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Re: Impfpflicht

Verfasst: 7. Mai 2021, 00:08
von Tarja
@Mona
So, bei mir hat das nun auch etwas länger gedauert, ich war gestern Abend dermaßen kaputt, dass ich doch tatsächlich auf meiner Couch eingeschlafen bin.

In der Zwischenzeit haben sich ja schon einige andere Forumsteilnehmer zu Wort gemeldet. Da ich aber den Eindruck hatte, dass Dein Post vom 04.05.21 sich auf meinen Beitrag bezog, möchte ich darauf antworten.
Testen mit Gesunden
Macht durchaus Sinn, um unerkannte Infektionen auszuschließen!!!
Für mich sind die Insidenzwerte nicht aussagekräftig um einen Lockdown zu rechtfertigen. Insidenzwert 100 besagt, dass ich einen positiven Test habe bei 1000 Menschen, also sind demnach 999 gesund? ….
Diese falsche Aussage hat Nirbheeti bereits richtiggestellt.
Ich würde den schwedischen Weg gehen wollen, die haben ihre Geschäfte offen gelassen, ebenso die Gastronomie, die Todesrate ist 1,4%
Hm, kann bei Deinem Link die Todesrate von 1,4 % nicht herauslesen.
Dieser Beitrag sagt etwas ganz anderes:
https://www.n-tv.de/panorama/Schweden-h ... 88746.html

Im Übrigen gibt es in Schweden längst auch Coronamaßnahmen, die den unsrigen nicht unähnlich sind. Was man auch nicht außer Acht lassen darf, Schweden ist längst nicht so dicht besiedelt wie Deutschland und viele Schweden haben sich von Beginn an eigenverantwortlich an Hygienemaßnahmen gehalten.

In diesem Beitrag https://zdfheute-stories-scroll.zdf.de/ ... index.html gibt es einen 3-Länder-Vergleich: Schweden, Großbritannien und Deutschland: Ich hoffe, Du kannst den Grafiken mathematisch korrekt die Informationen/Zahlen entnehmen. Hier kannst Du ganz genau die Auswirkungen der Maßnahmen (Maskenpflicht, Shutdown, Lockerungen) auf die Zahlen (Kurve) sehen. Die Notbremse in Deutschland kam eindeutig zu spät!
Großbritannien steht inzwischen ganz gut da, bin mir nicht mehr sicher, aber ich meine, in GB wurden die Leute bereits geimpft, bevor der Impfstoff in Großbritannien zugelassen war. Das hätte mal ein deutscher Politiker wagen sollen.
im Moment sieht man ja nur immer die gleichen Gesichter
Das mag sein, das Gesichter von Frau Merkel und unseren anderen Politikern, die sich mit dem Thema befassen müssen, sehen nun mal jeden Tag gleich aus. Und glaub mir, an den Entscheidungen bzw. an den Vorarbeiten, die ein Entscheidung erst ermöglichen, sind weitaus mehr Personen beteiligt, als die, welche wir täglich im Fernsehen betrachten können.
Warum wurden von Anfang an so hohe Strafen auf Verletzungen der Auflagen verhängt? Wusste damals schon irgendwer, dass uns diese Zeit noch viel Geld kosten sollte?
Also, wenn ich mit meinem Auto unterwegs bin und mich nicht an die Verkehrsregeln halte, bekomme ich auch eine Strafe. Vergleiche einmal den Bußgeldkatalog für die Nichteinhaltung des Sicherheitsabstandes gegenüber dem Vordermann. Da liegen die Strafen zwischen 25 und 400 Euro. Regeln sind nun mal dazu da, dass sie von allen eingehalten werden müssen und dienen dem Schutz der anderen; im Straßenverkehr den anderen Verkehrsteilnehmern und bei den Corona-Auflagen dem Schutz der Mitmenschen.
warum wird systematisch der deutsche Mittelstand kaputt gemacht? Es fließen nur sehr spärlich die Gelder um einigermaßen die laufenden Ausgaben aufzufangen? Warum kleine Geschäfte, Friseure, Selbständige mit nur einem Mann/Frau, kleine individuelle Läden??? Diese sind selbständig, selbstdenkend und vorausschauend und lassen sich nicht reinreden von großen Konzernen, die nur immer mehr und mehr Geld verdienen wollen. Der Mittelstand sind oft Familienbetriebe die oft eine lange Tradition haben und auch sehr vorausschauend planen und denken...
Also, da muss ich Dir recht geben, unser Mittelstand wird tatsächlich kaputt gemacht. Allerdings ist dieser Trend bereits seit (glaube) fast 20 Jahren sichtbar und hat überhaupt nichts mit der Corona-Pandemie zu tun.

