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Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)

Verfasst: 14. Januar 2014, 20:54
von Luna
Liebe AnnSophie,
Milzstrom, warum nicht? Ich würd´s gut finden! Statt der 5 kannst du auch die 1 oder das Schambein strömen.

Wie wärs noch mit 13er?

Mitte 13 und Solaplexus finde ich auch als ausgesprochen angenehm!
Große Umarmung für dich : 26

Luna

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)

Verfasst: 15. Januar 2014, 08:52
von wendepunkt
Liebe Ann-Sophie,
ich war vor kurzem in der gleichen Situation - Meine Kleine sehnte sich nach einer Umarmung und dem Gefühl o.k. zu sein, so wie sie ist.
Ich habe intuitiv den Milzstrom gemacht und bin beim letzten Schritt sehr lange geblieben und dann eingeschlafen. - Herrlich :D .
Die 13, 14, 15 gehört zu meinem Standartprogramm.
lg
und viel Erfolg beim Umarmen deiner Kleinen
Wendepunkt

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)

Verfasst: 15. Januar 2014, 18:46
von *gnomi*
Liebe Ann-Sophie,

das hat jetzt zwar nicht so ganz direkt mit Strömen zu tun, aber wenn ich mich (oder auch die Kleine in mir) trösten und halten will, nehme ich gerne mein Gesicht in meine Hände. Ich fühle mich damit sehr wohl.

Liebe Grüße,
gnomi

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)

Verfasst: 15. Januar 2014, 21:47
von AnnSophie
:danke: dank euch! nach milzstrom lieg ich müde&zufrieden im bett. mit dem Handy- Festplatte ist kaputt gegangen. gnomi, das palmieren des Gesichts va der linken Wange und Augen mag ich auch sehr, das hat was wohltuendes, rückversicherndes.

mmmmhhhhh, [katze] AnnSophie

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)

Verfasst: 3. Dezember 2014, 12:17
von AnnSophie
Hallo Ihr Lieben,
fast zum Jahresende greife ich diesen Strom nochmal auf. Ich hätte es auch in der Erfahrungsecke machen können, aber irgendwie ist hier der passendere Ort, vielleicht auch weil der Thread schon so eine lange Geschichte hat, dass kaum jemand den ganzen Weg noch mal nachgehen wird, vielleicht ist auch das gerade das Besondere daran.

Wie Peter Gabriel in The book of love singt https://www.youtube.com/watch?v=FmnDXRJ7btE:
The book of love is long and boring,
And written very long ago.
It's full of flowers and heart-shaped boxes,
And things we're all too young to know.


Das Buch der Liebe ist lang und langweilig,
und vor sehr langer Zeit geschrieben.
Es ist voll von Blumen und herzförmigen Schachteln,
Und Dingen, für die wir viel zu jung sind sie zu verstehen.


Ich hatte letzte Woche ein besonderes Abenteuer mit inneren Kind, wo nun ein Stück heilen kann und das möchte ich mit Euch hier in unserem gemeinsamen Wachstumskreis teilen. Liebe Sanara, ich hoffe und spüre, dass es für DIch ok ist, wenn ich diesen, deinen Thread nochmal hochspüle. Falls ich falsch liege gib bitte kurz Bescheid.

Bis jetzt hab ich in vielen Systemen schon Mamas, Schwestern und Brüder gefunden, d.h. Stellvertreter für bestimmte Aspekte meiner Geburtsfamilie. Väter im Außen hab ich mir bisher nur 2 gesucht/gefunden.

