegeben, ja meine Kleine MUSSTE aufgeben, denn unmögliches erkämpfen zu wollen geht gegen so ziemlich alle kosmischen und natürlichen Gesetze, die ich kennen lernen durfte und so hat sie es gelassen, auch wenn sie zwischendurch noch ein bisschen „muckt“, findet sie sich jetzt damit ab.
Das war für mich (die Große) sehr befreiend, denn ich finde Goethes Zitat doch sehr passend und weise: HÖRE auf zu KÄMPFEN und du wirst GEWINNEN…
Es ist wahr. Sehr oft in letzter Zeit sehne ich mich nach etwas Beistand… Ich versuche gerade noch herauszufinden, ob das nicht ein kleiner Ruf meines inneren kleinen Mädchens sein könnte. Sie hatte den nämlich nicht wirklich oft erfahren dürfen und heute bleibt mir so nichts anderes übrig, als ihr täglich meine Hand zu reichen und ihr zu sagen: „Hey Süße, ich bin zwar nicht perfekt, aber ich versuche, so gut ich kann, dich zu unterstützen, perfekt bin ich nicht, doch zu zweit sind wir stärker…“
Ich nehme mir noch 3 Engelenergien für diesen Impuls dazu , zu ihnen werde ich heute mal nichts sagen, sie dürfen hier einfach nur WIRKEN:
Authentizität …. LERNEN ……….. Verantwortung …………
Ja, ohne Worte, oder?
Aus einem anderen tollen Kartenset kommt noch der Engel der Reinigung und Klarheit dazu und so fühlt es sich dann doch Vollständig an.
Atme die Situation, auf der die Karte liegt, mitten in dein Herz hinein, und dann stelle dir vor, du stehst in dieser Karte, du verschmilzt mit den Engeln. Atme die Situation in die Kristalle hinein, und bitte sie, deine Angelegenheiten zu verändern, zu verfeinern, auf ein höheres Engergieniveau der LIEBE zu heben. Du erkennst klar und deutlich, auf welche Weise du jetzt zur Heilung und Klärung beitragen kannst und darfst (ja dieses DARF ich das, ist sehr gegenwärtig;-)), denn indem du selbst klar wirst, indem du selbst die Dinge auf transformierte Weise anerkennst, veränderst Du sie.
Amethyst und Rosenquarz sind hier angezeigt.
Diese Karte ist eine sehr starke Energiekarte, und sie bringt Heil und neue Erkenntnisse, wenn du ihr erlaubst zu wirken….
Und erst jetzt habe ich einen Impuls zum Strömen:
Der Fingerzehenstrom (zur Entgiftung, Verabschiedung von altem)
Und die ES
20
21
Abschliessend ist wieder das ES 26 , die große Umarmung, die wir uns selbst geben dran.
Und die Kuscheldecke, die darf zur Zeit einfach nie fehlen…
Herzliche Grüße schickt Euch und allen Kleinen
sanara
Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)
Verfasst: 12. Juli 2013, 06:32
von sanara
...upps, beitrag doppelt (aha) geschickt-gelöscht

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)
Verfasst: 12. Juli 2013, 12:30
von 19Susi83
sanara hat geschrieben:12.07.2013
Hallo, Ihr Lieben,
Einen Vortrag nach dem anderen ziehe ich mir rein, zwei mal hatte ich in letzter Woche zu tun mit Menschen, in deren System Alkoholismus zu finden ist… So überlege ich mir wieder, was will mir das sagen? MIR? Und ich bin nach all dem immer wieder zu mir finden dann auch tatsächlich auf eine Antwort gekommen: Da ist noch etwas in mir, das ein „bischen“ Heilung braucht, etwas das Sehnsucht hat, etwas, das sich Leichtigkeit wünscht- Freude- Unbeschwertheit…
Herzliche Grüße schickt Euch und allen Kleinen
sanara
Hm was mir dazu einfällt, weil wir ja leider auch ein Alkoholproblem in der Familie haben...
Man soll ja umkehren: Würde das bei dir passen? "Ich sollte nicht soviel schlucken" Könnte das wahr sein? Schlucke ich alles hinunter, spreche nicht das wirklich aus, was ich fühle und denke?
Deine Beiträge sind echt immer toll.
Ich glaub da kann jeder was davon mitnehmen.
Schön, das du uns so teilhaben lässt.
Alles gute für dich

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)
Verfasst: 13. Juli 2013, 16:00
von sanara
Liebe Susi,
vielen Dank.
Das mit dem "Schlucken" halte ich für einen interessanten Gedanken, betreffend den Menschen, die tatsächlich alkoholkrank sind. Bei denen beobachte ich oft, wie viel sie schlucken, anstatt sie es rauslassen würden...und erst dann, wenn sie genug (Alkohol) intus haben, trauen sie sich mal heraus... sie tragen oft sehr schwer...