Dass ein Konzern (genauso) wie jeder andere Selbstständige Geld verdienen und Gewinne erwirtschaften möchte, ist meiner Meinung nach legitim.

Warum bestellen so viele Menschen ihre Klamotten im Internet? Warum kaufen sie nicht in den kleinen Läden bei sich vor Ort? Ja genau, weil Geiz geil ist und man lieber z. B. bei Amazon oder Zalando bestellt, die viele Dinge aufgrund ihrer Einkaufsbedingungen günstiger anbieten können.

Diese Coronahilfen fließen tatsächlich teilweise träge, aber vielleicht hast Du auch mitbekommen, dass bei der Antragsstellung und der Prüfung der Berechtigung einige Male ein Stopp verhängt werden musste, weil so mancher Zeitgenosse gemeint hat, er könne in betrügerischer Absicht, sich Staatshilfen abgreifen. Dass unser Staat Anträge auf Hilfen nun genauer prüft, ist erstens rechtens und zweitens auch seine Pflicht; er verteilt nämlich Steuergelder, auch die, welche Du bezahlst.

Für die Coronahilfen gilt:
Berechtigt sind Unternehmen und Soloselbstständige, die aufgrund der Schließungsverordnungen von Bund und Ländern vom 28.10.2020 („Lockdown-light“) den Geschäftsbetrieb einstellen mussten oder hierdurch indirekt betroffen sind
Diese Unternehmen können einen Zuschuss von bis zu 75 % des Umsatzes aus dem Vorjahr, also 2019 beantragen. Wenn ich richtig informiert bin, hängt die Höhe des Zuschusses auch von den nachgewiesenen Fixkosten (also Mieten, Versicherungen, Personalkosten, IHK bzw. Handwerkskammerbeiträge und was sonst noch für Fixkosten so zum Tragen kommen) ab.

Ich kenne einen Kneipenbesitzer, der derzeit extrem jammert, weil er so wenig Hilfen bekommt. Aber, bei dem ging die vergangenen Jahre ziemlich viel „schwarz“ über die Kneipentheke, was er nicht versteuert hatte (der hat meist nur seine Registrierkasse genutzt, wenn die Gäste eine Rechnung wollten, der große Rest wurde nicht eingetippt). Jetzt errechnet sich seine Coronahilfe natürlich an dem Umsatz, den er auch tatsächlich beim Finanzamt angegeben hatte. Wohl dem Ehrlichen! Für den mir bekannten Kneipenbesitzer habe ich ehrlich gesagt kein Mitleid. Jeder muss mit den Folgen seines Tuns leben!

Aber nichtsdestotrotz, es stimmt, viele Kleinunternehmer werden diese Krise vermutlich nicht überstehen. Mein Sohn ist seit einigen Jahren selbstständig (er hat 3,5 Angestellte) und das Unternehmen ist immer noch im Aufbau, also es gibt keine größeren Rücklagen. Als letztes Jahr die Coronakrise ausbrach, hatten wir starke Befürchtungen, aber zum Glück hielt sich 2020 alles im Rahmen, damit meine ich, es gab beim Jahresabschluss keinen Gewinn, aber er musste auch keine Schulden machen. Nur Anfang 2021 sah es übelst aus, wir haben uns im Februar schon kundig gemacht, welche Kündigsfristen für die Angestellten bestehen und es stand definitiv im Raum, dass er die Halbtagskraft und den Produktionsmitarbeiter kündigen muss. Zum Glück wurde es im März wieder etwas besser, nun hangelt sich von Monat zu Monat. Also Mona, glaube mir, ich weiß ganz genau, wie das für Kleinunternehmer ist. Übrigens, mein Sohn hat keine Corona-Hilfen beantragt, er musste ja auch nicht schließen, allerdings sind viele Kunden weggebrochen, weil diese schließen mussten oder in Kurzarbeit sind. Die Auswirkungen sind schon sehr stark.

