Liebe RuthHeile, Liebe Nirbheeti, Liebe Varina,
vielen Dank, an Euch drei für die Zeit und die Gedanken, die Ihr investiert habt. Bei mir dauern solche Antworten leider immer etwas länger, da ich die „richtigen“ geben will, und es einige Zeit dauert, bis ich meine Gedanken geordnet, alle möglichen relevanten Aspekte berücksichtigt und verständlich ausgedrückt habe.
Liebe Grüße, Felix
P.S. Ich möchte mit meiner Antwort niemand auf den Schlips treten, nichts liegt mir ferner als das!
P.P.S. Die Zuordnung der SES zu den Fingergrundgelenken hinten, wie sie Ruth beschrieben hat, kannte ich bereits, ich wusste nur nicht, ob man die posten darf, oder nicht.
Liebe RuthHeile,
vielen Dank für Deine Antwort, und auch für Deine Frage!
was manche Aspekte des JSJ angeht, kenne ich mich einigermaßen aus. Ob ich mich generell gut auskenne, weiß ich allerdings nicht. Wenn ich mich mit anderen vergleiche, dann stelle ich oft fest, dass es noch viel gibt, was mir noch „fehlt“ vom Verständnis her. Mein momentanes Verständnis ist auch seit circa acht Jahren mal mehr, mal weniger kontinuierlich gewachsen, und es gibt auch noch einiges, was ich nicht weiß. Wenn Du mich zum Beispiel vor 10 Jahren irgendwas zu Jin Shin Jyutsu gefragt hättest, hätte ich wohl mit den Schultern gezuckt, und gefragt, was das denn überhaupt sei.
Mittlerweile weiß ich mehr damit anzufangen. So weiß ich auch, dass die SES, wie Du sie gepostet hast, von der Zuordnung her mit dem Erreichen weniger zu tun haben. Hier geht es um das Körperlesen, die Fingergrundgelenke zeigen, was das betrifft, also hauptsächlich die Auswirkung/den Zustand, die „Schuldigen“ bzw. wohl eher „Verantwortlichen“ liegen aber wo anders. Das ist das Schöne an Jin Shin Jyutsu, aber auch das, was JSJ manchmal so schwer zu verstehen macht, nämlich die vielen verschiedenen Ebenen und Zusammenhänge, die man erst einmal sehen/erkennen lernen darf. Am meisten, finde ich, lernt man neben dem Selbststudium durch Praxis, Praxis, und noch mehr Praxis.
Mir hat das zumindest immer sehr weitergeholfen. Das merkte ich damals, wie ich bei drei Praxen/Praktikern hospitieren durfte. Und außerdem auch, seit dem 02.08.2015, an dem ich begonnen habe, täglich jeden Finger und die Handflächen jeweils für mindestens 6 Minuten zu halten.
Wie das jetzt mit Deinem oberen Kleinfingergelenk zusammenhängt, kann ich Dir leider (noch) nicht definitiv beantworten. Es kann auch sein, dass das mit der Dünndarm-Funktionsenergie zu tun hat. Denn an der Fingerkuppe des kleinen Fingers geht die Herz-FE (auf der Seite des kleinen Fingers neben dem Ringfinger) in die Dünndarm-FE (seitliche Außenseite des kleinen Fingers) über. Es kann sein, dass die DünndarmFE in Deinen Herzstrom zurückstaut, dass Deine BlasenFE verantwortlich ist, … ist das oberste Kleinfingergelenk links an der Innen- (zum Ringfinger hin) oder der Außenseite (also der anderen Seite, zur Elle hin) geschwollen? (Stelle Dir mal die Fragen, ob Angst oder Bemühung/Verstellung ein großes Thema für Dich ist, oder ob Du zu viel stehst …) Das kann auch ein Hinweis sein. „Ferndiagnosen“ sind leider immer etwas schwierig, da man immer den ganzen Menschen/Körper anschauen muss. Vielleicht kann Dir dabei ja ein erfahrener Praktiker bei Dir in der Nähe helfen.
Andererseits hat es mir, was die Verletzung an meinem Ringfinger anbelangt, geholfen, mit dem rechten Daumen die Ringfingerseite zum kleinen Finger hin zu halten. Die Wunde ist so gut wie verheilt. Man sieht zwar noch, dass da Etwas war, aber sie ist zu.
Hallo Nirbheeti,
das, was die Lehrer sagen, entspricht ihrem momentanen Verständnis, genauso wie ich meine Antwort gemäß meinem jetzigen Verständnis gebe. Und das verändert sich ja laufend, deswegen kriegt man von unterschiedlichen Lehrern zu unterschiedlichen Zeiten verschiedene Antworten. Andererseits wissen die Lehrer auch nicht alles (wer tut das schon, und das tue ich weiß Gott auch nicht!). Was uns die Lehrer geben, ist eine gute Basis. Mary sagte wohl nicht umsonst, dass das JSJ ein Studium von Zusammenhängen und Beziehungen ist, und dass ein Schüler des JSJ 1% Inspiration und 99% Transpiration braucht. Das heißt für mich auch, dass man sich auch eigene Gedanken machen soll, selber mit den Zusammenhängen und Unterlagen arbeiten darf, und möglicherweise neue Sachen entdeckt. Das heißt ja nicht gleich, dass man die „reine“ Lehre des JSJ damit verwässert (Ja, es gibt Sachen, die feststehen im JSJ, gewisse „Regeln“ bzw. Erkenntnisse, aber ich will niemand damit angreifen, nur mal dazu anregen, etwas Selbststudium zu betreiben). Hätte Meister Murai damals keine Selbstexperimente betrieben und selbst nachgeforscht, bis er zu eigenen Schlüssen kam, gäbe es das ganze Jin Shin Jyutsu, wie wir es heute kennen, gar nicht, oder?
Es gibt wohl einen Zugang zu dem Ganzen, mit den SES an den Fingern, dazu fehlt mir aber, muss ich ehrlich gestehen, momentan das Wissen. Vielleicht fände man ja einen Zugang dazu, wenn man sich mit den Ursprüngen/Prinzipien der Mudras beschäftigt (was laut Meister Murai auch nicht ganz ohne ist).
Wie ich das fühle, liebe Nirbheeti, weiß ich nicht. Ich denke mal, dass ich die Antwort schon noch bekommen werde, spätestens dann, wenn ich sie brauche. Gerade fällt mir noch ein, dass das mit den Fingergrundgelenken auch mit dem Finger-Zehen-Strom zusammenhängen könnte ...
Der Vermittler wird manchmal als Teil des Betreuers beschrieben, das habe ich schon des öfteren gelesen, und auch gehört. Es gibt ja zwei unterschiedliche Zirkulationssysteme im Körper (1. HZV, HV, Verm.; 2. OrganFE, SBFE, Ermüdungsstrom).
Das mit Betreuer- (gleichseitig) und Vermittlerebene (gegenüber) war mir auch bekannt. Danke trotzdem für den Hinweis
Liebe Varina,
Danke auch an Dich, dass Du Dir Gedanken gemacht hast. Die Zeit wird mir zeigen, ob das für mich (oder generell) so stimmt … Nix für ungut!
