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Und wieder trage ich schwer ...
Verfasst: 10. September 2011, 01:11
von Lilly1966
In unserer Familie gibt es viele ungeklärte Dinge.
Dinge die besprochen werden müßten um zu klären und zu reinigen.
Aber in der Familie meines Mannes wird das anders gelebt als ich es gelernt habe. Dort wird nicht über Probleme gesprochen, sondern alles unter den Teppich gekehrt bis der Haufen so groß ist das kein Pferd mehr darüber springen kann.
So ist jetzt zu meinem Geburtstag der Haufen wieder erhöht worden. Mein Schwiegermutter hat mir nicht zum Geb. gratuliert weil ich ihr im vorhinein gesagt habe das ich von ihr keine Geschenke mehr möchte da unser Verhältnis so schlecht ist das ich der Meinung bin das es unpassend ist sich in solchem Verhältnis Geschenke zu machen. Also ist sie beleidigt und gratuliert nicht. Macht die Dinge die in der Vergangenheit schlecht gelaufen sind noch schlimmer in dem sie mehr Probleme anhäuft. Lt. Aussage meines Mannes leidet sie unter diesem schlechten Verhältnis, ist aber nicht bereit ein klärendes Gespräch zu führen. "Wir müssen ja nicht alles ZERREDEN" ist so ein Leitsatz der diese Familie ausmacht. Schrecklich. Das kann ich gar nicht. Ich muß über Gefühle und Dinge die schlecht laufen reden in der Hoffnung das sie besser werden und die Luft gereinigt wird.
Da sie mir zum vergangen Weihnachten und zu Silvester (ich habe ihr Karten geschieben um den Anstand zu wahren) auch keinen Gruß hat ausrichten lassen - ich war damals 6 Wochen in Kur - und mich auch in der Kur nicht angrufen hat um zu fragen wie es mir geht, mich das ganz Jahr nicht gefragt hat wie es mir geht, diese Krankheit - Depression - Burn Out - ingnoriert mit dem Satz: Stellt Euch mal nicht so an, ihr mit eurem Psycho-Mist, wir haben 2 Kiege hinter uns, habe ich mit ihr innerlich abgeschlossen. .... oder versuche es zumindest. Aber so richtig gelingen will mir das wohl nicht. In der Kur hab ich mich 4 Wochen mit diesem Thema gequält, Tag und Nacht daran gedacht, mit der Psycho-Tante kein anderes Gespräch gehabt als meinen Hass auf meine Schwiegermutter. All das hat auch noch mehrere Vorgeschichten die alles noch schlimmer machen - für mich. Ich könnte hier noch Geschichten erzählen die den Rahmen sprengen würden. Mein Mann sagt ich würde übertreiben und alles aufbauschen. Tja, ich weiß, er hat gelernt nicht zu reden. Auch ein schwerwiegendes Problem zwischen uns an dem ich Leide und das Gefühl habe zu ersticken.
Nun ja, jetzt denke ich meldet sich wieder mein Körper. Vor ca. 2, 3 Wochen bekam ich über 1 Woche nicht richtig Luft. Sie ging nicht bis in den Bauch, nur beim Gähnen gelingt mir das. Jetzt, seit einer Woche hab ich Nackenverspannungen, Sitz SES 11 und 12. Mit Kopfschmerzen, die ich sonst nur höchstens 1 x im Jahr habe. Bis hin zu Ohrenschmerzen und alle Musken im Rücken sind verspannt bis hin zur Lendenwirbelsäule. Toll.
Wenn ich dann mal Gespräche mit meinem Mann führe bekomme ich Ohrenschmerzen, frei nach dem Motto: Ich kann es nicht mehr hören.
Jetzt lese ich über die SES 11 und 12 in meinen 4 schlauen Bücher über JSJ:
Emotionales Gleichgewicht
Löst alle Einstellungen, Angst, Wut, Trauer, Sorge und Bemühungen
Demut und Toleranz
negatives Denken
Zweifel
Gleichgewicht, Anpassung
Depression ... bin seit 1,5 Jahren damit krank geschrieben ...
seelische Verletzungen
Schulter Arm Syndrom ... hab eine Kapselaufweitung in beiden Schultern und oft Schmerzen darin ....
