Hallo, an alle Weihnachtsengelchen hier ;-) !
Heute ist es mal wieder soweit:
Passend zu Weihnachten und somit eigentlich auch DEM Zeitpunkt im Jahr (ausser Geburtstag, Osterhase und Nikolaus ;-)) , der Kinderaugen früher noch zum Strahlen gebracht hatte, kam noch ein mal ein lauter werdendes „ ein guter Moment, dem inneren Kind einen lieben Impuls zu schicken“ in mir hoch.
Im vergangenen Jahr hatte ich meine Müh und Not, nachdem ich eine „innere Geburt“ durchlebt hatte, die nicht von schlechten Eltern war (wie stimmig) , mich hier auf meinem Erdenplatz nochmal neu einzufinden, zurechtzufinden, einzustimmen und irgendwie war alles alte soweit, wirklich und wahrhaftig unter den Strich zu schicken und einfach dort zu lassen, damit es mich (und ich es) in Ruhe lässt. Ich stieg aus allen möglichen Geschichten aus und ja, mein Jahresthema war in 2014 in aller Deutlichkeit: Ausstieg, Abschied nehmen – Abstinenz.
Das Ergebnis : ich habe (soweit ich das selbst einordnen kann) meine Süchte überwunden, in sage und schreibe 12 Monaten und die waren : Rauchen, Beziehungen, geliebt werden(war sehr stark so ein „immerliebmädchen“), Stress (ja genau, klingt unglaublich, doch hört man ehrlich in sich hinein, ist es interessant, was da herausklingt, wenn man das aushalten kann ;-)), Helfen(!!!), (ich lasse das Komma noch stehen, da es wirklich viele waren)
Und ich schaue hin und sehe deutlich, wie sich in meinem kompletten Umfeld ein anderes Verhältnis von Nähe und Distanz (zu mir) ergeben hat... nur allein durch das klarere Wahrnehmen von allem, was da um mich herum ist, ohne, daß ich je etwas erzählt oder angesprochen hätte (hätte müssen) hat alles sich verändert. Natürlich hat alles seinen Preis und mein Preis(welch schöner Preis

), den ich zahlen musste war der, nur bei mir und meinen Lieben zu sein. Ich war Zunächst einmal (hoffe ich zumindest) NUR(auf allen Ebenen eben) da. Egal was die Gesellschaft von mir ERWARTET, egal was im allgemeinen ANDERE von mir erwartet haben mögen, ich hatte überhaupt gar keine Lust mehr, mich in andere Richtungen zu verausgaben und hatte irgendwie die Kraft, das zu stoppen.(Ja genau, sei mal in irgendetwas drin, was dir zu viel wird und sage da mal rechtzeitig STOP... interessant immer wieder WANN das erste Stop gesagt wird...)
Und nun zum Kind. Ich habe mir in den letzten beiden Wochen überlegt, meinen Jüngsten als Beispiel zu nehmen (da ich irgendwie weiß, dass er da etwas von mir mit sich herumgeschleppt hatte, Beweise folgten...), der vorletzte Woche krank zu Hause war und aus eigenem Antrieb heraus mich fragte, ob ich ihn strömen könnte. Ich war sehr erstaunt, stand die Liege, die schon vor 3 Jahren von meinem Mann für mich neu bezogen wurde wartend an ihren Platz in einer Ecke unter einem Berg Wäsche und Krimskrams in meinem Kreativraum. Jetzt dank meinem Jungen liegt eine kuschelige dicke Decke drauf, viele Kissen und das Lieblingsstofftier hat immer auch noch Platz...
Hatte mit JSJ im Februar ja schon begonnen die Bremse zu drücken(so sah es dann ja auch auf der Liege aus - lach)... das musste sein, wie ich heute weiß, brauchte mein Geist, meine Seele und vor allem mein Körper eine Pause. Ich konnte manches nicht mehr ertragen (wie stimmig dieser Begriff zu meiner Situation passte, erkannte ich erst vor kurzem) und so stieg ich aus ALLEN Heil-Themen aus. Nicht nur Strömen, AuCH alles andere. Ich habe nichts mehr gelesen, und mal darauf geachtet, was noch blieb. Und so kam es, daß ich wieder angefangen habe zu strömen (andere, meinen Sohn also), es beginnt irgendwie immer alles bei einem selbst.
Jetzt habe ich viel erzählt, lasse es stehen, weil ich glaube, daß die Einsichten und der Teil meiner Geschichte wichtig ist um zu reflektieren, was es mit mir gemacht hat, mein inneres Kind anzunehmen, es immer wieder wahrzunehmen und an der Hand zu halten. Immer wieder, sie meldet sich immer öfter und das bedeutet nix anderes, als das ich für mich erkenne, wann ich genau in kindliche Muster verfalle, als kleines Mädchen denke und was die Kleine da gefühlt hat und dann vorsichtig und mit ganz viel Verständnis für mich selbst korrigiere. Sie hat ja auch ne Menge zu erzählen, hat man ihr früher ja nicht zugehört, so muss ich dass jetzt und mache das auch gerne.... Ja, die Emotionen wahrnehmen, klar zuordnen und dann durchatmen, die 26 strömen und danach ganz bewußt mit dem Gefühl, das ist jetzt nicht hier, das ist eine Erinnerung, nochmal in die Situation gehen, hat mir sehr geholfen. Was vielleicht niemand glauben mag, doch einmal da durch, einmal hingehört, gespürt, ist dieses Thema dann auch schon gelöst...