Was macht es mit den Alten Menschen? Denen ihre Lebensqualität geht den Bach hinunter, das einzige an Lebensqualität war der persönliche Kontakt zu den Angehörigen, den man ihnen genommen hat
Wie würdest Du die Lebensqualität beurteilen, wenn die alten Menschen aufgrund fehlender Schutzmaßnahmen sich infiziert hätten und eventuell wegen nicht ausreichend vorhandener Beatmungsplätze der Triage ausgesetzt werden müssten. Ich möchte es keinem Arzt zumuten, solch eine Entscheidung treffen zu müssen.
Was macht es mit den Kindern und Jugendlichen? Sie haben auch keinen Kontakt mehr untereinander, wenig bis gar keine Bewegung mehr, dürfen kaum raus, wie wenn man ihnen die Flügel gestutzt hätte..
Ich weiß nicht, wie das bei Euch ist, bei uns dürfen Kinder (und auch Erwachsene) durchaus draußen Spaziergänge machen, Fahrrad fahren oder sonstigen Sport treiben… nur eben nicht in der Gruppe. aber mit ausreichend Abstand ist so ziemlich alles erlaubt.

Und dass Kinder keinen Kontakt mehr untereinander haben, glaubst Du ja selbst nicht. Wie viele Kinder kennst Du, die kein Handy besitzen????? Wenn ich an meine ehemaligen Schüler denke, die hättest Du vom Handy oder PC wegprügeln müssen und jetzt, sollen diese Medien plötzlich keine Kontaktmöglichkeit mehr bieten.
Kinderärzte warnen vor gestiegenen Suizidzahlen und psychischen Problemen bei Kindern... interessiert es irgend jemand?
Doch mich. Ich habe jahrelang im Reha-pädagogischen Bereich gearbeitet und habe mit Sicherheit mehr als der durchschnittliche Forumsteilnehmer hier, Einblicke in manchmal fast unvorstellbare Abgründe nehmen müssen. Und ich kann Dir sagen, bereits seit ungefähr 8 bis 9 Jahren ist es auffällig, dass bei Kindern und Jugendlichen vermehrt psychischen Probleme auftreten. Leider habe ich auch den einen oder anderen Suizid in dem Bildungszentrum bei dem ich gearbeitet habe, mitbekommen. Zum Glück – und da bin ich dankbar – war es nie jemand aus meiner Gruppe.
Masken tragen: laut Hersteller hält die FFP2 Maske keine Viren oder Bakterien ab, dazu bräuchte es die FFP3 Maske
Wieso tragen dann Ärzte bei Operationen Masken (soweit ich weiß, tragen die keine FFP3 Masken), wenn diese nichts nützen??? Ich kann die Dinger auch nicht leiden, aber ich trage sie bei Bedarf, weil ich die Notwendigkeit einsehe. Du hast natürlich recht, wenn jemand die ununterbrochen für 10 Stunden tragen muss, ist das sehr unangenehm, aber meines Wissens nach, stehen diesen Personen Pausen zu, damit sie die Masken zwischendurch ablegen können.
Impfung: egal wie sie nun zugelassen oder nur bedingt zugelassen ist, diese in nicht ganz einem Jahr aus dem NIchts zu stampfen und für das Non-plus-Ultra zu verkaufen, ohne dass die Wirkungsweise genau erklärt wird
Keiner verkauft die Impfung als Non-plus-Ultra, aber welche Alternative gibt es zur Impfung? Für die Wirkungsweise der Impfung findest Du im Netz sogar ziemlich viel.
Wenn deine T-Zellen, also Makrophagen die für das Aufräumen von den getöteten Viren zuständig sind, durch die Impfung inaktiv werden,
Kannst Du mir zu dieser Aussage eine Quelle angeben, ich habe jetzt auf die Schnelle nirgends im Netz etwas gefunden, dass die T-Zellen bei einem der Impfstoffe inaktiv würden.
Schwachsinn, das Gesundheitssystem ist schon Jahre(zehnte) überlastet, weil die Pflegekräfte überlastet sind
Richtig, und deshalb bin ich sehr froh, dass unsere Politiker alle möglichen Maßnahmen auf den Weg gebracht haben, dass diese Situation sich nicht noch mehr verstärkt. Ich sage nur Triage. Ich habe bereits weiter ober geschrieben, dass ich persönlich keinem Arzt oder anderen Menschen wünsche, dass er jemals in eine Situation gerät, die eine derartige Entscheidung notwendig macht.

