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Strömen von schwer kranken Menschen
Verfasst: 4. November 2006, 16:45
von Sandra
Hallo,
eine Freundin war auf einem Seminar über Heilströmen und berichtete mir folgendes:
Wenn man Patienten mit schweren Krankheiten z.B Krebs strömt, dann sollte man sich selbst schützen, damit die Krankheit nicht auf einen selbst übergreift.
Es wurde so erklärt, das man sich vor der Behandlung gedanklich in einen Teil einer liegenden 8 stellt und den Patienten in den anderen Teil. Nach der Behandlung sollte man sich die Hände reinigen, damit die Krankheit nicht auf einen überspringt.
Nach den Beschreibungen von Mary Burmeister kann das aber gar nicht passieren, da weder der Patient Energie verliert, noch ich Energie abgebe. Unsere Energiekreise bleiben geschlossen, jeder für sich.
Ich unterstütze doch mit meinen Händen nur den Energiefluss des Patienten.
Wie seht ihr das? Was macht ihr, bei Patienten mit schweren Krankheiten?
Gruß Sandra
Verfasst: 5. November 2006, 13:20
von neptunia
hallo sandra,
also, daß die krankheit auf einen übergreifen kann ist nicht möglich. man bringt ja nur die energie zum fließen, es ist ja kein wirklicher kontakt zwischen dem strömenden und dem geströmten, außer vielleicht dem hautkontakt.
ich kann mir zwar vorstellen, daß man sich einen schnupfen beim anderen holen kann, so wie in der u-bahn oder dem wartezimmer beim arzt. aber das hat ja dann auch nichts mit dem strömen zu tun ...
nic strömt soviele unterschiedliche leute mit allen möglichen beschwerden und krankheiten und kann sicher bestätigen, daß es da keine ansteckungsgefahren gibt, grade bei sowas wie krebs.
und auch mary burmeister hat, wie du schon gesagt hast, sandra, niemals auf eine ansteckungsgefahr durchs strömen hingewiesen.
was immer deine freundin auf diesem seminar über ansteckungsgefahren gehört hat, es hat, denke ich, nichts mit dem klassischen jin shin jyutsu zu tun.
Verfasst: 13. November 2006, 09:20
von Lottchen
Hallo Sandra,
ich frage mich auch, was das für ein Seminar war?! Klingt äußerst merkwürdig!
Ich habe noch nie gehört, dass es so etwas wie Ansteckungsgefahr gibt und glaube das auch nicht.
Mir hat man mal beigebracht, dass man mit den Füßen auf dem Boden (Erdung) sein soll, wenn man andere behandelt, um nicht selbst an Energie zu verlieren. Grundsätzlich achte ich auch darauf, aber manchmal weiche ich schon davon ab, z.B. wenn ich meinen Mann schon morgens im Bett behandel. Ich konnte bisher noch keine Nachteile feststellen. Seht Ihr das kritisch?
Gruß
Lottchen
Verfasst: 13. November 2006, 12:44
von neptunia
hallo lottchen,
ich kann nur aus meiner erfahrung mit nic sprechen, sie strömt mich entweder im bett oder im sitzen, meistens ohne mit ihren füßen den boden zu berühren. ich glaube, strömen ist so pflegeleicht, das funktioniert einfach immer ohne negative wirkungen zu haben!
lieber gruß
von neptunia!
Verfasst: 13. November 2006, 15:55
von Lottchen
Das hört sich prima an, dann werde ich in Zukunft entspannter ':)'damit umgehen! Danke!
Gruß
Lottchen
Verfasst: 14. November 2006, 08:30
von chris
Ich bin überzeugt, dass man zum Strömen weder die Füße am Boden haben muss, noch sich anstecken kann. Entspricht überhaupt nicht der Lehre von Jiro Murai und Mary Burmeister. Ich glaube, dass viele Menschen zu der ursprünglichen Lehre etwas dazudichten. Schade, denn damit verliert das Strömen seine herrliche Leichtigkeit. Ich ströme vor allem meine Kinder jeden Tag und auch meinen Mann, wenn er es braucht. Selbst wenn sie richtig krank waren, angesteckt habe ich mich noch nie. Das "mit den Füßen auf dem Boden stehen" kann natürlich auch bildlich gemeint sein. Ein Mensch, der mit beiden Beinen auf der Erde steht, kann kranken Menschen grundsätzlich mehr Kraft geben, als einer, der selber schwächelt...
Verfasst: 15. November 2006, 00:54
von Cestca
Ich kann mir gut vorstellen, wie diese Ideen von Ansteckungsgefahr und der Notwendigkeit von Abgrenzung entstehen. Leute, die sich für Energiearbeit interessieren, sind in der Regel eher feinfühlige Menschen. Und niemanden, erst recht nicht feinfühlige Leute, lässt es kalt, mit der Situation eines schwer kranken Menschen konfrontiert zu sein. Vor allem, wenn dieser einem nicht wildfremd ist.
Während des Strömens hat man schön Zeit, sich allerlei Gedanken durch den Kopf gehen zu lassen, und als sensibler Mensch kann man sich gut in den Kranken hineinversetzen und erspürt man auch dessen Gemütslage. Was passiert nun? Man fühlt sich nach solchen Begegnungen je nach konkreter Situation und Befindlichkeit innerlich berührt, aufgewühlt, wütend, traurig, schwach etc., auf jeden Fall aber verändert. Auf Dauer kann einem dies, wenn man sich nicht genügend abgrenzen kann und die Situation nicht genügend verarbeiten kann, durchaus schaden. Man läuft Gefahr, sich emotional zu verausgaben.