Letzte Woche habe ich nun im Oberarzt in der Reha in der war einen gefunden, und wir hatten die klassischen Kommunikationsphasen:
1. Kennenlernen & Spontan sehr großer Resepkt voreinander (Begegnung auf Augenhöhe)
2. Die Mißverständnisse nehmen ihren Lauf, Streit, Konflikte, tiefe Verletzungen (zumindest bei mir), heftige Spiegelfechtereien
3. voneinander Abstand halten (beide sind etwas verbrannt)
4. Das Große kommt auf das Kleine zu, langsame Annäherung mit weiteren kleineren Mißverständnissen, aber irgendwie ist genug Zeit, um eine gemeinsame Sprache zu entwickeln.
5. Das Große erkennt den besonderen Wert des Kleinen. Und sieht was das Kleine kann, dessen das Kleine sich selbst erst mal unbewusst ist.
6. Die beiden entwickeln eine gemeinsame Sprache im Gehen, die Mißverständnisse werden kleiner, der Weg entsteht im gehen wie durch ein Wunder. Der Bogen kann langsam wachsen und ganz gespannt werden.
7. Sieg der kleinen Schritte: Wir haben defacto gemeinsam ein Forum mit fast 100 Patienten geleitet und geführt... Er hat mich zur rechten Zeit sehr wohlwollend beschützt, geführt, Details nachgefragt und rausgenommen und ich hab die bewussten/vorbewussten Schwingungen aufgenommen und sie synthetisiert und formuliert und so auch einen großen Einfluss auf das System, die Gruppe gehabt.
Wir hatten am Ende beide das Gefühl, dass wir ein gutes Team waren und es im Kontakt ein sehr gutes Ergebnis gab, auch für die Gruppe.
Zwischendurch hat er mich gefragt ob ich Musik holen könnte und ich hab das Lied Coming home at last von Christina Lux geholt und am Ende der Gruppe vorgespielt, meine Beschützerin und ich haben getanzt, so wie ein Großteil der Patienten....
https://www.youtube.com/watch?v=02kA31n9Few

Es war eine wunderschöne Abschiedserfahrung die der Arztpapa mir da ermöglicht hat.... und ich bin erst mal in Frieden nach Hause gefahren, um da in aller Ruhe alles zu verdauen und zu schauen ob und wann ich wieder in die Reha gehe.
Ich war im echten, tiefen Kontakt mit dem Ersatzpapa, das was ich mich nach einer HerzOP 1975 meines echten Vaters, leider so ungebrochen nie mehr getraut habe, aus Angst ihn nochmal zu verlieren.

Es ist eine stille ganz tiefe Dankbarkeit, dass ich jetzt das Glück des Kontakts erfahren durfte und ein bißchen Trauer darüber, dass ich das Geschenk der Liebe meines Vaters sooo lange nicht annehmen konnte, es lag vor meinen Händen/Füßen und ich hatte Angst zuzugreifen. Was mein Papa alles gemacht hat und wie sehr er uns geliebt hat, ist mir erst klar geworden nachdem mir meine Mutter Mitte Oktober erstmals erzählt hat, wie meine älteste Schwester gestorben ist, 10 Jahre vor meiner Geburt, und von wieviel Liebe, Lebensglück und Ganzsein ich mich selbst all die Jahre abgeschnitten habe.

Es ist wie ist. Und was passiert ist war, ich wusste es nicht besser.
Aber jetzt möcht ich das Geschenk der Liebe, das vor mir zum Greifen nah daliegt ab sofort aufgreifen und annehmen und nicht vor lauter Verblendung in meiner Verletzung stehen bleiben.

Ich glaube, auf alle von uns wartet so ein Geschenk der reinen, transpersonalen, überpersönlichen Liebe,

AnnSophie.

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)

Verfasst: 3. Dezember 2014, 16:09
von sanara
Liebe AnnSophie,
da fühlst Du ganz richtig, es ist eine Ehre, das Du diesen Platz(Thread) hier ausgesucht hast, um deine tiefe Geschichte zu erzählen.
Es liest sich sehr neu, noch beschützenswert (-bedürftig ?) und zart, vor allem sehr wertvoll, deshalb möchte ich deine Worte und Eindrücke, die Du hinterlassen hast zum Vaterthema und annehmen dessen großer Liebe gar nicht groß unterbrechen.

Herzlichst
sanara

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)

Verfasst: 9. Dezember 2014, 17:12
von AnnSophie
Liebe Sanara, Ihr Lieben,

die Erfahrung erdet sich und in dem Maße wie die heilsame Erfahrung durch mich und meinen Körper diffundiert, kommt gleichzeitig von der Marschuka-Puppe eins drunter ihr Schmerz und Leid, die Angst davor zu Leben und zu sein.
Da bin ich runtergerutscht auf die 6. Tiefe und meinen Willen zu sein, der mal da ist und mal nicht.
Es spricht ja für mein Vertrauen in mich, dass sich jetzt diese tiefe Verletzungen auch emotional zeigen und sie sich dann, wenn sie wahr- und an-genommen werden auch irgendwann wandeln können.
Zurück gekehrt zu meinem Selbst, fliegt mein Ich in Fetzen.
Irgendwie schein ich schon richtig viel Schmerz und Leid aufgenommen und in mir verbuddelt zu haben, das jetzt nach und nach rauskommen mag, weil es Zeit ist, dass was anderes nach wächst, wie eine zweite Struktur/ein zweiter Baum neben der verzweifelten, kranken... Ein Baum mit viel Freude, Spaß und Lust am Leben. Der dann und wann auch ein bißchen übermütig auf den Putz hauen will.
Brav, fleißig, angepasst war ich lang genug. Wie sagt Varinas Signatur so schön: DIE PHANTASIE KANN ALLES. SIE IST EIN MUTWILLIGES GESCHÖPF. Zitat: Ferdinand Raimund
:dance:

Danke für diesen Raum und diesen Platz hier.
AnnSophie.