überflüssiges Gepäck
die Narbe um die sich alles dreht
Nacken, Hals, Genick, Schultern
stecken gebliebene Emotionen
wenn man unter einer Last zusammenbricht
Ausatmung
wenn man sich ungerecht behandelt fühlt
körperliche Verspannungen
Unterordnung des eigenen Egos bzgl. des Notwendigkeiten im Leben
seelische Störungen
Agression
In allem finde ich mich wieder.
Kann es denn sein das etwas so sehr passt?
Diese Leute machen mich kaputt.
Was soll ich bloß tun wenn keiner Reden und zuhören will.
Ist Scheidung der letzte Ausweg damit es mir wieder besser geht?
Besteht Hoffnung auf Besserung wenn ich mich ändere? Eine andere Sicht auf die Dinge bekomme, ein Leck-Mich-Am-Arsch-Gefühl entwickel? Ist das der Weg?
Re: Und wieder trage ich schwer ...
Verfasst: 10. September 2011, 07:27
von Hopfenhex
Liebe Lilly,
vielleicht wäre es gut, wenn das Thema im internen Bereich steht.
Mir kam grad so ein Gedanke: Sei doch mal froh, wenn einfach mal "Ruhe" ist. Bleib bei Dir - lass die anderen machen, was sie wollen. Der Abstand kann vielleicht Deine eigene Friedensarbeit unterstützen. Zeit heilt Wunden - vielleicht arbeitet die Zeit für Dich.
Was mir noch einfällt - vielleicht kannst Du die Sachen aufschreiben - natürlich so, dass es niemand sonst lesen kann. Ich habe für mich festgestellt, dass die Sachen nicht mehr im Kopf herumgeistern, wenn sie geschrieben sind. (Das fiel mir heute früh ein, als ich wieder mal mit einer bestimmten Person geistige Gespräche führte) - Wobei ich mal auf die Gelegenheit warte, das einfach mal auszusprechen - und mir wünsche, dass dann "Ruhe" ist. Wenn nicht, dann schreib ich "es" auf.
Also siehst Du, Du bist nicht allein mit solchen Themen.
Ich wünsche Dir eine gute Zeit und gutes Heilen
herzliche Grüße von der Hopfenhex
Re: Und wieder trage ich schwer ...
Verfasst: 10. September 2011, 13:55
von Cécile
Liebe Lilly,
ich schreibe jetzt mal, was mir so auffällt in Deiner Geschichte, bzw. wie Du sie darstellst. Ich hoffe, Du verstehst das jetzt nicht als Angriff, aber mir fällt auf, dass Du eigentlich eine einzige Schuldzuweisung an Deinen Mann richtest. Erst schreibst Du: "... In unserer Familie gibt es viele ungeklärte Dinge. Dinge die besprochen werden müßten um zu klären und zu reinigen. Aber in der Familie meines Mannes wird das anders gelebt ..."
Verheiratet bist Du doch nur mit Deinem Mann, nicht mit "seiner" Familie. Warum gibst Du denn seiner Familie und speziell Deiner Schwiegermutter so viel Raum? Wenn Du allen Ernstest in Deiner Kur in der Zeit mit der Psychologin [warum bezeichnest Du sie so abwertend als Psycho-Tante?] nur Deinen Hass auf die Schwiegermutter thematisiert hast, konntest Du selbst dort nicht für Dich sorgen, bei Dir selbst bleiben, und da warst Du ja allein in Kur, weg von der Familie. Das wäre eine gute Chance gewesen.
Lass Deine Schwiegermutter einfach mal so sein wie sie ist. Du wirst sie nicht ändern, zumal, wenn sie zu der Generation gehört, die 2 Kriege hinter sich hat. Diese Frauen haben nichts auszudiskutieren gehabt, tut mir leid, das ist so. Ich denke man muss die Menschen wirklich immer da lassen, wo sie sind, das ist der grundsätzliche Respekt, dem man jedem geben sollte.
