Strömen am 31. Januar 2010

Aus den virtuellen Strömtreffs wird jetzt ein eigener Raum Hier treffen wir uns an bestimmten Tagen, um gemeinsam Strömsequenzen zu strömen und unsere Erfahrungen dabei auszutauschen. Jeden Monat ist ein anderes Mitglied dafür zuständig.

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Momabo
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Strömen am 31. Januar 2010

Beitrag von Momabo »

So ihr Lieben,
dies ist für diesen Monat mein letzter Vorschlag, ich danke für die Gelegenheit JSJ und die Mondrhythmen mal zu verbinden, hat Freude gemacht. :D Ich wünsche der Optimistin kreative Ideen und genauso viele positive Rückmeldungen wie bei mir. : 10
DANKE euch allen : 9
glg Mona

So. 31.01.2010
wo rechtes handeln im herzen wohnt.
da zeigt sich schönheit im charakter.
wo schönheit im charakter ist,
da ist harmonie im hause.
wenn harmonie im hause ist,
dann herrscht ordnung in der nation.
wenn ordnung ist in der nation,
herrscht frieden in der welt.

Sathya Sai Baba

Quersumme: 8
Deutungen: Rhythmus, Stärke, Frieden
Die 8 ist die Zahl der Unendlichkeit. Sie birgt unendliche Möglichkeiten in sich, sie ermöglicht die Umwandlung der Welt

Strömsequenzen:
LH li 4 und RH re 20 und umgekehrt
LH li 8 und RH li hohe 19
Für den Löwetag, der „ich fühle“ sagt, nehmen wir noch den Herzstrom dazu
LH li 11 und RH li 17 und seitenverkehrt.

Mondkalender
Ulkig, mit dem Löwen habe ich angefangen, mit dem Löwen höre ich auf… naja nicht wirklich, da ich ja auch Löwe bin… aber jetzt genug gebrüllt…
Abnehmender Mond, Löwetag, Wärmetag. Farbe grün, Element Feuer
Haare schneiden, werden dick und voll (=Löwenmähne ggg)
GESUNDHEIT: Empfindliche Körperregionen: Zwerchfell, Rücken, Herz
Rücken- und Herzbeschwerden treten häufiger auf, also schonen!
Herstellung von Heilsalben und Kosmetik
Gut für OP´s > fast keine Narbenbildung (Ausnahme: Zwerchfell, Rücken, Herz)
GARTEN/NATUR: Fruchttag: Düngen ist ungünstig, Obstbäume schneiden, Früchte essen
ERNÄHRUNG: auf Eiweiß achten, wird besser verstoffwechselt, man kann mehr essen ohne dass es gleich "ansetzt"

Bachblüte Nr. 19 > Larch, die Selbstvertrauensblüte, fördert das Erkennen, die realistische Einschätzung eigener Stärken und Schwächen, Selbstvertrauen und Mut zur Selbstverwirklichung
Herr, gebe mir Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann,
gebe mir den Mut, die Dinge zu ändern die ich ändern kann und
die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
- Reinhold Niebuhr -
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Momabo
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Re: Strömen am 31. Januar 2010

Beitrag von Momabo »

...und die dazugehörende Geschichte, ist heute ziemlich lang...ich hoffe, sie paßt rein... :D
lg Mona

Von Menschen und Bäumen
Es war einmal ein Gärtner... Eines Tages nahm er seine Frau bei der Hand und sagte: "Komm, Frau, wir wollen einen Baum pflanzen." Die Frau antwortete: "Wenn Du meinst, mein lieber Mann, dann wollen wir einen Baum pflanzen." Sie gingen in den Garten und pflanzten einen Baum.

