ich möchte Dir Mut machen..

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samborana
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ich möchte Dir Mut machen..

Beitrag von samborana »

Hallo an Dich,

ich bin noch nicht sehr lange in diesem Forum. Aber bei den vielen Beiträgen, die ich hier schon gelesen habe, immer auf der Suche nach dem "richtigen" Strom für mich, ist mir aufgefallen, wie viele doch verzweifelt, depressiv und krank sind. Es hat mich sehr berührt, weil es mich an mich erinnert hat und an eine lange Zeit des Nichtverstehens. Eine lange Zeit der Suche nach dem , was mir hilft, was mich gesund macht und glücklich und zufrieden sein läßt. Aber nicht jeder findet gleich den - seinen - richtigen Weg. Auch ich bin da keine Ausnahme. Das einzige was ich immer wußte war, daß ich mich auf jedes Jahr, das ich älter wurde, freute, weil ich dann wieder mehr Erfahrungen gesammelt hatte, die mich weiter brachten im Leben, in meinem Leben. Das war aber auch schon alles. Damals war ich ca. 18 Jahre alt. Verstanden habe ich das nicht. Es war halt so. Nachdem was ich heute weiß, wußte ich früher, daß ich es wußte, es war mir nur nicht bewußt, daß ich es wußte. Ich bin sehr oft hingefallen, aber ich habe mich wieder aufgerappelt und bin weiter gegangen. Viele Beta-Blocker, Tranquilizer, Schmerztabletten und andere Medikamente später habe ich kapiert, daß ich das nicht mehr wollte und habe aufgehört, auf andere zu hören und angefangen in mich hineinzuhören. Es war kein einfacher Weg, das kann ich Dir sagen. Meine Seele rief um Hilfe, aber ich habe die Hilferufe lange nicht gehört. Ich habe Therapien gemacht, einiges verstanden, aber so richtig weitergebracht hatte mich das auch nicht. Während der Therapie wurde mir bewußt, daß meine Kindheit ein großes, schwarzes Loch war. Ich wußte absolut nichts darüber, nur das, was man mir erzählte. Die Therapeutin sagte damals zu mir, daß das ein Hinweis auf bestimmte Ereignisse ist, die für mich schrecklich waren und die ich, bildhaft gesprochen, in eine Kiste packte und abschloß und den Schlüssel wegwarf. Aber sie sagte auch, daß alles "da ist" und zum gegebenen Zeitpunkt an die Oberfläche kommt. Wie heißt es doch: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Ich beendete meine Therapie, war zufriedener, es ging mir gesundheitlich besser und ich fühlte mich auch gut und wieder stark genug, weiter zu gehen.

Mit 45 kam dann der große Hammer. Herzrasen, Todesangst, Blutdruck bei 220. Mit Blaulicht ins Krankenhaus und auf die Intensiv-Pflege. Am nächsten Tag sagte mir dann die Ärztin: "Sie haben nichts, es ist soweit alles Ordnung" und ich ging wieder nach Hause. Die Angst beherrschte mich und mein Leben und ich wußte mir keinen Rat. Die Panikattacken (damals wußte ich noch nicht, daß es Panikattacken waren) kamen noch öfter und ich hatte keine Ahnung was mit mir war. Ich hatte nichts und trotzdem war ich krank.
Ich kam nicht weiter und so ging ich zur Heilpraktikerin. Dort lag ein Buch von Louise L. Hay: Gesundheit für Körper und Seele. Das traf genau meinen Nerv. Ich habe angefangen zu lesen und erst wieder aufgehört, als es zu Ende war. Und hier habe ich angefangen zu verstehen. Und ein Satz, den ich las, traf mich wie eine Keule:" Jeder ist für sich selbst zu 100% verantwortlich". Diesen Satz hatte ich während der Therapie auch schon gehört, ihn aber nicht auf mich bezogen. Das änderte sich von jetzt auf gleich. Jetzt war ich auf der Suche nach mir selbst. Ich ging ins Internet und suchte nach Informationen, kaufte mir Bücher, entnahm das für mich Wichtige und machte viele kleine Schritte nach vorne.
Das entscheidende aber war die zustandegekommene Verbindung zum lieben Gott. Seit der Fahrt ins Krankenhaus habe ich wieder angefangen zu beten. Das gab mir ganz oft die Kraft weiter zu gehen. Und ich habe ihn gebeten, mich den Schlüssel, den ich weggeworfen hatte, finden zu lassen. Ich wollte mich mit mir auseinandersetzen. Ich war auf dem Weg zu mir. Und die Kraft, die mich geschaffen hat, ließ mich nach und nach bewußt werden. Immer soweit, wie ich es verarbeiten konnte. Auch das war ein Prozeß von 15 Jahren. Der Weg, auf dem ich war, war genau der richtige für mich. Plötzlich kamen Dinge zu mir, fanden mich, ließen mich guten Mutes nach vorne gehen. Menschen begegneten mir, die mir weiterhalfen. Manche kreuzten nur kurz meinen Weg, andere blieben länger, jenachdem was wir uns zu geben hatten. Heute bin ich 60 Jahre und sehr dankbar für all das, was ich finden, erfahren und erleben durfte. Ganz ehrlich, die letzten 15 Jahre waren manchmal eine sehr schwere Zeit, aber auch die beste Zeit in meinem Leben. Vor einem Jahr kam das Jin Shin Jyutsu zu mir, sozusagen als Belohnung, und hat mir in dieser Zeit sehr viel an Gesundheit gebracht. Mein Weg ist noch lange nicht zu Ende. Ich freue mich auf das, was noch vor mir liegt und bin dankbar und zufrieden für all das Gute, was zu mir kommt.


