Hallo Birgit,
bei mir ist der Anfang immer vorher spürbar und das dicke Ende kommt, wenn ich vor lauter Arbeitseifer und Zielstrebigkeit im Kopf und dem dazugehörigen Adrenalin im Blut die Warnungen überhöre.

Körperliche Grundlage ist bei mir eine Hüftverwringung, d. h. meine Hüfte steht dann in zwei Richtungen schief:
- eine Seite höher als die andere
- eine Seite etwas nach vorn, die andere etwas nach hinten gekippt.
Bei meinem schwachem Bindegewebe gehört dann nicht viel dazu, dass ich nach Renken oder osteopathischer Behandlung in die Jahrzehnte lang geübte Haltung zurückrutsche.
Deshalb fange ich immer dort an:
Beide 8en halten
Unterstützt das Steißbein, wieder genau in die Mitte zu kommen und dort zu bleiben.
L li 15 - R li 6, (für die andere Seite umgekehrt)
Unterstützt die Schambeinfuge, wieder genau in die Mitte zu kommen und dort zu bleiben. Komme ich wegen der Schmerzen nicht an die Füße, stelle ich im Liegen die Beine auf und legt die beiden 6en aneinander.
Dann lasse ich den "Orthopäden" ran, die 2.
L li 2 - R li 6, danach li 8 oder
beide 2en halten oder
L re 3 - R re 2
Danach leiste ich mir von den Organströmen später noch irgendwann den Blasen- und Nierenstrom. Und wenn ich weiß, dass es sich um den letzten und vorletzten Lendenwirbel (LW 4 und 5) handelt, kommt noch der Gallenblasenstrom dazu. Wenn ich mich kaum rühren kann, nehme ich einfach die Finger. Das Ganze sieht dann so aus:
R li kleiner Zeh - L Schambein oder

(Nierenstrom)
R li 12 - L Steißbein
...........-
L li Kniekehle
...........-
L li 16
...........-
L li kl. Zeh oder

(Blasenstrom)
L li 12 - R re 20, danach Steißbein oder

(Gallenblasenstrom)
Du hast mich animiert, jetzt endlich in diesem Thread etwas gründlicher dazu zu schreiben:
viewtopic.php?f=9&t=4060.
Ich hoffe, dass es dir auch hilft!
Nirbheeti