Es dauerte nicht lange, da konnte man das erste Grün zart aus der Erde sprießen sehen. Der Baum, der eigentlich noch kein richtiger Baum war, erblickte zum ersten Mal die Sonne. Er fühlte die Wärme ihrer Strahlen auf seinen Blättchen und streckte sich ihnen hoch entgegen. Er begrüßte sie auf seine Weise, ließ sich glücklich bescheinen und fand es wunderschön, auf der Welt zu sein und zu wachsen. "Schau", sagte der Gärtner zu seiner Frau, "ist er nicht niedlich, unser Baum?" Und seine Frau antwortete: "Ja, lieber Mann, wie du schon sagtest: Ein schöner Baum!" Der Baum begann größer und höher zu wachsen und reckte sich immer weiter der Sonne entgegen. Er fühlte den Wind und spürte den Regen, genoß die warme und feste Erde um seine Wurzeln und war glücklich. Und jedes Mal, wenn der Gärtner und seine Frau nach ihm sahen, ihn mit Wasser tränkten und ihn einen schönen Baum nannten, fühlte er sich wohl. Denn da war jemand, der ihn mochte, ihn hegte, pflegte und beschützte. Er wurde lieb gehabt und war nicht allein auf der Welt.

So wuchs er zufrieden vor sich hin und wollte nichts weiter als leben und wachsen, Wind und Regen spüren, Erde und Sonne fühlen, lieb gehabt werden und andere liebhaben.

Eines Tages merkte der Baum, daß es besonders schön war, ein wenig mehr nach links zu wachsen, denn von dort schien die Sonne mehr auf seine Blätter. Also wuchs er jetzt ein wenig nach links. "Schau", sagte der Gärtner zu seiner Frau, "unser Baum wächst schief. Seit wann dürfen Bäume denn schief wachsen, und dazu noch in unserem Garten? Ausgerechnet unser Baum. Gott hat die Bäume nicht geschaffen, damit sie schief wachsen, nicht wahr Frau?" Seine Frau gab ihm natürlich recht. "Du bist eine kluge und gottesfürchtige Frau", meinte daraufhin der Gärtner. "Hol also unsere Schere, denn wir wollen den Baum gerade schneiden."

Der Baum weinte. Die Menschen, die ihn bisher so lieb gepflegt hatten, denen er vertraute, schnitten ihm die Äste ab, die der Sonne am nächsten waren. Er konnte nicht sprechen und deshalb nicht fragen. Er konnte nicht begreifen. Aber sie sagten ja, daß sie ihn lieb hätten und es gut mit ihm meinten. Und sie sagten, daß ein richtiger Baum gerade wachsen müsse. Und Gott es nicht gern sähe, wenn er schief wachse. Also mußte es wohl stimmen. Er wuchs nicht mehr der Sonne entgegen.

"Ist er nicht brav, unser Baum?" fragte der Gärtner seine Frau. "Sicher, lieber Mann!", antwortete sie, "du hast wie immer recht. Unser Baum ist ein braver Baum." Der Baum begann zu verstehen. Wenn er machte, was ihm Spaß und Freude bereitete, dann war er anscheinend ein böser Baum. Er war nur lieb und brav, wenn er tat, was der Gärtner und seine Frau von ihm erwarteten. Also wuchs er jetzt strebsam in die Höhe und gab darauf acht, nicht mehr schief zu wachsen.

"Sie dir das an", sagte der Gärtner eines Tages zu seiner Frau, "unser Baum wächst unverschämt schnell in die Höhe. Gehört sich das für einen rechten Baum?" Seine Frau antwortete: "Aber nein, lieber Mann, das gehört sich natürlich nicht. Gott will, daß Bäume langsam und in Ruhe wachsen. Und auch unser Nachbar meint, daß Bäume bescheiden sein müßten, ihrer wachse auch schön langsam." Der Gärtner lobte seine Frau und sagte, daß sie etwas von Bäumen verstehe. Und dann schickte er sie die Schere holen, um dem Baum die Äste zu stutzen.