Ja, das war's von mir. Ich rufe Dir ganz laut zu:" Gib nicht auf, gehe weiter, Laß Dich nicht unterkriegen. Du schaffst es, wenn Du es willst und alles Gute kommt auch zu Dir. Auf der Suche kommt immer das in diesem Augenblick richtige zu Dir.
Das Wunderbare ist doch, daß nach all dem, was wir erleben und erfahren und meinen, nicht aushalten zu können, Hilfe von überall auf uns zu kommt. Wir müssen nur unsere Augen und unser Herz aufmachen, dann geht es nur noch nach vorne und Glück, Gesundheit und Zufriedenheit sind immer bei uns".

Es gibt auf der ganzen Welt einen einzigen Weg, den niemand gehen kann außer dir. Frag nicht wohin er führt, geh ihn!
Friedrich Nietzsche

Alles Gute - Dein Ziel findet Dich
samborana
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optimistin
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Re: ich möchte Dir Mut machen..

Beitrag von optimistin »

Liebe Samborana,
ich danke Dir von Herzen für diesen Beitrag. Ich war zutiefst gerührt und ich konnte die Tränen auch nicht zurückhalten. Du hast recht, viele sind hier im Forum verzweifelt und brauchen den Rat der Strömpraktiker.Als ich Deinen Beitrag gelesen hatte, lief mein Leben wie ein Film an mir vorbei. Ich habe im Leben so viel durchgemacht, dass ich mich manchmal auch frage, womit habe ich das verdient. Als ich im letzten Jahr nach einer schweren Krankheit zur Kur war, hatte mir der Arzt ein Einzelgespräch mit der Psychologin verordnet. Als ich den Termin hatte und kam in das Zimmer der Psychologin, fing ich schon an zu weinen. Das Gespräch hat mir sehr gut getan.Die Psychologin riet mir, es in meinem Wohnort fortzusetzen. Aber wie es so ist, ich habe geglaubt, ich schaffe es auch allein. Aber jetzt, nach zwei Jahren, merke ich, ich schaffe es nicht allein, ich brauche Hilfe. Immer wenn ich über meine Krankheit spreche, muss ich weinen. Ich hatte auch den Glauben zu Gott verloren.
In diesem Jahr hatte ich in meinem Geburtsort goldene Konfirmation.Das wurde mit allen Konfirmanden von damals gefeiert.
Der Pastor hat eine so wunderbare Rede gehalten, ich habe ihm im Nachhinein einen Brief geschrieben und mich bedankt.Ich war übrigens die Einzige die sich bedankt hat, darüber hat er sich sehr gefreut. Durch diesen Pastor habe ich meinen Glauben wiedergefunden.
Ich werde mir auf jeden Fall das Buch "Gesundheit für Körper und Seele" kaufen.
Eigentlich wollte ich auch von mir gar nicht so viel erzählen, aber manchmal läuft das Herz über.
Dir liebe Samborana, danke ich ganz herzlich und wünsche Dir alles erdenklich Gute.
Ganz herzlich Grüße von der Optimistin
Tränen sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind Zeichen dafür, dass man zu lange versucht hat, stark zu sein.
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gekala
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Re: ich möchte Dir Mut machen..