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)

Verfasst: 21. Dezember 2014, 11:26
von sanara
Hallo, an alle Weihnachtsengelchen hier ;-) !

Heute ist es mal wieder soweit:


Passend zu Weihnachten und somit eigentlich auch DEM Zeitpunkt im Jahr (ausser Geburtstag, Osterhase und Nikolaus ;-)) , der Kinderaugen früher noch zum Strahlen gebracht hatte, kam noch ein mal ein lauter werdendes „ ein guter Moment, dem inneren Kind einen lieben Impuls zu schicken“ in mir hoch.
Im vergangenen Jahr hatte ich meine Müh und Not, nachdem ich eine „innere Geburt“ durchlebt hatte, die nicht von schlechten Eltern war (wie stimmig) , mich hier auf meinem Erdenplatz nochmal neu einzufinden, zurechtzufinden, einzustimmen und irgendwie war alles alte soweit, wirklich und wahrhaftig unter den Strich zu schicken und einfach dort zu lassen, damit es mich (und ich es) in Ruhe lässt. Ich stieg aus allen möglichen Geschichten aus und ja, mein Jahresthema war in 2014 in aller Deutlichkeit: Ausstieg, Abschied nehmen – Abstinenz.

Das Ergebnis : ich habe (soweit ich das selbst einordnen kann) meine Süchte überwunden, in sage und schreibe 12 Monaten und die waren : Rauchen, Beziehungen, geliebt werden(war sehr stark so ein „immerliebmädchen“), Stress (ja genau, klingt unglaublich, doch hört man ehrlich in sich hinein, ist es interessant, was da herausklingt, wenn man das aushalten kann ;-)), Helfen(!!!), (ich lasse das Komma noch stehen, da es wirklich viele waren)
Und ich schaue hin und sehe deutlich, wie sich in meinem kompletten Umfeld ein anderes Verhältnis von Nähe und Distanz (zu mir) ergeben hat... nur allein durch das klarere Wahrnehmen von allem, was da um mich herum ist, ohne, daß ich je etwas erzählt oder angesprochen hätte (hätte müssen) hat alles sich verändert. Natürlich hat alles seinen Preis und mein Preis(welch schöner Preis :danke: ), den ich zahlen musste war der, nur bei mir und meinen Lieben zu sein. Ich war Zunächst einmal (hoffe ich zumindest) NUR(auf allen Ebenen eben) da. Egal was die Gesellschaft von mir ERWARTET, egal was im allgemeinen ANDERE von mir erwartet haben mögen, ich hatte überhaupt gar keine Lust mehr, mich in andere Richtungen zu verausgaben und hatte irgendwie die Kraft, das zu stoppen.(Ja genau, sei mal in irgendetwas drin, was dir zu viel wird und sage da mal rechtzeitig STOP... interessant immer wieder WANN das erste Stop gesagt wird...)