Sehr lange weinte der Baum in dieser Nacht. Warum schnitt man ihm einfach die Äste ab, die dem Gärtner und seiner Frau nicht gefielen? Und wer war dieser Gott, der angeblich gegen alles war, was Spaß machte? "Schau her, Frau", sagte der Gärtner, "wir können stolz sein auf unseren Baum." Und seine Frau gab ihm wie immer recht. Der Baum wurde trotzig. Nun gut, wenn nicht in die Höhe, dann eben in die Breite. Sie würden ja schon sehen, wohin sie damit kommen. Schließlich wollte er nur wachsen, Sonne Wind und Erde fühlen, Freude haben und Freude bereiten. In seinem Innern spürte er ganz genau, daß es richtig war, zu wachsen. Also wuchs er jetzt in die Breite.

"Das ist doch nicht zu fassen." Der Gärtner holte empört die Schere und sagte zu seiner Frau: "Stell dir vor, unser Baum wächst einfach in die Breite. Das könnte ihm so passen. Das scheint ihm ja geradezu Spaß zu machen. So etwas können wir auf keinen Fall dulden!" Und seine Frau pflichtete ihm bei: "Das können wir nicht zulassen. Dann müssden wir ihn eben wieder zurecht stutzen."

Der Baum konnte nicht mehr weinen, er hatte keine Tränen mehr. Er hörte auf zu wachsen. Ihm machte das Leben keine rechte Freude mehr. Immerhin, er schien nun dem Gärtner und seiner Frau zu gefallen. Wenn auch alles keine rechte Freude mehr bereitete, so wurde er nun wenigstens liebgehabt. So dachte der Baum. Viele Jahre später kam ein kleines Mädchen mit seinem Vater an dem Baum vorbei. Er war inzwischen erwachsen geworden, der Gärtner und seine Frau waren stolz auf ihn. Er war ein rechter und anständiger Baum geworden.

Das kleine Mädchen blieb vor ihm stehen. "Papa, findest du nicht auch, daß der Baum hier ein bißchen traurig aussieht?" fragte es. "Ich weiß nicht", sagte der Vater. "Als ich so klein war wie du, konnte ich auch sehen, ob ein Baum fröhlich oder traurig ist. Aber heute sehe ich das nicht mehr." "Der Baum sieht wirklich ganz traurig aus." Das kleine Mädchen sah den Baum mitfühlend an. "Den hat bestimmt niemand richtig lieb. Schau mal, wie ordentlich der gewachsen ist. Ich glaube, der wollte mal ganz anders wachsen, durfte aber nicht. Und deshalb ist er jetzt traurig." "Vielleicht", antwortete der Vater versonnen. "Aber wer kann schon wachsen wie er will?" "Warum denn nicht?" fragte das kleine Mädchen. "Wenn jemand den Baum wirklich lieb hat, kann er ihn auch wachsen lassen, wie er selber will. Oder nicht? Er tut doch niemandem etwas zuleide."

Erstaunt und schließlich erschrocken blickte der Vater sein Kind an. Dann sagte er: "Weißt du, keiner darf so wachsen wie er will, weil sonst die anderen merken würden, daß auch sie nicht so gewachsen sind, wie sie eigentlich mal wollten." "Das verstehe ich nicht, Papa!" "Sicher, Kind, das kannst du noch nicht verstehen. Auch du bist vielleicht nicht immer so gewachsen, wie du gerne wolltest. Auch du durftest nicht." "Aber warum denn nicht, Papa? Du hast mich doch lieb und Mama hat mich auch lieb, nicht wahr?" Der Vater sah sie eine Weile nachdenklich an. "Ja", sagte er dann, "sicher haben wir dich lieb."