Beitrag von gekala »

Jetzt hatte ich einen sooo schönen beitrag geschrieben und weg ist er.
Mal schauen ob ich morgen nochmal die Zeit finde
LG.Gekala
Ulla
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Re: ich möchte Dir Mut machen..

Beitrag von Ulla »

Liebe Optimistin ,
mir ging es auch so ähnlich wie Dir ,ich fand den Bericht auch sehr ergreifend und ich bin dabei meinen Glauben wieder mehr und mehr zu finden (,die goldene Konfirmation ist bei mir noch nicht in Sicht ).

Ich grüße Dich und alle anderen
Ulla
Vodo
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Re: ich möchte Dir Mut machen..

Beitrag von Vodo »

Vielen Dank Samborana für Deine ehrlichen Worte.
In vielem von dem was Du über Dich schreibst, sehe ich mich selbst.
Ich musste weinen.

Gerade heute habe ich wieder gedacht: Wann hört das endlich auf....

Eine alte Meditationslehrerin hatte einmal zu mir gesagt:
"Frage nicht warum oder weshalb passiert das ausgerechnet mir...
frage - wozu passiert das ausgerechnet mir...."
Das hilft mir in meinen schlimmsten Momenten.

Und mein Glaube ist auch irgendwo auf der Strecke geblieben.
Aber ich werde ihn wiederfinden.

Gruß Doris
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neptunia
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Re: ich möchte Dir Mut machen..

Beitrag von neptunia »

liebe samborana,

wenn es einen sinn des lebens gibt, dann genau den: für sich zu 100% die verantwortung zu übernehmen. keine leichte übung, aber je öfter man genau das macht, desto leichter wird es und desto mehr freude verspürt man dabei ... ;)

ich wünsch dir auf deinem weiteren weg viele neue kleinen schritte, um dorthin zu kommen!
lieber gruß
von neptunia
die auch mit kleinen schritten voran kommt!
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
Francis Picabia
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Hopfenhex
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Re: ich möchte Dir Mut machen..

Beitrag von Hopfenhex »

Liebe Samborana,

herzlichen Dank für Deinen ehrlichen Bericht. Das schwarze Loch aus meiner Kindheit kenne ich auch. Ich habe oft gesagt, dass ich keinerlei Erinnerungen an meine Kindheit habe. Einige winzige Sachen habe ich mir zurückgeholt, als ich aus dem alten Familienalbum Bilder von mir herausgenommen habe. Und als meine Söhne in einem bestimmten Alter waren, da kamen doch einige Erinnerungen, wo ich dann meinte: genau das habe ich in meiner Kindheit und Jugendzeit auch gemacht. Ich habe mich auch schon oft gefragt, warum mein Leben so verlaufen ist. Es gibt auch noch vieles, das ich "verarbeiten" und verstehen möchte.

Ich wünsche Dir und allen, die in dieser "Rubrik" lesen, dass im Herzen die Sonne scheint.

Liebe Grüße von Hopfenhex

P.S. ein Gebet ist manchmal ganz hilfreich. Oder der Besuch in einer Kirche - möglichst dann wenn "frau" oder "man" dort alleine die Ruhe spüren kann. Es gibt dort Plätze, wo die Ruhe gut zu spüren ist. Vorausgesetzt, dass "man" es ertragen kann, mit sich alleine zu sein.
Man sieht nur mit dem Herzen gut (Saint Exupery)
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Sammy
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Re: ich möchte Dir Mut machen..

Beitrag von Sammy »

Hallo Samborana,
auch ich war total gerührt ,das könnte fast ich geschrieben haben, denn mir geht oder ging es auch so wie dir.Auch ich habe lange gesucht was mir helfen kann, auch ich habe 2,5 Jahre Therapie hinter mir, auch ich habe die hilfe rufe meiner Seele nicht erkannt und alles in Kisten verpackt und weggeschlossen und jetzt fange ich an auszusortieren und habe Angst wenn das eine oder andere hoch kommt.Das Loch in das ich gefallen bion war vor 10 Jahren und ich dachte das ich da nicht mehr raus komme und die ständige Angst das meine Kindern es so gehen könnte wie mir saß mir im Nacken. Panikattacken auf offener Straße aus heiterem Himmel überfielen mich und keiner wußte woher.Jetzt habe ich immer noch ab und zu Angst, aber nicht mehr so stark.was jetzt noch immer ist sind Blockarden im Schulterbereich und Druck auf dem Brustkorb, aber alles im Rahmen.
Das Buch habe ich auch, aber noch nicht gelesen, werde mich aber jetzt drüber machen.
Ich habe nur ein kleines Problem mit dem Satz "Jeder ist für sich selbst zu 100% verantwortlich".
Ich weiß nicht ganz wie ich das umsetzten soll( vielleicht kannst du mir ja die Antwort sagen).
JSJ hat mir schon viel geholfen bzw. ich habe einen ganz lieben und tollen Menschen oder besser gesagt mein Weg führte mich zu einem wunderbaren Menschen hier im Forum der mit mir zusammen den schwierigen Weg ging .
Ich bin sehr zuversichtlich und vertrauen auf JSJ.
So jetzt ist es doch ein bisserl lang geworden, aber es ist halt nunmal so.
Vielen Dank für Augen öffnen und dein vertrauen zu uns. : 26
Liebe Grüße Renate
Gib jedem Tag die Chance,
der schönste deines Lebens zu werden
von Mark Twain
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optimistin
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Re: ich möchte Dir Mut machen..