Und nun zum Kind. Ich habe mir in den letzten beiden Wochen überlegt, meinen Jüngsten als Beispiel zu nehmen (da ich irgendwie weiß, dass er da etwas von mir mit sich herumgeschleppt hatte, Beweise folgten...), der vorletzte Woche krank zu Hause war und aus eigenem Antrieb heraus mich fragte, ob ich ihn strömen könnte. Ich war sehr erstaunt, stand die Liege, die schon vor 3 Jahren von meinem Mann für mich neu bezogen wurde wartend an ihren Platz in einer Ecke unter einem Berg Wäsche und Krimskrams in meinem Kreativraum. Jetzt dank meinem Jungen liegt eine kuschelige dicke Decke drauf, viele Kissen und das Lieblingsstofftier hat immer auch noch Platz...
Hatte mit JSJ im Februar ja schon begonnen die Bremse zu drücken(so sah es dann ja auch auf der Liege aus - lach)... das musste sein, wie ich heute weiß, brauchte mein Geist, meine Seele und vor allem mein Körper eine Pause. Ich konnte manches nicht mehr ertragen (wie stimmig dieser Begriff zu meiner Situation passte, erkannte ich erst vor kurzem) und so stieg ich aus ALLEN Heil-Themen aus. Nicht nur Strömen, AuCH alles andere. Ich habe nichts mehr gelesen, und mal darauf geachtet, was noch blieb. Und so kam es, daß ich wieder angefangen habe zu strömen (andere, meinen Sohn also), es beginnt irgendwie immer alles bei einem selbst.
Jetzt habe ich viel erzählt, lasse es stehen, weil ich glaube, daß die Einsichten und der Teil meiner Geschichte wichtig ist um zu reflektieren, was es mit mir gemacht hat, mein inneres Kind anzunehmen, es immer wieder wahrzunehmen und an der Hand zu halten. Immer wieder, sie meldet sich immer öfter und das bedeutet nix anderes, als das ich für mich erkenne, wann ich genau in kindliche Muster verfalle, als kleines Mädchen denke und was die Kleine da gefühlt hat und dann vorsichtig und mit ganz viel Verständnis für mich selbst korrigiere. Sie hat ja auch ne Menge zu erzählen, hat man ihr früher ja nicht zugehört, so muss ich dass jetzt und mache das auch gerne.... Ja, die Emotionen wahrnehmen, klar zuordnen und dann durchatmen, die 26 strömen und danach ganz bewußt mit dem Gefühl, das ist jetzt nicht hier, das ist eine Erinnerung, nochmal in die Situation gehen, hat mir sehr geholfen. Was vielleicht niemand glauben mag, doch einmal da durch, einmal hingehört, gespürt, ist dieses Thema dann auch schon gelöst...

So habe ich mich an die Arbeit gemacht, meinem Jüngsten den ersten Strom auszusuchen und ich bin derzeit bei den Organströmen gelandet, schaue mir an, was im Buch steht und versuche es dann anhand der Reaktionen meines Kindes irgendwie auf einen Nenner zu bringen.

Beim ersten Mal strömen, habe ich noch selbst den stimmigsten Organstrom für meinen Kleinen ausgesucht und kinesiologisch nachgetestet, es passte und somit konnte ich mich voll und ganz darauf einlassen, weil war ja sicher (jaja, auch noch so ne Baustelle).

Ingrid Schlieske (ichweissschon, die wird hier stark kritisiert, is mir aber wurscht, denn ich mag sie, vielleicht gerade deshalb ;-))....hat den Nierenstrom als den „Niemand-mag-mich-Strom“ in ihrem Buch festgehalten und ich kann das nur bestätigen, denn momentan „spielt“ unser Jüngster diese Rolle geradezu perfekt und die Reaktionen beim Strömen zeigten mir, dass er tatsächlich wirkte und er hatte sich auch minimal verändert danach.

Hier dürfen ja nur die Ankerschritte genannt werden, daher „switche“ ich mal zu den JSJ-Karten, und finde :

linker kleiner Zeh mit der rechten Hand und Schambein mit der linken Hand strömen – sowie dasselbe nur umgekehrt.
Das SES 1 strömen soll ähnlich wirken, wenn man Schwierigkeiten hat diese o.g. Haltung selbst einzunehmen und auch der Zeigefinger hilft .

Ich fand das total interessant, denn Themen meines inneren Kindes waren einfach schon immer Panik – Angst- depressive Verstimmungen – Perfektionismus – Anpassungsschwierigkeiten an „Umweltgifte“ (vor allem die energetischen) – labiles Immunsystem...da findet man noch mehr, das war jetzt einfach stimmig für mich/uns.

Ich muss sagen, mein Sohn hat das übernommen, er ist ein liebes aufgewecktes Kerlchen, intelligent und hat eine super Auffassungsgabe, doch sobald er irgendwo dazwischen stehen muss (er hatte diese Position leider schon öfter), nimmt er das bei sich als eigenen Mangel an und reagiert entsprechend.