Sie gingen langsam weiter und das kleine Mädchen dachte noch lange über dieses Gespräch und den traurigen Baum nach. Der Baum hatte den beiden aufmerksam zugehört, und auch er dachte lange nach. Er blickte ihnen noch hinterher, als er sie eigentlich schon lange nicht mehr sehen konnte. Dann begriff der Baum. Und er begann hemmungslos zu weinen. In dieser Nacht war das kleine Mädchen sehr unruhig. Immer wieder dachte es an den traurigen Baum und schlief schließlich erst ein, als der Morgen zu dämmern begann. Natürlich verschleif das Mädchen an diesem Morgen. Als es endlich aufgestanden war, wirkte sein Gesicht blaß und stumpf. "Hast du etwas Schlimmes geträumt?" fragte der Vater. Das Mädchen schwieg, schüttelte dann den Kopf. Auch die Mutter war besorgt: "was ist mit dir?" Und da brach doch schließlich all der Kummer aus dem Mädchen. Von Tränen überströmt stammelte es: "Der Baum! Er ist so schrecklich traurig! Darüber bin ich so traurig. Ich kann das alles einfach nicht verstehen." Der Vater nahm die Kleine behutsam in seine Arme, ließ sie in Ruhe ausweinen und streichelte sie nur liebevoll. Dabei wurde ihr Schluchzen nach und nach leiser und die Traurigkeit verlor sich allmählich.

Plötzlich leuchteten die Augen des Mädchens auf, und ohne das die Eltern etwas begriffen, war es aus dem Haus gerannt. Wenn ich traurig bin und es vergeht, sobald mich jemand streichelt und in die Arme nimmt, geht es dem Baum vielleicht ähnlich - so dachte das Mädchen. Und als es ein wenig atemlos vor dem Baum stand, wußte es auf einmal, was zu tun war. Scheu blickte die Kleine um sich. Als sie niemanden in der Nähe entdeckte, strich sie zärtlich mit den Händen über die Rinde des Baumes. Leise flüsterte sie dabei: "Ich mag dich, Baum. Ich halte zu dir. Gib nicht auf, mein Baum!" Nach einer Weile rannte sie wieder los, weil sie ja zur Schule mußte. Es machte ihr nichts aus, daß sie zu spät kam, denn sie hatte ein Geheimnis und eine Hoffnung.

Der Baum hatte zuerst gar nicht bemerkt, daß ihn jemand berührte. Er konnte nicht glauben, daß das Streicheln und die Worte ihm galten - und auf einmal war er ganz verblüfft, und es wurde sehr still in ihm. Als das Mädchen wieder fort war, wußte er zuerst nicht, ob er lachen oder weinen sollte. Dann schüttelte er seine Krone leicht im Wind, vielleicht ein bißchen zu heftig, und er sagte zu sich, daß er wohl geträumt haben müsse. Oder vielleicht doch nicht? In einem kleinen Winkel seines Baumherzens hoffte er, daß es kein Traum gewesen war.

Auf dem Heimweg von der Schule war das Mädchen nicht allein. Trotzdem ging es dicht an dem Baum vorbei, streichelte ihn im Vorbeigehen und sagte leis: "Ich mag dich und ich komme bald wieder." Da begann der Baum zu glauben, daß er nicht träumte, und ein ganz neues, etwas seltsames Gefühl regte sich in einem kleinen Ast. Die Mutter wunderte sich, daß ihre Tochter auf einmal so gerne einkaufen ging. Auf alle Fragen der Eltern lächelte die Kleine nur und behielt ihr Geheimnis für sich. Immer wieder sprach das Mädchen nun mit dem Baum, umarmte ihn manchmal, streichelte ihn oft. Er verhielt sich still, rührte sich nicht. Aber in seinem Inneren begann sich etwas stärker zu regen. Wer ihn genauer betrachtete, konnte sehen, daß seine Rinde ganz langsam eine freundlichere Farbe bekam. Das Mädchen jedenfalls bemerkte es und freute sich sehr.