Ich gebe Dir recht, ausgebildetes Krankenpflegepersonal, genauso wie Altenpfleger, werden nicht leistungsgerecht entlohnt. Das sollte durchaus scchnellstmöglich geändert werden.
außerdem ist die Intensivmedizin ein sehr spezieller Arbeitsplatz, die Ausbildung dauert 5 Jahre und man braucht schon eine gute Konstitution um mit dem psychischen Stress umgehen zu können,
hier hast Du meine volle Zustimmung. Dass es in der Intensivmedizin Leiharbeitskräfte geben soll, höre ich jetzt allerdings zum ersten Mal. Ich werden demnächst meinen Cousin fragen, der arbeitet seit 30 Jahren in einem Krankenhaus auf der Intensivstation.

Meinen Kommentar zu dem Link „reitschuster“ spare ich mir. Viel Gerede um nichts, ebenfalls zu der Aussage über den Virus aus dem chinesischen Labor. Was an den Mutanten seltsam sein soll, kann ich ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen.
Last but not least: das ganze Drumherum: Grundrechtseinschränkungen, Handelswege brechen ein, Nachschub an Holz fehlt, weil die Chinesen und die Amis wie die blöden bauen und alles leer kaufen Kinderpornografische Geschehnisse kommen ans Licht (endlich!).....

Was hat das mit der Corona-Pandemie zu tun?

Grundrechtseinschränkungen: bin gerade am Überlegen, wo meine Grundrechte derzeit eingeschränkt sind. Ja. Es gibt Vorschriften, die ich einhalten muss. Aber ehrlich gesagt, ist da so gut wie keine Vorschrift dabei, für die es keinen sachlichen Grund gibt. Und ja, vielleicht haben unsere Politiker an der ein oder anderen Stelle auch mal eine falsche Entscheidung getroffen. Hinterher sind alle schlauer. Im Hinblick auf Corona bin ich froh in Deutschland zu leben und bin der Meinung, dass wir Deutschen mit unserem Maßnahmekatalog nicht so ganz falsch gelegen haben.

So, jetzt kommt für mich der absolute Höhepunkt Deines Posts:
Für mich sind das alles Zeichen, dass wir im Umbruch bzw. Aufbruch sind, in die schöne Version im Wassermannzeitalter, auch wenn es noch ein bißchen dauert, aber das Licht am Ende des Tunnels ist zu sehen... wir werden gerade mit Frequenzen von der Zentralsonne "beschossen" und so langsam wachen die Menschen auf und merken, dass sie göttliche Wesen sind, die hier eine Aufgabe haben. Aber es muss das Dunkle nicht bekämpft werden (da wird es mehr) sondern IN sich integriert werden, also ist es notwendig "Schattenarbeit" zu machen, seine Ängste und Muster anzuschauen und zu verzeihen...
Die Herausforderung besteht im Moment bei sich zu bleiben, sich im Kleinen etwas Gutes zu tun, in die Natur zu gehen, sich viel Ruhe zu gönnen (die Schumann Frequenz oder Resonanz war gestern und heute sehr stark > der Link und die Erklärungen dazu https://erschaffe.com/fakten/schumann-resonanz-heute
Wenn ich da beim Impressum nachschaue und lese „Thomas der Erschaffer“ bin ich schon bedient. Das Ganze erinnert mich an das „Sekten-Geschwurbsel“ meiner Schwester. Die ist Mitglied in einer (für meine Begriffe sektenähnlichen) Glaubensgemeinschaft. Die sind auch überzeugt, dass wir uns in der Endzeit befinden, bei denen kommt allerdings alles Übel aus Rom, so in Sachen Römische Verträge (dazu gehören die Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (EAG, Euratom), Katholizismus, usw…., vermutlich geht das bei denen zurück bis zur Zeit des Kaiser Augustus (Weihnachtsgeschichte). Bei Dir werden wir von der Zentralsonne „beschossen“, bei meiner Schwester „scheint die Sonne 7 Mal stärker“, soll angeblich in der Bibel stehen: Also unser Klimawandel scheint da schon vorausgesagt worden zu sein. Ich glaube, ich höre jetzt besser auf…..

