ich möchte Dir Mut machen..
Verfasst: 5. August 2009, 16:31
Hallo an Dich,
ich bin noch nicht sehr lange in diesem Forum. Aber bei den vielen Beiträgen, die ich hier schon gelesen habe, immer auf der Suche nach dem "richtigen" Strom für mich, ist mir aufgefallen, wie viele doch verzweifelt, depressiv und krank sind. Es hat mich sehr berührt, weil es mich an mich erinnert hat und an eine lange Zeit des Nichtverstehens. Eine lange Zeit der Suche nach dem , was mir hilft, was mich gesund macht und glücklich und zufrieden sein läßt. Aber nicht jeder findet gleich den - seinen - richtigen Weg. Auch ich bin da keine Ausnahme. Das einzige was ich immer wußte war, daß ich mich auf jedes Jahr, das ich älter wurde, freute, weil ich dann wieder mehr Erfahrungen gesammelt hatte, die mich weiter brachten im Leben, in meinem Leben. Das war aber auch schon alles. Damals war ich ca. 18 Jahre alt. Verstanden habe ich das nicht. Es war halt so. Nachdem was ich heute weiß, wußte ich früher, daß ich es wußte, es war mir nur nicht bewußt, daß ich es wußte. Ich bin sehr oft hingefallen, aber ich habe mich wieder aufgerappelt und bin weiter gegangen. Viele Beta-Blocker, Tranquilizer, Schmerztabletten und andere Medikamente später habe ich kapiert, daß ich das nicht mehr wollte und habe aufgehört, auf andere zu hören und angefangen in mich hineinzuhören. Es war kein einfacher Weg, das kann ich Dir sagen. Meine Seele rief um Hilfe, aber ich habe die Hilferufe lange nicht gehört. Ich habe Therapien gemacht, einiges verstanden, aber so richtig weitergebracht hatte mich das auch nicht. Während der Therapie wurde mir bewußt, daß meine Kindheit ein großes, schwarzes Loch war. Ich wußte absolut nichts darüber, nur das, was man mir erzählte. Die Therapeutin sagte damals zu mir, daß das ein Hinweis auf bestimmte Ereignisse ist, die für mich schrecklich waren und die ich, bildhaft gesprochen, in eine Kiste packte und abschloß und den Schlüssel wegwarf. Aber sie sagte auch, daß alles "da ist" und zum gegebenen Zeitpunkt an die Oberfläche kommt. Wie heißt es doch: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Ich beendete meine Therapie, war zufriedener, es ging mir gesundheitlich besser und ich fühlte mich auch gut und wieder stark genug, weiter zu gehen.
Mit 45 kam dann der große Hammer. Herzrasen, Todesangst, Blutdruck bei 220. Mit Blaulicht ins Krankenhaus und auf die Intensiv-Pflege. Am nächsten Tag sagte mir dann die Ärztin: "Sie haben nichts, es ist soweit alles Ordnung" und ich ging wieder nach Hause. Die Angst beherrschte mich und mein Leben und ich wußte mir keinen Rat. Die Panikattacken (damals wußte ich noch nicht, daß es Panikattacken waren) kamen noch öfter und ich hatte keine Ahnung was mit mir war. Ich hatte nichts und trotzdem war ich krank.
Ich kam nicht weiter und so ging ich zur Heilpraktikerin. Dort lag ein Buch von Louise L. Hay: Gesundheit für Körper und Seele. Das traf genau meinen Nerv. Ich habe angefangen zu lesen und erst wieder aufgehört, als es zu Ende war. Und hier habe ich angefangen zu verstehen. Und ein Satz, den ich las, traf mich wie eine Keule:" Jeder ist für sich selbst zu 100% verantwortlich". Diesen Satz hatte ich während der Therapie auch schon gehört, ihn aber nicht auf mich bezogen. Das änderte sich von jetzt auf gleich. Jetzt war ich auf der Suche nach mir selbst. Ich ging ins Internet und suchte nach Informationen, kaufte mir Bücher, entnahm das für mich Wichtige und machte viele kleine Schritte nach vorne.