Der Gärtner und seine Frau, die den Baum ja vor vielen Jahren gepflanzt hatten, lebten regelmäßig und ordentlich, aber auch freudlos und stumpf vor sich hin. Sie wurden älter, zogen sich zurück und waren oft einsam. Den Baum hatten sie so nach und nach vergessen, ebenso wie sie vergessen hatten, was Lachen und Freude ist - und Leben. Eines Tages bemerkten sie, daß manchmal ein kleines Mädchen mit dem Baum zu reden schien. Zuerst hielten sie es einfach für eine Kinderei, aber mit der Zeit wurden sie doch etwas neugierig. Schließlich nahmen sie sich vor, bei Gelegenheit einfach zu fragen, was das denn soll. Und so geschah es dann auch.

Das Mädchen erschrak, wußte auch nicht so recht, wie es sich verhalten sollte. Einfach so davonlaufen wollte es nicht, aber erzählen, was wirklich war - das traute es sich nicht. Endlich gab sich die Kleine einen Ruck, dachte: "Warum eigentlich nicht?" und erzählte die Wahrheit. Der Gärtner und seine Frau mußten ein wenig lachen, waren aber auf eine seltsame Weise unsicher, ohne zu wissen, warum. Ganz schnell gingen sie wieder ins Haus und versicherten sich gegenseitig, daß das kleine Mädchen wohl ein wenig verrückt sein müsse. Aber die Geschichte ließ sie nicht mehr los.

Ein paar Tage später waren sie zufällig in der Nähe des Baumes, als das Mädchen wiederkam. Dieses Mal fragte es die Gärtnersleute, warum sie denn den Baum so zurechtgestutzt haben. Zuerst waren sie empört, konnten aber nicht leugnen, daß der Baum in den letzten Wochen ein freundlicheres Aussehen bekommen hatte. Sie wurden sehr nachdenklich. Die Frau des Gärtners fragte schließlich: "Meinst du, daß es falsch war, was wir getan haben?" "Ich weiß nur", antwortete das Mädchen, "daß der Baum traurig ist. Und ich finde, daß das nicht sein muß. Oder wollt ihr einen traurigen Baum?" "Nein!" rief der Gärtner "Natürlich nicht. Doch was bisher gut und recht war, ist ja auch heute noch richtig, auch für diesen Baum." Und die Gärtnerin fügte hinzu: "Wir haben es doch nur gut gemeint." "Ja, das glaube ich", sagte das Mädchen, "ihr habt es sicher gut gemeint und dabei den Baum sehr traurig gemacht. Schaut ihn doch einmal genau an!" Und dann ließ sie die beiden alten Leute allein und ging ruhig davon mit dem sicheren Gefühl, daß nicht nur der Baum Liebe brauchen würde.

Der Gärtner und seine Frau dachten noch sehr lange über dieses seltsame Mädchen und das Gespräch nach. Immer wieder blickten sie verstohlen zu dem Baum, standen oft vor ihm, um ihn genau zu betrachten. Und eines Tages sahen sie auch, daß der Baum zu oft beschnitten worden war. Sie hatten zwar nicht den Mut, ihn auch zu streicheln und mit ihm zu reden. Aber sie beschlossen, ihn wachsen zu lassen, wie er wollte.

Das Mädchen und die beiden alten Leute sprachen oft miteinander - über dies oder das und manchmal über den Baum. Gemeinsam erlebten sie, wie er ganz behutsam, zuerst ängstlich und zaghaft, dann ein wenig übermütig und schließlich kraftvoll zu wachsen begann. Voller Lebensfreude wuchs er schief nach unten, als wolle er zuerst einmal seine Glieder räkeln und strecken. Dann wuchs er in die Breite, als wolle er die ganze Welt in seine Arme schließen, und in die Höhe, um allen zu zeigen, wie glücklich er sich fühlt. Auch wenn der Gärtner und seine Frau es sich selbst nicht trauten, so sahen sie doch mit stiller Freude, daß das Mädchen den Baum für alles lobte, was sich an ihm entfalten und wachsen wollte. Voll Freude beobachtete das Mädchen, daß es dem Gärtner und seiner Frau beinahe so ähnlich erging wie dem Baum. Sie wirkten lebendiger und jünger, fanden das Lachen und die Freude wieder und stellten eines Tages fest, daß sie wohl manches im Leben falsch gemacht hatten. Auch wenn das jetzt nicht mehr zu ändern wäre, so wollten sie wenigstens den Rest ihres Lebens anders gestalten. Sie sagten auch, daß sie Gott wohl ein wenig falsch verstanden hätten, denn Gott sei schließlich Leben, Liebe und Freude und kein Gefängnis.