Diese Geschichte mit Deinem Geburtstag ist eigentlich ein gutes Beispiel:
Lilly1966 hat geschrieben:... Mein Schwiegermutter hat mir nicht zum Geb. gratuliert weil ich ihr im vorhinein gesagt habe das ich von ihr keine Geschenke mehr möchte da unser Verhältnis so schlecht ist das ich der Meinung bin das es unpassend ist sich in solchem Verhältnis Geschenke zu machen. Also ist sie beleidigt und gratuliert nicht. Macht die Dinge die in der Vergangenheit schlecht gelaufen sind noch schlimmer in dem sie mehr Probleme anhäuft ...
Versetz Dich in ihre Lage, oder versuch das mal durchzuspielen mit einer neutralen Figur. Dir sagt man: "Du brauchst mir nichts zu schenken" - mit anderen Worten: von Dir will ich nichts!!! - aber gratulieren solltest Du dann schon
ist Deine Schwiegermutter nun einfach nur beleidigt oder ist sie schlicht konsequent in der Sache. Vielleicht merkt sie es, dass Deine freundlichen Bekundungen lediglich kommen, um, wie Du es ja direkt gesagt hast, den Anstand zu wahren.
Eine Depression, ein Burnout, das ist sehr ernst. Kümmer Dich nur um Dich selbst, such Dir Unterstützer auf diesem Weg, aber lade Dich nicht mit den Gefühlswelten oder Defiziten anderer auf.
Mit Deinem Mann solltest Du ein deutliches Wort reden, nachdem Du für Dich geklärt hast, was Du von ihm erwartest oder ob ihr überhaupt den weiteren Weg gemeinsam gehen werdet - das musst Du alleine für Dich ausmachen. Vielleicht erkennt er nicht den Ernst der Lage und dass eure Beziehung auf der Kippe steht, aber seine Familie hat damit nichts zu tun, außer dass er natürlich ein Kind der Erziehung dieser Familie ist. Ich gehe aber mal davon aus, dass er nicht mehr 20 ist, also kannst Du von ihm erwarten, dass er sich erwachsen verhält.
Und wenn Du einen Therapeuten suchst, dann schau auf die, die lösungsorientiert arbeiten . . . mit der Vergangenheit beschäftigst Du Dich viel zu viel, darin bist Du richtig verstrickt . . . klär für Dich, was Du willst in Deinem Leben und schau nach vorne.
JSJ: die beiden 14 halten, Hände über den Solarplexus zum Selbstschutz.
. . . und gegen die Wut und den Zorn:
Gallenblasen- und Leber-FE und immer wieder 
. . . nicht aus einem Lehrbuch sondern eigene Erfahrung
LG
Britta
Re: Und wieder trage ich schwer ...
Verfasst: 10. September 2011, 17:09
von *gnomi*
Liebe Lilly,
ich kann mich sanny nur anschließen. Das ist einer von den wertvollen Sätzen, die man sich in eine kleine Kiste packen sollte, die man immer mal wieder hervorholt. Irgendwann kommt dann das Verständnis.
Ich hab irgendwann mal gesagt bekommen, dass ich mich selbst zum Opfer mache, keine Verantwortung für mein Leben und meine Krankheiten übernehmen will, und deshalb die Schuld im Außen suche... Damals habe ich mich komplett missverstanden und verkannt gefühlt. Hab mich gefragt, warum da jetzt jemand auf mein ganzes Leid noch einen draufsetzten muss. Aber es hat mich auch nicht mehr losgelassen, einfach weil es wahr war.
Heute bin ich viel selbstbewusster (mir selbst bewusster) und weniger abhängig von den Wertungen anderer. Und vor allem viel lebensfroher. Das war ein langer Weg, aber nach den ersten Schritten wird es einfacher. Und es lohnt sich.
Ganz liebe Grüße und alles Gute auf deinem ganz eigenen Weg
gnomi
Re: Und wieder trage ich schwer ...
Verfasst: 10. September 2011, 17:12
von Fish70
mir fällt dazu was ähnliches ein,
es gibt immer mindestens 3 Seiten einer Angelegenheit, eine die ich sehe, eine die du siehst und mindestens eine weitere, die wir beide nicht sehen...
und auch noch
es gibt immer einen der es macht - und einen der es mit sich machen lässt, aus diesem PingPongSpiel kann man aussteigen, es ist möglich, und nur du gibst anderen Menschen Macht über dich, nur du alleine, du kannst dich genau so gut dafür entscheiden, dem anderen keine Macht über dich zu geben.
lg
vom fish
Re: Und wieder trage ich schwer ...