Liebe Mona,
ich will und wollte Dich mit meinem Post an keiner Stelle angreifen, ich habe lediglich meine persönliche Meinung zu Deinen Aussagen beschrieben. Aber beim Verfassen dieses Forumsbeitrages, habe ich gemerkt, dass es für mich besser sein wird, mich mit solchen Posts nicht mehr so intensiv auseinanderzusetzen. Da ist mir meine Zeit und meine Energie zu schade. Ehrlich, manche Einstellungen, die in diesem Thread von manchen Forumsmitgliedern vorgetragen wurden, machen mich sprachlos oder noch schlimmer, veranlassen mich, solche langen Beiträge hier zu schreiben.

Ich fühle mich nicht berufen, hier zu missionieren und hoffe, daher, dass ich es schaffe, fortan meine Meinung zu manchen Beiträgen für mich zu behalten.

Liebe Grüße
Tarja

Re: Impfpflicht

Verfasst: 7. Mai 2021, 00:56
von Amélie
Liebe Tarja,

ich danke dir sehr für die Wertschätzung uns allen hier gegenüber, die dein Beitrag ausdrückt. Hier meine ich insbesondere auch die Form, d.h. ich freue mich sehr darüber, dass du deine Überlegungen in eigene Worte gefasst hast.
Danke dir sehr auch für deine Zeit, die du uns hierfür geschenkt hast.
Ich fände es sehr bedauerlich, wenn du dich zurückhalten würdest. Für mich sind deine Worte ein dringender Appell, mich wieder mehr auf unser Thema hier zu besinnen, unsere Lebenskunst, das JSJ, das MICH SELBST KENNEN - (mir helfen) LERNEN.

Re: Impfpflicht

Verfasst: 7. Mai 2021, 10:08
von meinrad
Liebe Tarja,

ganz herzlichen Dank für Deine Mühe und Aufwand,
die diese Erwiderungen Dir abverlangt haben müssen.
Du hast einen wichtigen Beitrag gegen eine sich abzeichnende Unwucht
in unserm Jin Shin Jyutsu Forum veröffentlicht.
Da es das einzige Forum dieser Art ist,
in dem Austausch und Information über das Jin Shin Jyutsu stattfinden kann
ist ihm auch in Zukunft Dein Eingreifen und das
Eingreifen vieler anderer Verantwortlicher zu wünschen,
damit dieses Forum nicht durch Unwucht in einer Region landet
in der es nicht mehr für alle am Jin Shin Jyutsu Interessierten
eine erste Adresse sein kann.

Re: Impfpflicht

Verfasst: 7. Mai 2021, 11:22
von Tarja
@subbamän,
Übrigens. Ganz aktuell hat das Bundesgesundheitsministerium eine Studie erstellen lassen:
Belegung der Intensivbetten 2020 mit Covid19Patienten 4%.
Hast Du mir einen Link zu dieser Studie? Ich möchte die Angabe der 4 % überprüfen. Manchmal habe ich hier den Eindruck, dass Äpfel mit Birnen verglichen werden. Und diese Zahl 4 % kann ich mir überhaupt nicht erklären, wie die zustande kommen soll.