So blühten gemeinsam mit dem Baum zwei alte Menschen zu neuem Leben auf. Es gab keinen Garten weit und breit, in welchem ein solch schief und fröhlich gewachsener Baum stand. Oft wurde er jetzt von Vorübergehenden bewundert, was der Gärtner, seine Frau und das Mädchen mit stillem, vergnügtem Lächeln beobachteten. Am meisten freute sie, daß der Baum all denen Mut zum Leben machte, die ihn wahrnahmen und bewunderten. Diesen Menschen blickte der Baum noch lange nach - oft bis er sie gar nicht mehr sehen konnte. Und manchmal begann er dann, so daß es sogar einige Menschen spüren konnten, tief in seinem Herzen glücklich zu lachen.

~ Ein Märchen von Heinz Körner
Herr, gebe mir Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann,
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gekala
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Re: Strömen am 31. Januar 2010

Beitrag von gekala »

Liebe Momabo,ich danke Dir für diese Geschichte.
Meine Aufgabe ist es Menschen dahin zu führen das sie so werden können wie sie gemeint sind.
Eine nicht ganz leichte Aufgabe.
Jetzt schickst Du diese Geschicht und mit einem Schlag wird alles leichter.
Ich danke der Schöpfung das ich immer dann hilfen bekomme wenn ich sie am dringendsten brauche.
Ich bekomme diese hilfen seit ich mit Jin Shin in Kontakt gekommen bin.
Dem Himmel sei Dank
LG: Gekala
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Hopfenhex
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Re: Strömen am 31. Januar 2010

Beitrag von Hopfenhex »

Liebe Mona,

herzlichen Dank für die Geschichte. Da kann frau nix mehr sagen! Nur ausdrucken - und öfter durchlesen. Und der Welt wünschen, dass es mehr Liebe und Verständnis gibt. :witz: : 10 :P

Ich wünsche Dir und allen, die das hier lesen, einen schönen, sonnigen Sonntag - wie hier in der Holledau.

herzliche Grüße von Hopfenhex

P.S. die Gestaltung der Strömbar-Beiträge war sehr interessant. :P :P
Man sieht nur mit dem Herzen gut (Saint Exupery)
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Re: Strömen am 31. Januar 2010

Beitrag von Waldfee »

Liebe Mona,
herzlichen Dank für deine interessante und vielseitige Strömbar-Bewirtung und ganz besonders für die wunderschönen Geschichten-und Info-Beilagen.
Ich hab, wenn immer es ging, mitgeströmt.
Und die Geschichten hab ich mir aufgehoben.
Mir gefällt diese Strömbar mit ihrer vielfältigen Bewirtungsform sehr gut. Es ist immer wieder spannend, was denn jetzt als nächstes kommt.
Danke euch allen, die Ihr Euch die Mühe macht, für uns Barbesucher dieses abwechslungsreiche Programm zu gestalten.
In diese Hinsicht liebe ich Bars!!

Einen wunderschönen sonnigen schneeigen Sonntag wünscht Euch

die Waldfee
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Re: Strömen am 31. Januar 2010

Beitrag von optimistin »

Liebe Mona,
ich sitze erst einmal ganz stumm da und denke über Deine Geschichte nach. Sie passt so sehr in die heutige Zeit, ich danke Dir dafür. : 26
Gleichzeitig sage ich der Wirtin in der Strömbar: Du hast uns tolle Cocktails serviert in diesem Monat, auch hierfür herzlichen Dank.(Ich habe zum Glück noch etwas Zeit) Allen Strömfreunden wünsche ich einen schönen Sonntag.
Lieben Gruß von der Optimistin Bild
Tränen sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind Zeichen dafür, dass man zu lange versucht hat, stark zu sein.
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Klee
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Re: Strömen am 31. Januar 2010

Beitrag von Klee »

Danke dir Mona,
für diesen herzerfrischenden Monat mit dem schönen Abschluß des Löwen im Mond.

