Mary Burmeister
Verfasst: 30. Januar 2008, 08:55
Da in dieser Rubrik über das Leben geschrieben werden darf, gehört wohl auch der Tod hierher. Für alle, die die Nachricht noch nicht erreicht hat, stelle ich die mail ein, die Matthias Roth am Montag versendet hat.
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Liebe Freunde,
gestern um 9:15 MEZ (1:15 in Arizona) ist Mary Burmeister im Alter von 89 Jahren ganz in Frieden gestorben.
Meine Erinnerung an diese Frau, die mein Leben tief berührt und es verändert hat, bleibt die an ihr Fließen. Ich sehe sie vor Gruppen von Menschen stehen und sitzen und einfach "sein wo sie ist". Ich sehe sie dem Fluss des Erzählens, der Inspiration folgen, sehe sie sich ihm hingeben, sich aber nicht darin verlieren. Eine Meisterin? Für andere mag sie das gewesen sein. Mich berührt, dass sie dort nicht positionierte. Sie verwies das Gegenüber einfach auf sich selbst.
Trauern also? Für uns selbst vielleicht, immer nur für uns selbst, um unser Zurückbleiben, allein Bleiben, Hinterbleiben. Wir sind Menschen, wir sind nicht gern allein, auch wenn wir längst alleine gehen können. Trauern, nur um unseretwegen: wir dürfen das...
Wünschen? Sie ist wo sie ist - ich zögere zu sagen "wo sie sein soll" - wieder mal, immer noch... was gibt es zu wünschen? Frieden dieser Seele, die mich immer noch berührt, die immer noch ist, wo sie ist, immer noch mit der Genauigkeit des Seins? Frieden meiner Seele, der sie manchmal fehlen wird, auch wenn längst in meinen Adern fließt, was sie mir schenken konnte, was ich mir schenken lassen konnte von ihr? Wer weiß...
Ich wollte ihn mit euch teilen, diesen Augenblick, und jetzt wieder still werden. Einen schönen Abend,
Matthias Roth
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In großer Dankbarkeit für das Geschenk, das Mary uns allen gemacht hat
Paula
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Liebe Freunde,
gestern um 9:15 MEZ (1:15 in Arizona) ist Mary Burmeister im Alter von 89 Jahren ganz in Frieden gestorben.
Meine Erinnerung an diese Frau, die mein Leben tief berührt und es verändert hat, bleibt die an ihr Fließen. Ich sehe sie vor Gruppen von Menschen stehen und sitzen und einfach "sein wo sie ist". Ich sehe sie dem Fluss des Erzählens, der Inspiration folgen, sehe sie sich ihm hingeben, sich aber nicht darin verlieren. Eine Meisterin? Für andere mag sie das gewesen sein. Mich berührt, dass sie dort nicht positionierte. Sie verwies das Gegenüber einfach auf sich selbst.
Trauern also? Für uns selbst vielleicht, immer nur für uns selbst, um unser Zurückbleiben, allein Bleiben, Hinterbleiben. Wir sind Menschen, wir sind nicht gern allein, auch wenn wir längst alleine gehen können. Trauern, nur um unseretwegen: wir dürfen das...
Wünschen? Sie ist wo sie ist - ich zögere zu sagen "wo sie sein soll" - wieder mal, immer noch... was gibt es zu wünschen? Frieden dieser Seele, die mich immer noch berührt, die immer noch ist, wo sie ist, immer noch mit der Genauigkeit des Seins? Frieden meiner Seele, der sie manchmal fehlen wird, auch wenn längst in meinen Adern fließt, was sie mir schenken konnte, was ich mir schenken lassen konnte von ihr? Wer weiß...
Ich wollte ihn mit euch teilen, diesen Augenblick, und jetzt wieder still werden. Einen schönen Abend,
Matthias Roth
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In großer Dankbarkeit für das Geschenk, das Mary uns allen gemacht hat
Paula