Das entscheidende aber war die zustandegekommene Verbindung zum lieben Gott. Seit der Fahrt ins Krankenhaus habe ich wieder angefangen zu beten. Das gab mir ganz oft die Kraft weiter zu gehen. Und ich habe ihn gebeten, mich den Schlüssel, den ich weggeworfen hatte, finden zu lassen. Ich wollte mich mit mir auseinandersetzen. Ich war auf dem Weg zu mir. Und die Kraft, die mich geschaffen hat, ließ mich nach und nach bewußt werden. Immer soweit, wie ich es verarbeiten konnte. Auch das war ein Prozeß von 15 Jahren. Der Weg, auf dem ich war, war genau der richtige für mich. Plötzlich kamen Dinge zu mir, fanden mich, ließen mich guten Mutes nach vorne gehen. Menschen begegneten mir, die mir weiterhalfen. Manche kreuzten nur kurz meinen Weg, andere blieben länger, jenachdem was wir uns zu geben hatten. Heute bin ich 60 Jahre und sehr dankbar für all das, was ich finden, erfahren und erleben durfte. Ganz ehrlich, die letzten 15 Jahre waren manchmal eine sehr schwere Zeit, aber auch die beste Zeit in meinem Leben. Vor einem Jahr kam das Jin Shin Jyutsu zu mir, sozusagen als Belohnung, und hat mir in dieser Zeit sehr viel an Gesundheit gebracht. Mein Weg ist noch lange nicht zu Ende. Ich freue mich auf das, was noch vor mir liegt und bin dankbar und zufrieden für all das Gute, was zu mir kommt.
Ja, das war's von mir. Ich rufe Dir ganz laut zu:" Gib nicht auf, gehe weiter, Laß Dich nicht unterkriegen. Du schaffst es, wenn Du es willst und alles Gute kommt auch zu Dir. Auf der Suche kommt immer das in diesem Augenblick richtige zu Dir.
Das Wunderbare ist doch, daß nach all dem, was wir erleben und erfahren und meinen, nicht aushalten zu können, Hilfe von überall auf uns zu kommt. Wir müssen nur unsere Augen und unser Herz aufmachen, dann geht es nur noch nach vorne und Glück, Gesundheit und Zufriedenheit sind immer bei uns".
Es gibt auf der ganzen Welt einen einzigen Weg, den niemand gehen kann außer dir. Frag nicht wohin er führt, geh ihn!
Friedrich Nietzsche
Alles Gute - Dein Ziel findet Dich
samborana
ich bin noch nicht sehr lange in diesem Forum. Aber bei den vielen Beiträgen, die ich hier schon gelesen habe, immer auf der Suche nach dem "richtigen" Strom für mich, ist mir aufgefallen, wie viele doch verzweifelt, depressiv und krank sind. Es hat mich sehr berührt, weil es mich an mich erinnert hat und an eine lange Zeit des Nichtverstehens. Eine lange Zeit der Suche nach dem , was mir hilft, was mich gesund macht und glücklich und zufrieden sein läßt. Aber nicht jeder findet gleich den - seinen - richtigen Weg. Auch ich bin da keine Ausnahme. Das einzige was ich immer wußte war, daß ich mich auf jedes Jahr, das ich älter wurde, freute, weil ich dann wieder mehr Erfahrungen gesammelt hatte, die mich weiter brachten im Leben, in meinem Leben. Das war aber auch schon alles. Damals war ich ca. 18 Jahre alt. Verstanden habe ich das nicht. Es war halt so. Nachdem was ich heute weiß, wußte ich früher, daß ich es wußte, es war mir nur nicht bewußt, daß ich es wußte. Ich bin sehr oft hingefallen, aber ich habe mich wieder aufgerappelt und bin weiter gegangen. Viele Beta-Blocker, Tranquilizer, Schmerztabletten und andere Medikamente später habe ich kapiert, daß ich das nicht mehr wollte und habe aufgehört, auf andere zu hören und angefangen in mich hineinzuhören. Es war kein einfacher Weg, das kann ich Dir sagen. Meine Seele rief um Hilfe, aber ich habe die Hilferufe lange nicht gehört. Ich habe Therapien gemacht, einiges verstanden, aber so richtig weitergebracht hatte mich das auch nicht. Während der Therapie wurde mir bewußt, daß meine Kindheit ein großes, schwarzes Loch war. Ich wußte absolut nichts darüber, nur das, was man mir erzählte. Die Therapeutin sagte damals zu mir, daß das ein Hinweis auf bestimmte Ereignisse ist, die für mich schrecklich waren und die ich, bildhaft gesprochen, in eine Kiste packte und abschloß und den Schlüssel wegwarf. Aber sie sagte auch, daß alles "da ist" und zum gegebenen Zeitpunkt an die Oberfläche kommt. Wie heißt es doch: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Ich beendete meine Therapie, war zufriedener, es ging mir gesundheitlich besser und ich fühlte mich auch gut und wieder stark genug, weiter zu gehen.