Und dann noch einen freudscher Versprecher Monas: Der Löwetag: sagt "Ich will" - evtl. sagt er heute "Ich will fühlen".... :D

Im Februar wird uns Margherita aus der Schweiz begleiten.

Ganz besonders freu ich mich, dass diesmal aus einem Nachbarland Deutschlands eine Wirtin die Strömbar pflegt (Vorschau: im März - so Gott will - ist es eine österreichische Bardame).

Insofern gutes Gelingen allerseits
KleeFee
„Es wird eine Zeit kommen,
Indem die Menschen
Die Einfachheit ertragen,
Sich durch bloßes Fingerhalten
Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“

Jiro Murai




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Re: Strömen am 31. Januar 2010

Beitrag von Fish70 »

Hallo Mona,

auch von mir ein herzliches Dankeschön für die gute Bewirtung in diesem Monat, mir hat es super gefallen.

Die Geschichte kannte ich schon, aber es ist immer wieder schön sie zu lesen, ich druck sie mir jetzt auch mal aus, damit ich das im Alltag nicht so schnell vergesse, auf was es im Leben doch wirklich ankommt.

Liebe Grüße

vom fish
Gesundheit ist weniger ein Zustand, als eine Haltung und sie gedeiht mit der Freude am Leben!
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Margherita
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Re: Strömen am 31. Januar 2010

Beitrag von Margherita »

@ Mona
Herzlichen Dank für die wunderbare Geschichte, sie ist sehr berührend.
Danke auch für die reichliche Bewirtung im ersten Monat des 10. Jahres im neuen Jahrtausend, es war voll die Fülle (10) :P .
Leider konnte ich nicht an all deinen „Happy hours“ teilnehmen, hatte auch die Fülle …
Die, die ich mitgemacht habe, habe ich sehr genossen, auch wenn ich mich dazu nicht geäussert habe ... :oops:

@ all
Nun denn, nach der üppigen Bewirtung im Januar, kommt aus dem Land wo „Käse und Schokolade fliessen“ eher einfache Kost. :kicher:
Ich hoffe es ist für euch eher Schokolade als Käse :lol:

Herzliche Grüsse
Margherita, die sich mal :daumen: :zeigefinger: :kleinerfinger: hält
Um glücklich zu sein ist es nicht wichtig, mehr zu besitzen,
sondern weniger zu begehren.
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Re: Strömen am 31. Januar 2010

Beitrag von Eva »

Liebe Mona,
herzlichen Dank für den Strömvoschlag und die schöne Geschichte!!
Die Geschichte berührt mich sehr. Sie lässt mich darüber nachdenken, wo ich in meinem Leben zu klare Vorstellungen habe wie es genau sein soll. Gerade bei allen die uns lieb und nah sind , ist es nicht einfach, in einer Gelassenheit zu zu sehen wenn sie " einseitig" wachsen..
Die Geschichte erinnert mich sehr sanft und mit schönen Bildern, immer wieder achtsam zu sein. Das ist sehr wertvoll und ich danke dir dafür.
Auch ich merke, wie JSJ und die damit verbundene Entwicklung mich immer tiefer ins "es ist wie es ist" und dann weiter in " lieben was ist" bringt. Aus dieser Haltung kann ich dem Wachsen der Bäume zusehen ohne einzugreifen.
Viel Freude mit und bei allen Bäumen in eurem Leben....
Eva
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Lilienthal
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Re: Strömen am 31. Januar 2010

Beitrag von Lilienthal »

Liebe Mona,

vielen Dank für Deine schönen Strömtipps und die vielen "Zugaben" - es waren wunderschöne Geschichten dabei, die ich sicherlich noch öfters lesen werde, und die zusätzlichne Informationen zu den Bachblüten waren auch sehr interessant.

