AnnSophie hat geschrieben:heutige Ergänzungen:
@Meinhard
Warum sollte der Vergleich (Handauflegen wie Jesus) blasphemisch sein?
Ähm, doch, denn als "nicht besonders gläubig" im christlichen Sinn sehe ich Jesus, so es ihn als historische Person je gegeben hat, nicht mehr als Gottes Sohn, als auch ich Gottes Tochter bin. Da darf ich mich sehr wohl mit ihm vergleichen. Auch wenn der Vergleich darauf hinausläuft, dass ich an seinen Umgang mit den Mitmenschen nicht so leicht heranreichemeinrad hat geschrieben:Vielleicht, weil man sich nicht mit Gottes Sohn vergleicht
wenn einem nicht grad eine Wahnsinnsattitüde gepackt hat.
Ich denk, da braucht man nicht mal besonders gläubig zu sein,
In einem normal-protestantisch-christlichen Umfeld aufgewachsen, hatte ich als Teenager meine eher strenggläubige Phase, und habe mich danach je länger je mehr vom kirchlichen Umfeld entfernt. Irgendwann erkannte ich, dass ich mich eigentlich nicht als "christlich" bezeichnen kann, wenn ich mit den ganzen Geschichten von Jesus Tod und Auferstehung zur Erlösung von unseren Sünden so rein gar nichts anfangen kann - und die wären immerhin die Basis des Christentums.
Ich bezeichne mich aber als tief gläubig, letztlich halt doch christlich geprägt, nur passe ich in keine der bestehenden Religionen oder Konfessionen hinein mit dem, was ich spüre und für wahr erkenne. Seit ich das akzeptiert habe, lebe ich sehr befreit. Mein Massstab dafür, ob etwas in Ordnung ist, sind mein Gewissen und mein gesunder Menschenverstand. Was irgendeine Institution dazu meint, oder ein Pfarrer (wieso soll der besser wissen, was Gott passt und was nicht, als z.B. ich?) ist mir herzlich egal.
Gerade weil JSJ keine Anwendung von Geheimwissen ist, kein "ich kann da etwas, was du nicht kannst", "ich bin halt was besonderes", empfinde ich es als absolut in Ordnung und mit jeglichem Glauben vereinbar. Es gibt durchaus Anwendungen im Grenzbereich zwischen Heilpraxis und Esoterik, die ich für mich kritisch betrachte.