Dass unsere Intensivbetten nicht nur mit Coronapatienten belegt sind, ist ja klar. Auch schon vor Corona wurden Intensivpflegeplätze benötigt, diese Patienten sind ja nicht plötzlich im Nirvana verschwunden.

Für B-Württemberg sieht die Rechnung folgendermaßen aus:

Stand 06.05.21
In B-Württemberg gibt es 2.461 betreibbare Intensivbetten (= 100%),
davon sind 2.140 Intensivbetten (also 81,03 %) belegt,
501 Betten sind noch frei (= 18,97 % der Intensivbetten)

Es gibt 612 Covid-19 Fälle, die intensivmedizinisch behandelt werden, da jeder von denen ein Intensivbett belegt, sind vom Gesamtbestand (2.641=100 %) genau 612 Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt, dies entspricht 23,173 % aller vorhandenen Intensivbetten und 28,6 % der belegten Intensivbetten.

Wenn 23,173 % der Intensivpatienten Covid-19-Patienten sind, sind 1528 Betten (= 57,86 %) mit anderen, also nicht coronainfizierten Patienten belegt. (2.461 Betten – 501 freie Betten - 612 Covid-Patienten = 1.528 Intensivpatienten ohne Covid.

In B-Württemberg leben ca. 11,1 Mio. Menschen, und wenn man diese Bevölkerungszahl in Relation zu den 501 noch vorhandenen freien Intensivbetten setzt, dann müsste eigentlich jeder erkennen, dass in BW nicht mehr viele Intensivpatienten dazukommen dürfen, egal ob diese an Covid-19 leiden, einen Schlaganfall, Herzinfarkt oder sonst etwas haben. Herzinfarkte und Schlaganfälle zu verhindern ist meiner Meinung nach weitaus schwieriger, als sich durch Einhaltung der vorgegebenen Corona-Maßnahmen vor einer Ansteckung zu schützen.

Gruß Tarja

Re: Impfpflicht

Verfasst: 7. Mai 2021, 11:47
von Trudel
Wenn das der Bericht ist, den ich gesehen habe, dann geht es dabei um die Kostendimension.
Und um die zusätzlichen Kosten oder Defizite bei Krankenhäusern zu berechnen, mag der bundesweite Jahresdurchschnitt an Covid-Patienten ausreichend sein. Im Sommer gab es ja auch sehr wenige davon. Das sagt allerdings nichts darüber aus, wie es in den Hoch-Zeiten und in bestimmten Regionen aussah.
Weder der Jahresdurchschnitt noch der bundesweite Schnitt bringen mir etwas, wenn ein Notarzt jetzt genau in diesem Moment Betten für 1,2,3 Notfall-Patienten braucht.

Ich bin auch der Meinung, dass viel Äpfel mit Birnen verglichen wird. Dass zuviel ‚anekdotische Evidenz’ verwendet wird. Das trifft sowohl auf mein Empfinden zu, dass ich niemanden mit Angst kenne, als auch auf Varinas, dass sehr viele Angst haben. Nur als ein Beispiel von vielen.
Daher finde ich es umso wichtiger, repräsentative und belastbare Zahlen dazu zu haben und sich darauf zu beziehen.

Das ist allerdings schwierig, wenn man grundsätzlich alle Mainstream-Medien und offiziellen Quellen ablehnt.

Re: Impfpflicht

Verfasst: 7. Mai 2021, 13:10
von Towanda
Hallo,

in der "Die Zeit" gibt es täglich die Meldung, wieviele Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt sind - Stand heute sind es in Deutschland 18 %: https://www.zeit.de/thema/coronavirus

Warum das aber trotzdem problematisch ist, schildert ein Intensivpfleger in der Sendung "Markus Lanz" vom 6.5.21 von Minute 10 bis Minute 25: https://www.zdf.de/gesellschaft/markus- ... 1-100.html

Grüße, Towanda

Re: Impfpflicht

Verfasst: 7. Mai 2021, 14:38
von Subbamän
Ihr Lieben,

mal ne Frage in die Runde:
kann sich noch wer an die Kultsendung ~Zwei Stühle eine Meinung~ erinnern?