Das hat also nichts mit der Energiearbeit als solcher zu tun, sondern mit dem Kontakt und dem Umgang mit dem schwer kranken Menschen an sich. Ich gehe mir Chris absolut einig, dass eine Ansteckung nicht möglich ist. Methoden wie die beschriebene liegende Acht oder auch eine gewissen Erdung sind also nicht nötig, können aber auf der emotionalen Ebene eine gewisse Abgrenzung ermöglichen, die nicht immer erwünscht ist, aber manchmal einfach sein muss.
Sorry, wenn das etwas lang geworden ist. Ich habe mich im zarten Alter von 21 intensiv um eine schwer kranke Freundin gekümmert, da kommen so manche Ereinnerungen hoch.
Gruss,
Cestca
Verfasst: 15. November 2006, 08:35
von chris
Cestca hat Recht, dass man gerade bei Menschen, die man kennt und mag, mitfühlt und mitleidet. Aber mir gefällt beim Strömen die Möglichkeit, nicht untätig neben dem kranken Menschen sitzen zu müssen, sondern ihn aktiv zu unterstützen. Die Verdammnis zur Untätigkeit finde ich viel belastender. Seitdem ich ströme, kann ich zum Beispiel viel besser mit den Krankheiten meiner Kinder umgehen. Ich kann zur Besserung ihrer Beschwerden beitragen und das tut beiden Seiten gut.
chris
Verfasst: 15. November 2006, 11:57
von neptunia
mir geht es da so wie chris, ich bin froh, wenn ich nicht einfach hilflos zusehen muß, wenn es jemandem schlecht geht. sicher ist es belastender, wenn man mit einem schwerkranken menschen strömt, denn man kann ihm meist nur erleichterung schaffen und nicht unbedingt heilen, aber beim strömen selber empfinde ich eher eine angenehme leichtigkeit durch den direkteren kontakt.
vielleicht ist das ein aspekt vom strömen, den man sich auch bewußt machen muß, um ihn als positiv zu empfinden ...
aber es sind sehr interssante gedanken, die hier zusammen kommen, nicht wahr?
lieber gruß
von neptunia
strömen schwer kranker menschen
Verfasst: 22. Februar 2007, 03:01
von Andrea
ich denke, es schadet nicht, sich vor der behandlung von anderen so etwas zu sagen wie "meine engergie gehört mir".
ich habe seminare über energiearbeit (ohne handauflegen, rein mental/intuitiv) belegt. da ging es um mentales einstellen auf den patienten/klienten und intuitives finden von "passenden" frequenzen, mit denen energieglockaden "aufgelöst" werden. man sollte nicht denken "oh gott, der/die arme" oder "wie schrecklich". einer teilnehmerin ist es aufgrund dieser denkweise bei behandlungen passiert, dass ihre lebensenergie stark abgesunken ist und die ihrer klienten stark gestiegen. sie hat damit also ihre energie gegeben.
ich glaube, darauf sollte man schon hinweisen. vielleicht taucht es auch bei murai/burmeister nicht auf, weil sie damit keine probleme hatten und von vorn herein, ohne darüber nachzudenken, sich geschützt haben, weil sie nie auf die idee gekommen wären, ihre energie zu geben ...
die sache mit der eigenen lebensenergie ist wohl doch sehr sensibel zu betrachten
gruß
andrea

Verfasst: 25. Februar 2007, 14:31
von neptunia
manchmal kann man dieses problem einfach auch umgehen, indem man beim strömen plaudert. wenn ich geströmt werde, dann fühle ich zwar zwischendurch mal nach, aber meistens ist es mir zu still und ich bin froh, ein bißchen smalltalk halten zu können. ich denke, dann ist man genug abgelenkt, um die energie einfach selber fließen zu lassen, ohne sie mit dem verstand beeinflussen zu wollen ...
lieber gruß
von neptunia
Strömen von schwer kranken Menschen
Verfasst: 6. März 2007, 07:01
von nic
Guten Morgen Sandra,
also, durch das Strömen an sich kann man sich nicht anstecken auch nicht bei schwersten Erkrankungen!! Wenn jemand natürlich infektiös erkrankt ist, d.h. er in Quarantäne liegt und die Pfegenden Schutzkleidung und ähnliches tragen müssen, dann liegt die Sache natürlich etwas anders.Man kann sich evt. anstecken, was aber mit Strömen nichts zutun hat sondern mit der Erkrankung.
Es ist auch nicht nötig sich zu erden, in einen Teil der liegenden 8 oder sonstige Maßnahmen zuergreifen.
Derjenige welcher strömt gibt keine Energie ab, sodas er energielos und krank wird.
Aber man sollte vielleicht seine Einstellung überprüfen, warum ströme ich, will ich unbedingt dies oder jenes erreichen, stehe ich mir da vielleicht selbst im Weg etc ?
Es gilt auf jeden Fall... keine Angst vorm strömen,es geht leicht und Ihr könnt nichts falsch machen!!!
Herzlichst nic