Hypochondrie

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Winterhexi
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Hypochondrie

Beitrag von Winterhexi »

Hallo,

weitere Frage gibt es einen Griff für Hypochondrie und auch einen Kurzgriff. Mein Vater leidet darunter und ich auch, also z.B. wenn mir was weh tut hab ich Angst dass es Krebs ist oder wenn meine Kleine was hat denke ich auch gleich immer an das Schlimmste. Wisst ihr da was? Oder ist es der gleiche Griff wie für Sorgen?
Ciao
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Klee
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Beitrag von Klee »

hallo, liebe Winterhexi,

ja Daumen, er steht für die Sorge und auch für die Grenzen.

Herzlichst
Elke
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Rose
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Registriert: 27. März 2008, 11:35

Beitrag von Rose »

Liebe Winterhexi,

ich habe mal gelesen, dass Menschen, die unter Hypochondrie (eine Art Angst unter vielen) leiden, viel Belastendes erlebt haben, das unaufgelöst geblieben ist. Ich persönlich würde es in die Rubrik "Posttraumatischer Stress" einordnen. Pat Gallagher gibt hierzu die Empfehlung, alle Finger einzeln zu halten und die 36 bewussten Atemzüge.

Und den Fokus auf den Daumen (Urvertrauen) halte ich auch für sinnvoll.

Probiere doch auch einmal 5/16 zu strömen. Vielleicht am Anfang nur kurz (5 min.?), denn nach meinen persönlichen Erfahrungen können Körperreaktionen, die wiederum ängstlich machen, auftreten. Ilse-Maria Fahrnow gibt den Rat, 2 x 20 min. täglich diese Schlösser zu strömen für einige Wochen. Sie prophezeit, dass danach das Lebensgefühl sich immens positiv steigern kann und "Wunder" im Inneren wie im Äußeren geschehen können.

(5/16 ist auch der Anti-Schmerz-Griff.)

Die 5 löst Ängste. Die 16 weicht "Verkrustungen" emotionaler wie physischer Art auf und verändert dementsprechend das Gewebe. Der "alte" Psychoanalytiker Reich spricht von einem Gefühlspanzer, der sich in einem Charakterpanzer widerspiegelt. Über die Berührung des Körpers können die ursprünglichen Verletzungen zur Auflösung angeregt werden (das Polarity-Bildungszentrum in der Schweiz befasst sich intensiv damit; u.a. mit SE Somatic Experiencing nach Peter A. Levine). Man ist nicht einfach "nur so" hypochondrisch. Wie gesagt, meist liegen traumatische, nicht verarbeitete Erlebnisse zu Grunde.

Und, liebe Winterhexi, falls du erwägst professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen: Schaue nach traumaadaptierten Therapien. Diese Empfehlung kannst du auch nachlesen, wenn du dir Info-Material vom Polarity-Bildungszentrum schicken lässt oder auf der Homepage mal stöberst; auch die Traumaexpertin Luise Reddemann schreibt in ihrem neuesten Buch "Trauma: Folgen erkennen..." darüber.

Du bist nicht allein damit! Aber es gibt immer noch viele Psychologen, die den Aspekt von Traumafolgestörungen nicht einmal in Betracht ziehen! Im Übrigen ist PTBS keine Krankheit, sondern eine Störung.

Viel Glück und Erfolg!

Rose

(PS: Die Kniekehlen halten, soll auch Ängste lösen. Hat, glaube ich, mit dem Blasenstrom zu tun).
Winterhexi
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Beitrag von Winterhexi »

Hallo,

vielen Dank für die vielen Tipps. Versuch schon fleißig zu strömen, da ich mit meiner Kleinen immer bisserl beschäftigt bin ström ich meistens die Daumen.
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