Beitrag von optimistin »

Hopfenhex hat geschrieben: ein Gebet ist manchmal ganz hilfreich. Oder der Besuch in einer Kirche - möglichst dann wenn "frau" oder "man" dort alleine die Ruhe spüren kann. Es gibt dort Plätze, wo die Ruhe gut zu spüren ist. Vorausgesetzt, dass "man" es ertragen kann, mit sich alleine zu sein.
Ich habe während einer Fahrradtour eine wunderschöne Kirche entdeckt. Hier lag ein Buch, in das konnte man seine Sorgen und Wünsche schreiben. Als ich sehr verzweifelt war und meinen Glauben verloren hatte, habe ich es in dieses Buch geschrieben.
In diesem Sommer fuhr ich mit meiner Freundin wieder zu dieser Kirche. Meine Freundin wartete draußen. Ich war mit mir ganz allein und ich konnte nach langer Zeit wieder beten und ich habe noch einmal einen Brief an Gott geschrieben und während ich schrieb, dass ich zurückgefunden habe zu meinem Glauben, habe ich fürchterlich geweint, aber danach war ich mit mir selbst im Reinen.
Die Optimistin
Tränen sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind Zeichen dafür, dass man zu lange versucht hat, stark zu sein.
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samborana
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Re: ich möchte Dir Mut machen..

Beitrag von samborana »

Hallo Ulla, hallo Renate,

die Antwort von mir kommt. Wahrscheinlich am Wochenende. Ich habe heute sehr wenig Zeit. Ich vergesse Euch nicht.

Liebe Grüße
samborana
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samborana
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Re: ich möchte Dir Mut machen..

Beitrag von samborana »

Hallo Renate,

Du hast geschrieben, daß Du mit dem Satz "Jeder ist zu 100% für sich selbst verantwortlich" ein Problem hast. Es bedeutet, daß jeder von uns für das, was - positiv oder negativ - in seinem Leben passiert, die volle Verantwortung trägt. Kein anderer hat Schuld an unserer mißlichen oder auch hervorragenden Lage. Wir können niemanden zur Verantwortung ziehen, weil es uns schlecht oder auch gut geht. Einzig und allein wir selbst tragen die Verantwortung dafür. Die Erklärung dafür sind unsere Gedanken. Das, was wir denken wird Realität. Im positiven, wie im negativen Sinne. Nicht sofort und gleich, aber es wird. Negative Gedanken erzeugen negative Ereignisse - positive Gedanken erzeugen positive Ereignisse. So einfach ist das.
Seitdem ich den Beitrag "Ich möchte Dir Mut machen.." geschrieben habe, hat sich bei mir etwas in Bewegung gesetzt. Die Selbsterkenntnis, die im JSJ ja auch gefördert wird, hat mich das Buch von Louise L. Hay aufschlagen lassen, weil ich etwas nachlesen wollte. Dabei sprang mir das Wort Schmerz in meine Augen und ich las: Schmerz - Schuldgefühl, Schuld sucht immer nach Bestrafung.
Da ich ja für das, was mir in meiner Kindheit geschah, somit selbst die Verantwortung trug, hatte ich mir - unbewußt natürlich - die Schuld zugesprochen. Ich war selbst schuld an meinem Dilemma und da ich schuldig war, bestrafte ich mich mit Schmerzen - auch unbewußt natürlich. Das ist der negative Gedanke. Die Schmerzen fingen an, seitdem ich wußte, was passiert war. Die Schmerzen führten mich ja auch zum JSJ. Erst war es das Knie, dann waren es die Divertikel, dann der Fuß, der Kopf usw.
Irgendwo in diesem Forum habe ich einmal gelesen, daß man in Liebe loslassen soll. Wollte ich ja, aber wie? Jetzt habe ich die Antwort gefunden in diesem Buch - ein positives Gedankenmuster (Affirmation), das ich mir verinnerlichen werde. Das ist der positive Gedanke. Meine Schmerzen gehören dann der Vergangenheit an. So einfach ist es wirklich. Nur wir ganz allein entscheiden, wie es uns geht. Niemand auf der ganzen Welt ist in der Lage, unsere Gedanken zu verändern. Absolut Niemand. Nur wir haben die Macht dazu.
Einige hier im Forum haben von dem Buch "The Secret - das Geheimnis" gesprochen. In diesem Buch geht es um positives Denken. Ein tolles Buch.
Ich wünsche Dir, daß Du etwas mitnehmen kannst von dem, was ich geschrieben habe, so, wie ich auch immer von anderen etwas bekomme.