Mit 45 kam dann der große Hammer. Herzrasen, Todesangst, Blutdruck bei 220. Mit Blaulicht ins Krankenhaus und auf die Intensiv-Pflege. Am nächsten Tag sagte mir dann die Ärztin: "Sie haben nichts, es ist soweit alles Ordnung" und ich ging wieder nach Hause. Die Angst beherrschte mich und mein Leben und ich wußte mir keinen Rat. Die Panikattacken (damals wußte ich noch nicht, daß es Panikattacken waren) kamen noch öfter und ich hatte keine Ahnung was mit mir war. Ich hatte nichts und trotzdem war ich krank.
Ich kam nicht weiter und so ging ich zur Heilpraktikerin. Dort lag ein Buch von Louise L. Hay: Gesundheit für Körper und Seele. Das traf genau meinen Nerv. Ich habe angefangen zu lesen und erst wieder aufgehört, als es zu Ende war. Und hier habe ich angefangen zu verstehen. Und ein Satz, den ich las, traf mich wie eine Keule:" Jeder ist für sich selbst zu 100% verantwortlich". Diesen Satz hatte ich während der Therapie auch schon gehört, ihn aber nicht auf mich bezogen. Das änderte sich von jetzt auf gleich. Jetzt war ich auf der Suche nach mir selbst. Ich ging ins Internet und suchte nach Informationen, kaufte mir Bücher, entnahm das für mich Wichtige und machte viele kleine Schritte nach vorne.
Das entscheidende aber war die zustandegekommene Verbindung zum lieben Gott. Seit der Fahrt ins Krankenhaus habe ich wieder angefangen zu beten. Das gab mir ganz oft die Kraft weiter zu gehen. Und ich habe ihn gebeten, mich den Schlüssel, den ich weggeworfen hatte, finden zu lassen. Ich wollte mich mit mir auseinandersetzen. Ich war auf dem Weg zu mir. Und die Kraft, die mich geschaffen hat, ließ mich nach und nach bewußt werden. Immer soweit, wie ich es verarbeiten konnte. Auch das war ein Prozeß von 15 Jahren. Der Weg, auf dem ich war, war genau der richtige für mich. Plötzlich kamen Dinge zu mir, fanden mich, ließen mich guten Mutes nach vorne gehen. Menschen begegneten mir, die mir weiterhalfen. Manche kreuzten nur kurz meinen Weg, andere blieben länger, jenachdem was wir uns zu geben hatten. Heute bin ich 60 Jahre und sehr dankbar für all das, was ich finden, erfahren und erleben durfte. Ganz ehrlich, die letzten 15 Jahre waren manchmal eine sehr schwere Zeit, aber auch die beste Zeit in meinem Leben. Vor einem Jahr kam das Jin Shin Jyutsu zu mir, sozusagen als Belohnung, und hat mir in dieser Zeit sehr viel an Gesundheit gebracht. Mein Weg ist noch lange nicht zu Ende. Ich freue mich auf das, was noch vor mir liegt und bin dankbar und zufrieden für all das Gute, was zu mir kommt.
Ja, das war's von mir. Ich rufe Dir ganz laut zu:" Gib nicht auf, gehe weiter, Laß Dich nicht unterkriegen. Du schaffst es, wenn Du es willst und alles Gute kommt auch zu Dir. Auf der Suche kommt immer das in diesem Augenblick richtige zu Dir.
Das Wunderbare ist doch, daß nach all dem, was wir erleben und erfahren und meinen, nicht aushalten zu können, Hilfe von überall auf uns zu kommt. Wir müssen nur unsere Augen und unser Herz aufmachen, dann geht es nur noch nach vorne und Glück, Gesundheit und Zufriedenheit sind immer bei uns".
Es gibt auf der ganzen Welt einen einzigen Weg, den niemand gehen kann außer dir. Frag nicht wohin er führt, geh ihn!
Friedrich Nietzsche
Alles Gute - Dein Ziel findet Dich
samborana