Verfasst: 10. September 2011, 19:13
von Lilienthal
... und ganz schlicht und immer wieder wahr:
Der einzige Mensch, den Du ändern kannst, bist Du selber.
Sei umarmt!
Deine Martina
Re: Und wieder trage ich schwer ...
Verfasst: 10. September 2011, 21:40
von ate2011
Liebe Lilly,
so wie beschrieben ist es, nicht im außen, sondern nur im innen suchen,
verändern, loslassen und sich nicht für andere verbiegen.
Man kann sich eben wirklich nur selbst ändern, und damit auch die Sicht/
Einstellung zu anderen.
Habe mich früher auch über Mann und die dazugehörende Verwandtschaft
geärgert, heute erde ich mich täglich, schütze mich (wie oben schon be-
schrieben Hände über den Bauch), liebe, schätze mich und vergebe mit und
anderen (siehe dazu auch im anderen Thread die 4 Wundersätze nach Hoóponopono) etc.
Sei es dir wert, du zu sein, und laß bei den Knatsch den anderen.
Sei umarmt von der ate (wenn ich darf)

Re: Und wieder trage ich schwer ...
Verfasst: 11. September 2011, 00:24
von Lilly1966
Liebe Hopfenhex,
wenn ich richtig sehe, steht das Thema im internen Bereich. Da hatte ich es mir auch gewünscht, oder ist es von einer helfenden Hand verschoben worden? Na ja, alles ist gut
Mit der Ruhe ist das so eine Sache. Die hätte ich gerne, komme aber nicht zur Ruhe das das Leben mit meinem Mann nicht leicht ist. Wir sind grundverschieden, er hat nie Verständnis, hört nicht zu, greift an und wird verletzend. So habe ich manchmal nur ein, zwei Tage Ruhe, dann wieder eine Woche bis zur nächsten Verletzung die mir das Leben wieder schwer macht.
Das mit dem Aufschreiben kenn ich, riegs aber irgendwie nicht geregelt. Außerdem weiß ich nicht wie all das was in der Vergangenheit schief gelaufen ist dadurch besser werden soll. Es ist einfach zu viel passiert.
Ich danke Dir für die lieben Worte und Deinen guten Rat.
LG,
Lilly
Re: Und wieder trage ich schwer ...
Verfasst: 11. September 2011, 00:32
von Lilly1966
Liebe Sanny,
ja, den HZS, den werde ich wohl noch mal dazunehmen. Oft ströme ich schon beim Autofahren alle Finger, dann vergesse ich es wieder, bin unkonsequent, ströme nur bei Störungen. Ich denke ich sollte es zum Ritual machen. Gestern Abend nach den Schulterschmerzen die wieder in den Kopf und den Rücken zogen hab ich die 12 geströmt und gleichzeitig das Steißbein (so steht es in den Karten von Waltraud Riegger-Krause. Plötzlich waren alle Schmerzen weg. Verrückt was?
Distanz aufzubauen? Zur Schwiegermutter ist das kein Problem, der gehe ich aus dem Weg, aber zu meinem Mann wird das schwieriger
Ja, vielleicht sollte ich noch mal übers Aufschreiben nachdenken. Du bist die Zweite mit diesem Rat und aus der Therapie kenne ich diesen Rat auch. Aber ich bezweifle das dadurch die Dinge heilen die mich so sehr verletzt haben, die ich nicht vergeben und vergessen kann.
Ich danke auch Dir für Deine Worte und Deinen Rat.
LG,
Lilly
Liebe Sanny 2,
zu Deinem Zitat:
Ich selbst bin verantwortlich für das, was ich dir erlaube, mit mir zu machen.
Ein kluger Satz, den so ähnlich schon gelesen habe. Aber wie macht man das? Wie schaffe ich Distanz, mich nicht verletzten lassen von Worten und Taten anderer? Ich weiß nicht wie das gehen soll.
Gestern sagte mein Mann mir, nachdem ich ihn gefragt hatte ob er mit seiner Mutter über mich gesprochen hat:
So wichtig bist Du nicht das wir über Dich sprechen.