Und dann bin ich jetzt gespannt auf die Schweizer Schokolade und freue mich auf Margherita - nur Mut!

Lieben Gruß, Martina
Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt. Erfahrung ist, was du aus dem machst, was dir zustößt.
-Aldous Huxley-
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Re: Strömen am 31. Januar 2010

Beitrag von Momabo »

:oops:
vielen herzlichen Dank für eure positiven Rückmeldungen, bin jetzt doch ein bißchen beschämt, aber ich freue mich sehr darüber... Es hat nämlich seeehhhrrrr viel Spaß gemacht euch zu bewirten :D

Ich lehne mich jetzt mal gemütlich zurück und warte gespannt auf Margherita, wie sie uns bewirtet... und, ich liebe Schokolade und auch Käse ...

@Klee:
Und dann noch einen freudscher Versprecher Monas: Der Löwetag: sagt "Ich will" - evtl. sagt er heute "Ich will fühlen"....


Habe noch mal nachgeschaut, bei mir steht "ich strahle", bin wohl in der Zeile verrutscht, gestern war es schon spät... wärst du damit auch einverstanden??? :baeh: :kicher:

@gekala
Meine Aufgabe ist es Menschen dahin zu führen das sie so werden können wie sie gemeint sind.
Eine nicht ganz leichte Aufgabe.

Ich denke, jeder hier hat diese Aufgabe, jeder in seinem Rahmen. Durch die eigenen Erfahrungen kann man den anderen leichter helfen, weil man das Gleiche "erfahren" hat. Das, ich nenne es "Lichtbringer"-Sein, ist manchmal sehr anstrengend, aber auch sehr erfreuend und herzerwärmend, es bringt die ganze Menschheit in lichtvollere Höhen und das ist im Moment auch der Auftrag. Erst wenn ALLE den Bewußtseinssprung in die nächste Dimension geschafft haben, wird es ein höheres Bewußtsein mit mehr Fülle und Liebe geben.

Also machen wir weiter, mit der liebevollen und unterstützenden Weise, wie sie auch hier im Forum gepflegt wird.

ich drück euch alle ganz herzlich : 26
Mona
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gebe mir den Mut, die Dinge zu ändern die ich ändern kann und
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Schnucki
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Re: Strömen am 31. Januar 2010

Beitrag von Schnucki »

Hallo Mona,
auch ich möchte mich bei dir bedanken.

Leider war ich nicht so oft dabei, aber ich habe es immer gerne gelesen wenn ich Zeit hatte.

Fand ich ganz tolle Kombi.

Bin hoffentlich im nächsten Monat mal wieder häufiger hier, mir fehlt grad die Zeit an allen Ecken.

Find das einfach nur super was ihr alle drauf habt und hoffe da auch mal hin zu kommen.

Aber ich bräuchte erst einmal ein Selbsthilfekurs um mal anzufangen :baeh:

Kommt Zeit kommt Rat, ich geb es mal nach oben ab : 13

lg schnucki : 26
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Klee
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Re: Strömen am 31. Januar 2010

Beitrag von Klee »

Danke Mona für das "ich strahle" - das ist mir neu - klingt für mich viel besser als "ich will".

Bei welchem Lehrer hast du das aufgenommen?
„Es wird eine Zeit kommen,
Indem die Menschen
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Re: Strömen am 31. Januar 2010

Beitrag von Momabo »

Liebe Klee,
das hab ich von Waltraud Riegger-Krause...

Als Löwe fühle ich mich auch eher als "ich strahle", als "ich will". wobei letzteres auch immer mal wieder durchkommt, wenn der Sturkopf mit mir durchgeht : 19

glg Mona
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