Re: Impfpflicht

Verfasst: 7. Mai 2021, 18:29
von meinrad
.
Liebe Forengemeinde,

anbei habe ich Euch noch eine kleine Entscheidungshilfe zusammengefasst, falls jemand vor der Entscheidung stehen sollte, wo er in Zukunft lieber wohnt, oder welche der beiden landesspezifischen Strategien man in einer zukünftigen vergleichbaren Situation wählen sollte. Schweden hat insgesamt auf die Einwohnerzahl bezogen mehr Infizierte und auch mehr Todesfälle.
Es ist hier im Forum leider nicht ganz einfach eine Tabelle darzustellen, ich habs trotzdem versucht.


Vergleich Infizierte und Verstorbene mit und an Corona
in Deutschland und in Schweden


.....................Einwohner-.......Infizierte.....Infizierte zu......Verstorbene.........Verstorbene
.........................zahl............insgesamt.....Einwohner........insgesamt...........zu Einwohner
...........................................................in %........................................in %
Schweden........10.327.589.......1.007.792..........9,76..............14.173.................0,137
Deutschland.....83.190.556.......3.506.132..........4,21..............84.460.................0,102


Quelle :
Corona Zahlen: Berliner Morgenpost Coronamonitor, 07.05.2021; 16:00Uhr
Einwohner Zahlen: Wikipedia Abruf 07.05.2021; 16:00Uhr

Re: Impfpflicht

Verfasst: 8. Mai 2021, 08:27
von meinrad
Subbamän hat geschrieben: 7. Mai 2021, 19:39 Ihr Lieben,
....
https://www.bundesgesundheitsministeriu ... t-bmg.html

Auszugsweise aus dieser Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums 2 Sätze:
‚Im Jahresdurchschnitt waren vier Prozent aller Intensivbetten mit Corona-Patientinnen und -Patienten belegt.‘
‚Die Mitglieder des Beirats betonten, dass die Pandemie zu keinem Zeitpunkt die stationäre Versorgung an ihre Grenzen gebracht hat.‘
...
jetzt hab ich noch nicht ganz verstanden,
und es erschießt sich mir auch aus dem Link nicht,
was Du damit sagen willst ?

*Kopfkratztsmilie*


PS. ich hab die 'Antwort auf Deinen Beitrag mal hierher verschoben, um den Zusammenhang deutlich zu machen

Re: Impfpflicht

Verfasst: 8. Mai 2021, 11:41
von Tarja
Hallo meinrad,
ich glaube, ich verstehe, was subbamän uns mit diesem Link sagen will. Sie will sagen, die Situation in den Krankenhäusern wäre total entspannt und unsere ganzen Vorsichtsmaßnahmen nicht notwendig gewesen.

Nur leider hat sie in dem Bericht ein paar Sätze überlesen oder sich keine Gedanken über die tatsächlich Aussage gemacht. Auch tut sie so, als ob das ohne Intervention alles so entspannt gewesen sei. Ich meine da z, B. folgende:
...trotz der Aufforderung der Bundesregierung im Frühjahr 2020, planbare Leistungen zu verschieben, die stationäre Versorgung in Deutschland im ersten Pandemiejahr 2020 flächendeckend gewährleistet werden konnte.

Nach einem Rückgang der Krankenhausfälle im Frühjahr um ca. 30 Prozent, wurden auf Jahressicht im Bereich der allgemeinen Krankenhäuser 13 Prozent und im Bereich der psychiatrischen Kliniken 11 Prozent weniger Fälle als im Vorjahr versorgt.....

Demnach sind über alle Diagnosegruppen die Rückgänge bei den „dringenden“ Fällen wesentlich weniger ausgeprägt als bei den „weniger dringenden“ oder „vermeidbaren“.
Es wurden die Betten freigehalten (auch das war eine vorausschauende Maßnahme, die unsere Bundesregierung eingeleitet hat) und viele Menschen mussten anstehende Operationen verschieben. Da ich davon ausgehe, dass sich keiner aus Jux und Dollerei operieren lässt und dabei z. B. Krebspatienten waren, finde ich das nicht unbedingt unbedenklich.