Ich finde, daß genau dieses Dazwischenstehen/Prellbock sein müssen bei Kindern großes Krankheitspotential hat, denn Kindern geht es sehr schlecht, wenn sie auf einen solchen „Platz“ müssen (zwischen Vater u. Mutter / zwischen Lehrerin u. Mutter / zwischen Oma u. Mutter egal wozwischen, wenn sie BeidE Personen mögen)...
Das ist mein Geschenk, an meine Kinder, darauf aufzupassen. Damit meine ich meine leiblichen und meine inneren Kinder. Ich möchte meinen Blick klar daraufhin trainieren und ausrichten und herausfinden, was man tun kann, damit sie selbst das erkennen können und sich selbst dabei auch helfen, wenn solche Situationen passieren.
Ich habe mit eigenen Augen meinen Sohn aufatmen sehen, als er mitbekommen hat:“ Das ist nicht deine Schuld, das sind wir Großen, Du kannst da nix dafür!“....

Ja, ist sehr viel geworden diesmal wieder, ich hoffe es ist irgendwie nachvollziehbar, wenn jemand einen Verbesserungsvorschlag hat oder Fragen, immer gerne her damit.

Ich gebe noch eine Karte mit von Susanne Hühn, die mich staunen lässt, wie stimmig zur Zeit doch alles läuft und sie unterstreicht nochmal, dass gerade die Kinder auf ihre Intuition hören sollen, man es ihnen nicht wegerziehen darf:

Wenn dir etwas keinen Spass macht, dann höre auf damit.


Das ist so klar, da muss man nichts mehr mit vielen Worten zerpflücken ;-)...



Eine Einsicht aus meinem „Spiel der Wandlung“ lege ich noch dazu:

Ein Rückzug ist keine Niederlage. Du erkennst, wie wertvoll es sein kann, etwas langsamer voranzugehen.


Das passt ja wieder mal wie Faust aufs Auge auf mich. Vielleicht dient diese Einsicht ja auch auf dieses Thema bezogen dem ein oder anderen von Euch...
Ich fühle mich durch diese Stimmigkeiten aus verschieden Bereichen und Perspektiven immer sehr geführt und behütet auf eine Weise, die ich hier gar nicht beschreiben kann. Das lässt mich einfach weiter an Engel glauben, das ist auch so ein Thema für sich, doch seit Februar diesen Jahres habe ich einen im Himmel, sie ist sehr oft präsent und vor allem da, wenn ich mit Kinderthemen zu tun habe...

Ich wünsche jetzt auf jeden Fall jedem Leser hier, daß Weihnachten irgendwo Augen leuchten (am besten natürlich die eigenen ;-)) und dieses Leuchten dann an irgendjemanden übergeht und so weiter und so weiter.
Erinnert Euch heute mal ganz bewusst (ja auch ich ) an die Zeit, in der das innere Kind so 5 Jahre alt war und aufs Christkind gewartet hat.. wie ging es euch da? Wie groß war der Weihnachtsbaum, wie groß waren da noch die Geschenke?

Von Herzen
eure
sanara

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)

Verfasst: 23. Dezember 2014, 22:51
von AnnSophie
Liebe Sanara,

vielen Dank für Deinen reichhaltigen Impuls.

Erst mal meinen Glückwunsch, dass Du Deine Süchte überwunden hast und dann auch noch so Knacker wie geliebt werden, Helfen, fremden Erwartungen genügen etc....
Für mein Kind ist es auch wichtig manchmal nochmal in die alten Situationen zu gehen und andere, eigene Antworten zu finden, wo sie mir in der Vergangenheit im Hals stecken blieben.

Danke, dass ich den Nieren-Strom als Niemand-mag-mich-Strom neu kennenlernen durfte,... ich glaube er darf mich ein Weilchen begleiten,.... den rechten :zeigefinger: hab ich zur Zeit eh als Begleiter.
An das mit dem Dazwischenstehen/Prellbocksein kann ich mich gut erinnern und die Loyalitätskonflikte, die das zwischen meiner Oma und meiner Mutter stehen bei mir teilweise ausgelöst haben.

Die Erinnerung an die Begeisterung mit 5 Jahren... Gott war das spontan fern von meinem Gesamt-Ist. Da wird sich's nochmal auch zu Spaß und Rückzug nachschwingen....

Ich wünsch Dir im engen Konakt mit Deiner Kleinen, den anderen Kindern und Deinem Engel wunderschöne Weihnachten.

Herzlich, : 26
AnnSophie.