So habe ich mich an die Arbeit gemacht, meinem Jüngsten den ersten Strom auszusuchen und ich bin derzeit bei den Organströmen gelandet, schaue mir an, was im Buch steht und versuche es dann anhand der Reaktionen meines Kindes irgendwie auf einen Nenner zu bringen.
Beim ersten Mal strömen, habe ich noch selbst den stimmigsten Organstrom für meinen Kleinen ausgesucht und kinesiologisch nachgetestet, es passte und somit konnte ich mich voll und ganz darauf einlassen, weil war ja sicher (jaja, auch noch so ne Baustelle).
Ingrid Schlieske (ichweissschon, die wird hier stark kritisiert, is mir aber wurscht, denn ich mag sie, vielleicht gerade deshalb ;-))....hat den
Nierenstrom als den „Niemand-mag-mich-Strom“ in ihrem Buch festgehalten und ich kann das nur bestätigen, denn momentan „spielt“ unser Jüngster diese Rolle geradezu perfekt und die Reaktionen beim Strömen zeigten mir, dass er tatsächlich wirkte und er hatte sich auch minimal verändert danach.
Hier dürfen ja nur die Ankerschritte genannt werden, daher „switche“ ich mal zu den JSJ-Karten, und finde :
linker kleiner Zeh mit der rechten Hand und Schambein mit der linken Hand strömen – sowie dasselbe nur umgekehrt.
Das SES 1 strömen soll ähnlich wirken, wenn man Schwierigkeiten hat diese o.g. Haltung selbst einzunehmen und auch der Zeigefinger hilft .
Ich fand das total interessant, denn
Themen meines inneren Kindes waren einfach schon immer Panik – Angst- depressive Verstimmungen – Perfektionismus – Anpassungsschwierigkeiten an „Umweltgifte“ (vor allem die energetischen) – labiles Immunsystem...da findet man noch mehr, das war jetzt einfach stimmig für mich/uns.
Ich muss sagen, mein Sohn hat das übernommen, er ist ein liebes aufgewecktes Kerlchen, intelligent und hat eine super Auffassungsgabe, doch sobald er irgendwo dazwischen stehen muss (er hatte diese Position leider schon öfter), nimmt er das bei sich als eigenen Mangel an und reagiert entsprechend.
Ich finde, daß genau dieses
Dazwischenstehen/Prellbock sein müssen bei Kindern großes Krankheitspotential hat, denn Kindern geht es sehr schlecht, wenn sie auf einen solchen „Platz“ müssen (zwischen Vater u. Mutter / zwischen Lehrerin u. Mutter / zwischen Oma u. Mutter egal wozwischen, wenn sie BeidE Personen mögen)...
Das ist mein Geschenk, an meine Kinder, darauf aufzupassen. Damit meine ich meine leiblichen und meine inneren Kinder. Ich möchte meinen Blick klar daraufhin trainieren und ausrichten und herausfinden, was man tun kann, damit sie selbst das erkennen können und sich selbst dabei auch helfen, wenn solche Situationen passieren.
Ich habe mit eigenen Augen meinen Sohn aufatmen sehen, als er mitbekommen hat:“ Das ist nicht deine Schuld, das sind wir Großen, Du kannst da nix dafür!“....
Ja, ist sehr viel geworden diesmal wieder, ich hoffe es ist irgendwie nachvollziehbar, wenn jemand einen Verbesserungsvorschlag hat oder Fragen, immer gerne her damit.
Ich gebe noch eine Karte mit von Susanne Hühn, die mich staunen lässt, wie stimmig zur Zeit doch alles läuft und sie unterstreicht nochmal, dass gerade die Kinder auf ihre Intuition hören sollen, man es ihnen nicht wegerziehen darf:
Wenn dir etwas keinen Spass macht, dann höre auf damit.
Das ist so klar, da muss man nichts mehr mit vielen Worten zerpflücken ;-)...
Eine Einsicht aus meinem „Spiel der Wandlung“ lege ich noch dazu:
Ein Rückzug ist keine Niederlage. Du erkennst, wie wertvoll es sein kann, etwas langsamer voranzugehen.
Das passt ja wieder mal wie Faust aufs Auge auf mich. Vielleicht dient diese Einsicht ja auch auf dieses Thema bezogen dem ein oder anderen von Euch...
Ich fühle mich durch diese Stimmigkeiten aus verschieden Bereichen und Perspektiven immer sehr geführt und behütet auf eine Weise, die ich hier gar nicht beschreiben kann. Das lässt mich einfach weiter an Engel glauben, das ist auch so ein Thema für sich, doch seit Februar diesen Jahres habe ich einen im Himmel, sie ist sehr oft präsent und vor allem da, wenn ich mit Kinderthemen zu tun habe...
Ich wünsche jetzt auf jeden Fall jedem Leser hier, daß Weihnachten irgendwo Augen leuchten (am besten natürlich die eigenen ;-)) und dieses Leuchten dann an irgendjemanden übergeht und so weiter und so weiter.
Erinnert Euch heute mal ganz bewusst (ja auch ich ) an die Zeit, in der das innere Kind so 5 Jahre alt war und aufs Christkind gewartet hat.. wie ging es euch da? Wie groß war der Weihnachtsbaum, wie groß waren da noch die Geschenke?
Von Herzen
eure
sanara