Ich denke, die 30 Prozent Rückgang der Krankenhausfälle beziehen sich nicht nur auf die verschobenen Operationen, dabei sind mit Sicherheit auch sehr viele Kranke, die sich wegen Corona nicht ins Krankenhaus begeben haben. Jedenfalls kann ich mich erinnern, dass letztes Jahr häufiger in den Medien Aufforderungen zu lesen waren, dass man bei unklaren Symptomen sich - trotz Corona - unbedingt in Behandlung geben solle, weil bei bestimmten Krankheiten z. B. Schlaganfällen sonst dramatische Folgen bleiben könnten, sofern der Patient es überhaupt überlebt. Wieviele Menschen deshalb sich damit einer Gesundheitsgefahr ausgesetzt haben und an nun Folgekrankheiten leiden, wird man vermutlich nie wissen.

Wenn vermeidbare Fälle zurückgehen, ist das ja in meinen Augen positiv. Aber wenn dringende Fälle weniger werden, finde ich das bedenklich. Ob man dringende Fälle und weniger dringende Fälle immer so genau abgrenzen kann, bin ich mir auch nicht so sicher.

Im Übrigen bin ich mir auch nicht sicher, ob dieser Beirat sich nicht nur aus Controllern zusammensetzt, die noch nie in einer Intensivabteilung den tatsächlichen Arbeitsalltag miterlebt haben, denen für ihre Berichte die Zahlen aus ihren EDV-Systemen ausreichen. Was hat subbamän mal geschrieben? "Papier ist geduldig"

Gruß Tarja

Re: Impfpflicht

Verfasst: 8. Mai 2021, 17:53
von Tarja
Ich bin gerade bei einer komplett anderen Recherche auf diese Seite gestoßen.

https://nebenwirkungen.bund.de/nw/DE/ho ... _node.html

Irgendwer - ich glaube es war Mona - hatte doch etwas geschrieben, dass der Arzt ihren Hinweis auf die Nebenwirkungen der Impfung bei den älteren Menschen mit einem Schulterzucken abgetan habe. Das Paul-Ehrlich-Instituts bietet ein spezielles Meldeformular für Covid-19 Fälle an, mit welchem jeder Nebenwirkungen, die bei dieser Imfpung auftreten, melden kann. Für andere Medikamente gibt es auch ein weiteres Meldeformular.

Falls es tatsächlich Nebenwirkungen gibt, bin ich schon dafür, dass diese - zum Nutzen der Allgemeinheit - gemeldet werden. Das gilt für mich grundsätzlich und nicht nur auf diese spezielle Impfung bezogen.

Gruß Tarja

Re: Impfpflicht

Verfasst: 8. Mai 2021, 18:35
von Trudel
Auf jeden Fall!!
Danke, ich wollte auch noch etwas dazu geschrieben haben.

Re: Impfpflicht

Verfasst: 9. Mai 2021, 09:14
von Varina

Re: Impfpflicht

Verfasst: 9. Mai 2021, 11:22
von Trudel
Varina, das sind 2h Video. Sag doch mal bitte, worauf du dich beziehst.

Re: Impfpflicht

Verfasst: 9. Mai 2021, 11:53
von Varina
Hallo Trude, wen's interessiert nimmt sich die Zeit und schaut/hört sich's an, was er zu sagen hat, wen nicht , dann eben nicht.

Hat jetzt nichts mit Impfpflicht zu tun.

Prof. DDr Christian Schubert kenn ich persönlich, treffe ihn ab und zu im Wald beim spazieren gehen und er war sogar bei unser JSJ Symposium als Gastredner dabei, hält viel von JSJ.

Veranstaltet jährlich Neuroimmunologie Kongresse in Innsbruck, wo anerkannte Wissenschaftler dabei sind.