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)

Verfasst: 31. Dezember 2014, 07:54
von sanara
Hallo, Ihr Lieben,

liebe AnnSophie, ich schicke Dir ganz viel "lasst-mich-so-wie-ich-bin" zum "niemand-mag-mich-"Thema... das geht meist dieser Einstellung zu sich selbst voraus, da fühlt man sich zuerst nicht "richtig" weil man ja so viel "Falsch" gemacht hat (5 J. ist da glaube ich ein wichtiges Alter, das Kind ist schon bewusster, denkt selber mit und ist noch sehr auf sich selbst bezogen)...
LASST MICH SO, WIE ICH BIN, zu sagen, sollte jedem Kind ERLAUBT sein!
Was hat es in mir rebelliert, wenn ich zu hören bekam "Du musst, du sollst, mach das so, du darfst nicht, etc.ppp"
Diesen Satz nahm ich 2013 in einer meiner letzten Therapiesitzungen mit, er kam plötzlich raus... Ich habe ihn aufgeschrieben und in meine Küche an den Schrank geklebt. Jeder der zu Besuch kam, hat ihn gesehen. Wie eine stille Botschaft und für mich fühlte sich das echt gut an.

Ich hoffe, Weihnachten hat viel Freude gemacht od. war in dem Maß schön, so wie jeder es für sich gerne haben möchte....

Bei uns war es dieses Jahr interessanterweise seeeeeehr ruhig und vor allem besinnlich/familiär.
Wir hatten ein reines Grosseltern/Eltern/KInder- beisammensein. KEINE aber auch wirklich gar keine störende Kraft hat sich diesmal hier dazwischengedrückt, gelästert, Bewunderung gefordert, falsch gelacht, oder für irgendeinen "Stunk" gesorgt.
Ich muss sagen, es war das schönste Fest seit Jahren, nachdem ich endlich am 2. Feiertag glauben konnte, daß da wirklich niemand mehr kommt, der es nicht ehrlich meint mit uns u. vor allem den Kindern...
Kein Konsumverhalten wünsche ich mir nächstes Jahr... ich habe den Traum, daß wir es schaffen, uns zu beschenken mit selbstgemachten Dingen, die von Herzen kommen. Da hat mir neulich ein 4jähriges, sehr intelligentes und starkes (mit Zauberaugen ;-)) MÄdchen vor Weihnachten noch ein wunderschönes Geschenk gemacht. Sie schenkte mir eine selbstgebastelte Laterne und einen Papierstern, ich freute mich so darüber, daß ich sie knuddelte (ich durfte ;-))) und ich hörte sie noch zu ihrer Mama im Flur sagen: " Weisst du Mama, manchmal macht es einfach nur ganz viel Spaß etwas zu verschenken!! " WOW, oder? Als wir dann zusammensassen (die kleine war im Kindergarten) wischten wir uns beide Tränchen aus den Augen...
Ja und so machte ich dieses Jahr auch einen kleinen Anfang... ich nähte für alle Kinder, die mir am Herzen liegen kuschelige, bunte "Halssocken" , hatte eine Riesenfreude daran, diese zu verschenken (eine einzige ist jetzt noch hier, alle anderen sind weg) und zu sehen, wie die Kinder sich über so ne Kleinigkeit freuen können...
Ich war irgendwie ganz das, wogegen ich mich sonst immer so sträubte, weil die Erwartungen der Gesellschaft ja richtung Karriere und sich kaputtrennen gehen : Ich war einfach nur Hausfrau und Mutter..., eine die einfach alles mögliche selber macht. Für die Großen machte ich Weihnachtslikör u. war ganz verblüfft, daß das so einfach ging (danke youtube lach)... Naja, ihr seht, es ist etwas anders geworden.

Und ganz tief innen drin bin ich einfach nur dankbar, daß mir dieses Jahr dieser Pflicht-Mist, den wir uns jetzt seit guten 16 Jahren immer angetan hatten irgendwie ganz von alleine ausgeblieben ist. Alles war echt und ehrlich und von Herzen, sogar meine Jungs konnten eine kleine im Baum versteckte geschichte vorlesen, hatte die Befürchtung, dass da mind. einer aus der Reihe tanzt, aber nein, es sollte gut sein.