Meine Antwort für mich habe ich ja bereits gefunden ;-)...
Meine KLeine hat oft Betrunkene "Grosse" erlebt...einerseits war das lustig, anderseits bekam sie es mit der Angst. Naja...
Bin mal gespannt, was da noch so alles sich zeigen wird.
Alles Gute auch für Dich
sanara
Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)
Verfasst: 13. Juli 2013, 21:38
von 19Susi83
sanara hat geschrieben:Liebe Susi,
vielen Dank.
Das mit dem "Schlucken" halte ich für einen interessanten Gedanken, betreffend den Menschen, die tatsächlich alkoholkrank sind. Bei denen beobachte ich oft, wie viel sie schlucken, anstatt sie es rauslassen würden...und erst dann, wenn sie genug (Alkohol) intus haben, trauen sie sich mal heraus... sie tragen oft sehr schwer...
Meine Antwort für mich habe ich ja bereits gefunden ;-)...
Meine KLeine hat oft Betrunkene "Grosse" erlebt...einerseits war das lustig, anderseits bekam sie es mit der Angst. Naja...
Bin mal gespannt, was da noch so alles sich zeigen wird.
Alles Gute auch für Dich
sanara
Hab das mit dem schlucken, aber eher auf den Menschen bezogen, der nicht trinkt, zb der Partner (also Spiegel)
Aber gut du hast ja deine Antwort für dich eh schon gefunden :-)
Alles gute
Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)
Verfasst: 18. Juli 2013, 09:50
von AnnSophie
Liebe Sanara,
danke für Deinen Impuls.
Ich bin frei Gott FÜR MICH zu finden.
Dieser Satz aus deinem Impuls gab mir einen tiefen Impuls:
Am Freitag hatte ich (mal wieder) einen Konflikt mit meinem Chef, der mich tief verletzt hat. Abends hatte ich Zeit dem ganzen nachzufühlen und nachzuweinen.
Als mein Freund kam und mich tröstete kam spontan, dann arbeitest Du halt nicht mit ihm zusammen. Das war für mich befreiend, da ich von allein nie auf Idee gekommen wäre, das war für mich ein Moment der Gottesbegegnung im anderen.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie sehr ich mit über 25 auf einem Seminar (Grundlagen und Aspekte der Zusammenarbeit) überrascht war, als die anderen sagten, ok wir können die gestellte Aufgabe nicht lösen und nicht zusammenarbeiten.... und daran knüpfte das befreiende Geschenk meines Partners für mich an: auch ich muss nicht zusammenarbeiten, wenn ich nicht kann/will. (Klar, dass das auch eine Frage der Ebenen ist und nicht absolut zu sehen ist.)
Nachts hab ich, dann geträumt, dass ich eine Leiche zu entsorgen habe... Und die Leiche hing ganz klar mit meinem/n alten Glaubenssatz(en) zusammen.
In der Nacht darauf träumte von einem Mantra-artigen Gesang von Mönchen „Do the right thing“
Da hat das Thema bis auf eine existentielle und danach spirituelle Ebene ins Traumbewusstsein durchgeschlagen und die erste Saat des Impulses sich weiterentwickelt.
HÖRE auf zu KÄMPFEN und du wirst GEWINNEN… Ein sehr interessantes Rollenmodell, ist für mich ein Teil des richtigen Tuns. Meine Großmutter, meine Mutter, ich, wir haben alle viel gekämpft. Mein Kind sagt immer deutlicher, dass es das nicht mehr will. Und ich mag ihm folgen schon in den letzten Monaten und Du hast mir nun nun noch eine schöne Formulierung gebracht.
Und diesem „Do the right thing“ nachspürend zwischen meinen Gefühlen der eigenen Unzulänglichkeit, des Zurückgesetztwerdens, des Neids, des Alleinseins, der Trauer und was da sonst noch so rumwabert zum trotz, hab ich die Tage beim Strömen und in einer Sitzung das starke Gefühl gehabt „ich bin frei.“
Und dann war es nicht mehr schlimm, dass es gerade bei der Arbeit noch keinen fühlbaren äußeren menschlichen Beistand gibt, sondern ich das mir selbst bin. Da schwankt immer noch so viel hin und her...
In das freie unbeschwerte Spiel, da will auch ich, groß und klein noch reinwachsen, es wird kommen. Die Kuscheldecke und der Wasserball beides hat gerade seinen Platz und v.a. auch die Fingerles strömen.
Im Gehen entwickelt sich der Weg.
Weiter eine gute Zeit mit all den äußeren und inneren Impulsen, dass Du es weiter gut verdauen kannst, was da alles an Themen und Wissen kommt.
Ich wünsch Dir, groß und klein, hilfreiche Geister und Hände.
Fühl Dich umarmt.
AnnSophie.