Ich war geschockt über diese Verletzung das ich ihm auch das nicht wert bin. Ich habe so sehr geweint, war so verletzt. Solche Dinge, Verletzunge, begleiten mich dann Tage. Ich brauche ein paar Tage um mich davon zu erholen. Wie macht man das, das nicht an sich heranzulassen?
Er nahm dann später alles zurück, aber der neue Riss ist da.
Re: Und wieder trage ich schwer ...
Verfasst: 11. September 2011, 00:47
von Lilly1966
Liebe Cécile,
das Du das so siehst kann ich gut verstehen. Wenn ich hier alles berichten wollte würde das den Rahmen spregen. Es gibt zu viele Verletzungen die ich nicht vergessen und verzeihen kann, die von meinem Mann ausgingen. Das Problem mit der Schwiegermutter war nur gerade aktuell. Dazu kommen aber ständige Auseinandersetzungen mit meinem Mann, ständig neue Verletzungen, ständiges Mißverständins, nicht reden wollen und können, streit. Ich Fühle mich wie ein Hamster im Rad, versuche immer alles im Guten zu regeln, Streit zu vermeiden, zu erklären wer ich bin und wie ich fühle, da wir so verschieden sind. Aber ich rede gegen Wände und das kostet Kraft.
Der Begriff Psycho-Tante war nicht böse gemeint. Ich halte viel davon. Die Gespräche haben mir gut getan. In der Kur ist alles hochgekommen was war, hat mich fast um den Verstand gebracht. Aber da sind 4 Gespräche einfach zu wenig um etwas zu klären, neue Sichtweisen zu schaffen und bessere Wege zu finden und zu gehen. Und wenn Du dann immer nur allein kämpfst ist es, so habe ich das Gefühl aussichtslos. Ich warte auf eine Therapie. Die Plätze sind 1 Jahr im voraus ausgebucht. Also muß ich noch Geduld haben und z. Zt. allein versuchen mit den Dingen fertig zu werden und bessere Wege zu finden die mich nicht verletzen und mich nicht verletzen lassen. Ich bin so super empfindlich, das ist wohl ein Problem, und wenn dann noch ein Mann dazukommt der so anders ist, ein großer Klotz, dann ist das schwer.
Das alles hier zu besprechen, mich wirklich fair und deutlich zu erklären würde den Rahmen sprengen ....
Das meine Schwiegermutter konsequent ist, das hat meine "Psycho-Tante"

mir auch gesagt. Dann frage ich mich allerdings warum sie Rotz und Wasser heult weil unser Verhältnis so schlecht ist. Wenn ich dann auch konsequent bin werde ich als Buhmann angesehen. Ich lasse mich nicht weiter so behandeln. Solche Taten müssen auch Konsequenzen haben. Ich bin nicht mehr bereit höflich zu lächeln und alles hinzunehmen. Auch hierzu gibt es noch eine Vorgeschichte die deutlicher machen würde was für ein Mensch sie ist.
Tja, sich nicht beinflussen lassen von den Dingen die um einen rum geschehen, das gelingt mir leider nicht .... noch nicht.
Mit meinem Mann kann ich mir den Mund fusselig reden, das bringt alles nix. Da renne ich gegen Windmühlen. Wir sind einfach zu verschieden.
Danke für die Strömtipps, ich werds versuchen.
Auch Dir danke für den Rat, Deine Zeit und Deine Worte.
Lieben Gruß,
Lilly
Re: Und wieder trage ich schwer ...
Verfasst: 11. September 2011, 01:02
von Lilly1966
Liebe *gnomi*,
all das verstehe ich, hab ich schon mal gehört, aber wie kommt man da hin?
Ich bin schon selbstbewußt, das ist es nicht. Aber wohl zu sensibel.
Und wie macht man das? Wie hast Du das geschafft Dich mehr zu schützen, anderen nicht so viel Raum zu geben? Ist das nicht eine Form von Leck mich am Arsch? Kann man mit mir alles machen und ich habe stillzuhalten, auszuhalten, über mich ergehen zu lassen? Ich bin ein Kämpfer, aber so langsam habe ich keine Kraft mehr. Meine Reserven sind verbraucht.
Auch Dir danke für die Worte und Deine Zeit sich damit auseinanderzusetzen.