Ich werde noch etwas aus ein wenig angestautem "altem Groll" zu lernen haben, ja , das kommt noch auf mich zu... doch damit befasse ich mich - nächstes Jahr :baeh:

Ich wünsche allen, die hier mitwirken und lesen und ganz speziell den Kindern in uns einen guten Rutsch nach 2015!
Ganz viel Glanz, Erfolgserlebnisse, Bestätigung und Liebe im neuen Jahr, für jeden selbst und ganz so, wie es gebraucht wird : 26

sanara

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)

Verfasst: 4. Januar 2015, 14:39
von wendepunkt
liebe sanara,
danke für deine ausführliche Reflektion, den "Niemand mag mich -Strom"
und das "Lasst mich so wie ich bin!" und und, und.......
Das sind genau meine "Baustellen bzw. Projekte" !!!!
Ich bin froh in diesem Forum so viele "neue" Denkanstöße zu bekommen und nicht mehr daran zu glauben, dass ICH "falsch" bin.
:danke:
lg wendepunkt

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)

Verfasst: 4. Januar 2015, 17:27
von AnnSophie
Liebe Sanara,

Dir ein wunderschönes Gutes Neues Jahr. Deine Weihnachterfahrungen lesen sich wohltuend, da ist familär schon einiges geheilt, die Qualität hört sich anders an, als noch vor einem Jahr, auch wenn in 2015 nochmal alter Groll rauskommen will.

Ja da hast Du Recht das "LASST MICH SO, WIE ICH BIN", zu sagen, sollte jedem Kind und jedem Erwachsenen ERLAUBT sein! (Da holpert's bei mir gerade auch in der Partnerschaft.)
"Was hat es in mir rebelliert, wenn ich zu hören bekam "Du musst, du sollst, mach das so, du darfst nicht, etc.ppp"" Oder vielleicht hat auch gar nicht's mehr rebelliert, sondern man/frau/kind hat sich einfach verbogen, um geliebt zu werden oder anerkennung zu bekommen. (Ich zumindest hab recht wenig Erinnerung an Rebellion, v. a. an das Gefühl so wie ich bin nicht richtig zu sein und dann eben einen Teil abgeschnitten zu haben).

Schöne Abenteuer und Erfahrungen mit den großen und kleinen Kindern,
: 26
AnnSophie.

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)

Verfasst: 7. April 2015, 12:53
von sanara
Nach langer langer Zeit, ein erneuter Impuls fürs Kleine.

Es ist ein Verlustthema hochgekommen, das ich mit Worten und meinem Verstand nicht so richtig greifen kann, doch ich werde das nicht ausser acht lassen deshalb .

An anderer Stelle hab ich schon erwähnt, daß es einen Bruch gibt zwischen meiner Schwester und mir.
Dieser ist frisch, wie eine noch blutende Wunde und ich bin gerade etwas mit Trauer und Wut beschäftigt, diese Emotionen sind diesbezüglich am stärksten da.
Ich hab sie verloren, meine kleine Schwester... sie will mich so wie ich bin nicht haben (so wie ich immer war und wieder geworden bin).
Das tut der kleinen in mir natürlich weh, also Schmerz ist die dritte im Bunde.

Wut-Trauer-Schmerz...

könnte ich jetzt mit ES und Fingern und Organzströmen verkopfisieren und analysieren und was weiss ich noch alles.
Doch ein leises Stimmchen in mir ruft:

Mach das mit Deinem Herzen.
Das geht nur in Deinem Herzen.
Da hilft dir dein Verstand nicht und auch keine Technik.

Oha.

Somit schicke ich den Herzstrom als Empfehlung für dieses Thema.
Verlust- Wut - Trauer - Schmerz.

Da dies gerade stark an der Oberfläche ist, klingt mein Ton(Schreibton) hier sicher auch nicht sehr warm um liebevoll, glaube ich.

Ich überlasse das Susanne Hühns Karten fürs innere Kind:

Ich kann lernen durchzuhalten.
(Gib nicht auf, dein Schutzengel ist an deiner Seite)

...interessant, wenn ich bedenke, was ich gerade eben an einer anderen Stelle selbst geschrieben habe.
Ich muss trotz all dieser Emotionen nur eines machen: Durchhalten, diese zunächst einmal Aushalten ;-)...
Nicht einfach und harter Tobak.

