Hallo Lilly,
etwa noch ne Gemeinsamkeit bei uns?
Hochsensibilität gibt es tatsächlich - ich bin eine dieser "high sensitive persons" - und es hat nichts mit "dünnhäutig" oder "überempfindlich" oder "Sensibelchen" im üblichen (negativen) Sprachgebrauch zu tun ...
Die Theorie ist, dass bei Hochsensiblen die Reizfilter viel schwächer ausgebildet sind, d. h. dass sie unendlich viel mehr Reize aufnehmen und verarbeiten müssen (was andere normalerweise wegdrücken bzw. rausfiltern), diese auch viel intensiver verarbeiten ... etc. pp.
(Bessere Erklärungen und Infos findest du vielleicht auf diesen Seiten:
http://www.hochsensibel.org/start.html
http://www.hochsensibilitaet.ch/content ... x_ger.html)
Die negative Seite der Hochsensivität ist u. a., dass ich mit permanenter Reizüberflutung zu kämpfen habe und sehr viel Rückzug und Ruhephasen brauche ...
Es gibt aber auch sehr viel positive Seiten daran, dich ich sehr schätze ... für mich war es eine Erleichterung zu erfahren, dass es das gibt, dass ich weiß, warum ich so "anders" ticke wie manch andere. Und seither kann ich auch ganz anders damit umgehen, mich auch vor einem "Zuviel" schützen ...
Mit einem liebevollen Augenzwinkern bezeichne ich mich selbst oft als "Obermimose"
Wenn du Fragen dazu hast oder noch nen Buchtipp brauchst, kannst mir gern ne PN schreiben.
Liebe "mimosige" Grüße
Ulrike