Wie schon gesagt - Dein Ziel findet Dich.
Alles Liebe
samborana

Diesen Satz habe ich bei Dir gefunden. Das paßt doch wunderbar!!!
Alles was du in deinem Leben erreichst oder nicht erreichst, ist das direkte Resultat deiner Gedanken.
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Re: ich möchte Dir Mut machen..

Beitrag von Somorai »

Hallo Samborana,
genau wie du sehe ich es auch.

Als ich so krank war (viele Male in meinem Leben) fragte ich immer: Warum ich, warum gerade ich. Heute segne ich diese schweren Zeiten (Tage, Stunden, Monate), weil ich durch dieses Leid ein wahrhaftiges Verständnis entwickeln durfte, für Menschen in der selben Situation. Ich durfte mir mit Jin Shin Jyutsu selbst helfen. Heute darf ich auch Menschen helfen den Weg zu JSJ zu finden. Gehen darf ihn jeder selbst.

Danke für deinen langen und schönen Beitrag

Gruß Somorai
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Sammy
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Re: ich möchte Dir Mut machen..

Beitrag von Sammy »

Hallo samborana,
Vielen danke für deine liebevolle Erklährung.
Bei mir ist es auch so, das ich mir selbst die Schuld gebe was in meiner Kindheit passiert ist und ich weiß vom Kopf her das es nicht so ist, aber ich kann es nicht aus meinen Gedanken streichen.
Ich bin dabei, aber es braucht Zeit und momentan wenn ich mir sage "Ich bin willes mich zu verändern" passiert nichts, aber wenn ich sage"Ich bin willens mich von meine Vergangenheit zu lösen",dann sticht es im linken Schulterblatt und die Schmerzen halten an als wenn etwas eingeklemmt ist und es schmerzt bis in den Oberarm.
Was soll das denn bedeuten?
Ich konnte von dem was du geschrieben hast sehr viel mitnehmen, genauso wie von JSJ ich noch viel lernen kann bzw. gelernt habe, aber wie sagt man so schön, das glück liegt auf der Strasse, du mußt es nur aufheben und das werde ich tun( JSJ und das Buch haben mich gefunden und ich werde es dankend annehmen und umsetzten).
Vielen Lieben Dank und noch einen schönen Sonntag wünscht dir
Renate
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Re: ich möchte Dir Mut machen..

Beitrag von Somorai »

Hallo Sammy,
halte man deinen Oberarm der Seite, auf der das Schulterblatt so zwickt (hohe 19) immer dann wenn du es spürst für ein paar Minuten nur.

Bitte um Bericht, was es bringt.
Gruß
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Re: ich möchte Dir Mut machen..

Beitrag von samborana »

Liebe Renate,

alles braucht seine Zeit. Diese positiven Gedanken müssen sich erst einmal "einnisten". Auch bei mir hat es sehr lange gedauert bis ich willens war mich zu verändern. Nur vom paarmaligen Sagen allein, passiert da nichts. Gib dir einfach Zeit und freue Dich, daß Du schon auf diesem Wege bist.
Was auch eine gute Sache ist, ist die "Kontrolle" der Gedanken (ich denke daran, daran zu denken). Klappt gut. Man ertappt sich immer wieder dabei, negativ zu denken und kann dann den negativen in einen positiven Gedanken umwandeln.
Aber eines Tages wirst Du dann die "Auswirkungen" des positiven Denkens erfahren. Du wirst zu einem ganz anderen Menschen. Es ist einfach grandios.

Alles Liebe - Dein Ziel findet Dich
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