LG,
Lilly
Re: Und wieder trage ich schwer ...
Verfasst: 11. September 2011, 01:06
von Lilly1966
Liebe Fish70,
das ist ja gerade das Problem, das ich es nicht mit mir machen lasse.
Ich wehre mich, kämpfe aber es hört nicht auf.
Einzig zu gehen wäre noch eine letzte Alterntive.
Den Spruch kenne ich, ja, das ist richtig. Aber ich denke ich bin fair, versuche auch immer die andere Seite zu sehen. Hinterfrage mich stänidg und und. Kämpfe und wehre mich. Aber für mich steht keiner ein was diese angeheiratete Famile betrifft. Weder mein Mann noch seine Mutter. Ich mag nimmer mehr.
Danke für Deine Worte.
LG,
Lilly
Re: Und wieder trage ich schwer ...
Verfasst: 11. September 2011, 01:09
von Lilly1966
Liebe Lilienthal,
ja, das tue ich, ich habe das Gefühl ich arbeite ständig an mir, hinterfrage mich, will mich ändern, habe schon so viel geändert. Aber dabei verliere ich mich irgendwann weil andere nicht bereit sind etwas zu ändern was mich stört, mich verletzt. Vielleicht bin ich es meinem Mann nicht wert um mich zu kämpfen, wirklich hinzuhören und etwas zu ändern. Vielleicht kann er es auch einfach nicht.
Danke auch Dir für Deine Worte.
LG,
Lilly
Re: Und wieder trage ich schwer ...
Verfasst: 11. September 2011, 01:15
von Lilly1966
Liebe ate2011,
ich schaff das einfach nicht. Ich weiß nicht wie.
Ich will niemandem vergeben. Ich hasse zu sehr nach allem was war. Aber ich weiß und spüre dieser Hass ist nicht gut für mich, verletzt mich selber, frisst mich auf. Aber ich wünsche ihnen die Pest. All das habe ich einfach nicht verdient. Ich fühle mich ungerecht behandelt, verletzt. Die wissen gar nicht was sie an mir haben.
Mich selber mit einer Schutzgeste zu erden reicht wohl noch nicht aus. ich stecke noch zu tief in allem drin.
Danke für die Umarmung
LG,
Lilly
Re: Und wieder trage ich schwer ...
Verfasst: 11. September 2011, 07:37
von Hopfenhex
Liebe Lilly,
Du bist auf dem Weg. Der ist einfach lang. Und da gibt es auch so kleine Abzweigungen, dann kommst Du wieder zurück.
Du kannst Dir Hilfe holen - verschiedene Meinungen anhören - doch entscheiden darfst am Ende Du. Deine Seele kennt den Weg eh schon.
Eine kleine Begebenheit fällt mir noch ein. Zu einer Zeit, wo es noch keine Navis gab, da war ich bei einer Feier in München. Abends, vor der Heimfahrt habe ich zur Sicherheit den Stadtplan angesehen. Da waren gleich fünf Leute da, die mir sagten, wie ich fahren soll. Aber so wollte ich nicht fahren. (Ich hab den Weg ja schon vor meinem geistigen Auge gesehen). Meine Schwiegereltern waren dabei und sie haben sich dann gewundert, wie schnell wir dann auf der Autobahn waren. Und genau so schnell zu Hause.
Verstehst Du, was ich meine. Ich mach das auch so, dass ich mich über viele Sachen informiere - und wenn ich genug gefunden habe, dann entscheide ich. Wenns auch manchmal hart ist, so haben mir die anderen irgendwie geholfen.
Ach ja, der Hass - er wird auch weniger - daran darfst Du noch arbeiten.
Da gibt es eine Stelle in der Bibel. - Sodom und Gomorrha - Schaut nicht zurück! Ihr werdet zu Salzsäulen erstarren!
Ich hab noch eine Vermutung. Vielleicht bist Du traumatisiert. Da kommen immer wieder die alten Sachen.
Wenn die Gedanken an bestimmte Leute ständig kamen, da wünschte ich ihnen immer "alles Gute".
Ich muss mich jetzt bremsen, weil das den Rahmen sprengt.
schönen Sonntag noch.
herzliche Grüße von der Hopfenhex