Diese Stiuation lehrt dich durchzuhalten. Was auch immer du gerade erlebst, du wirst es durchstehen und du darfst lernen, dir selbst dabei hilfreich zur Seite zu stehen. Du sollst nicht lernen, Leid zu ertragen oder immer die Opferrolle einzunehmen, sondern ganz wach, bewusst fühlend und mit allen Sinnen wahrnehmend anwesend zu bleiben. So stehe dir selbst zur Seite, sprich dir Mut zu, und mache weiter. du gehst vielleicht einen schwierigen Weg od. erlebst gerade eine Durststrecke- gehe weiter, jeden Tag, Schritt für Schritt. Gib nicht auf, dein Schutzengel ist an deiner Seite. Dein inneres Kind kann genau das, jeden Tag einen Schritt weitergehen. So wie du laufen gelernt hast, kannst du nun beharrlich weitergehen, hinfallen und wieder aufstehen. Der Unterschied zwischen sogenannten Gweinnern u. Verlierern ist folgender: Der Gewinner ist ein Mal öfter aufgestanden...
Tue, was es heute zu tun gibt, und bleibe innerlich andwesend und präsent. Dein inneres Kind trägt die Kraft dazu in sich. Sprich dir Mut zu, und richtie dich auf dein Ziel aus - Und gehe den einen Schritt weiter. So wirst du dein Ziel erreichen.



Die sanfte Entsprechung zum Herzstrom ist der kleine Finger oder wir stromen die linke 11 mit der linken Hand und die linke 17 mit der rechten Hand (Kurzgriff für H-Strom, den ganzen darf ich nicht angeben)
Der Herzstrom liegt auf der 5. Tiefe hier lese ich dann doch mal kurz nach ;-).

Picke raus:
In der fünften Tiefe wird unsere spirituelle Lebensflamme zu unserer kleinen Herzensflamme. Wir kommen unserem Wesenskern immer näher. Wer ganz bei sich selbst angekommen ist, strahlt eine innere Glückseligkeit aus, den wahren Zustand des Herzens. Dort können wir die Angst überwinden und auch Verbitterung. Ist die fünfte Tiefe in Harmonie, entstehen LIEBE und FREUDE!

Affirmation:
Ich komme zu meinem wahren Selbst. Ich lebe aus meinem Herzen!

Und ich frage mich nicht mehr, warum das alles so gut zusammenpasst. Meine Gedanken, intuitiv gezogene Karte, der passende Strom, einfach wunderbar. Es macht freude, so zu arbeiten.
Und es macht Freude ich zu sein.
Ja.

Der Engel der Reinigung und Klarheit steht hier wieder bei.

Wer Heilsteine mag, besorgt sich einen Amethyst oder einen Rosenquarz um die Energien zusätzlich noch zu klären.

Du erkennst klar und deutlich, auf welche Weise du jetzt zur Heilung und Klärung beitragen kannst und darfst, denn indem DUSELBST klar wirst, indem du selbst die Dinge auf transformierte Weise anerkennst, Veränderst du sie.



Viel Freude, Spass und Unbedarftheit, in Euren Herzen, mit den inneren Kindern. Zeigt euch ihnen, sie warten und möchten sich euch endlich in die Arme werfen :dance:

Ganz liebe Grüße
von
sanara

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)

Verfasst: 8. April 2015, 20:11
von AnnSophie
Liebe Sanara,
danke für Deine Offenheit, auch am anderen Ort und den Impuls.

Bei mir gibt es wieder mal ganz schön Resonanz.

Bei mir ist die frische Wunde, dessen, der mich nicht stehenlassen will, wie ich bin und der erfolgten Trennung, die von meinem längjährigen Freund. Nach 20 Jahren und den letzten 12 Jahren immer immerwieder on off, ist es seit dem Frühlingsanfang wirklich - und wie ich denke - dauerhaft - off.

Da tut der frühlingsfrisch hoffnungsfrohe Zusage:
Ich kann lernen durchzuhalten. (Gib nicht auf, dein Schutzengel ist an deiner Seite)
So richtig gut.

Durchhalten, im Kontakt mit mir, mit dem Schmerz und den stärkenden Ressourcen. Die 5. Tiefe, der Herzstrom und für mich auch der Nabelstrom passen da wunderbar.

Herzliche Grüße und viel Freude an der Frühlingssonne,
:sunshine:

AnnSophie.

Re: Projekt: Inneres Kind, ein kleines Abenteuer ;-)

Verfasst: 8. April 2015, 22:51
von Nirbheeti
Liebe AnnSophie,

kannst noch die Nierenfe dazunehmen, damit erstmal der Kampf zwischen Feuer und Wasser, Herz und Niere, Löwe und Skorpion aufhört. Ich hab das in einem der Lehrgänge als unglaublich friedlich empfunden.

Direkt danach eine chaotische Bahnfahrt von Bonn. Mich konnte nix erschüttern. Ich landete im bequemen ICE zur geplanten Zeit auf einem anderen Bahnhof, von dem mich mein Mann noch viel besser abholen konnte.

;)
Nirbheeti