vom beruflichen Hintergrund her, hab ich ja die letzten 17 Jahre als Wirtschaftsinformatikerin gearbeitet und (dabei auch gutes Geld verdient und teilweise auch meinen Spaß bei der Arbeit gehabt) .... nun bin ich schon ein Weilchen am überlegen ob ich Richtung Physiotherapeut umsattle und nochmal eine Vollzeitausbildung anfange.
Der Gedanke von der Physiotherapie wäre, der ganzen Körper-/Heilthema ein stabiles Fundament zu geben und eben mit den Händen zu hören und zu arbeiten.
Heute war ich bei einem Schnuppertag an der lokalen Physiotherapieschule und hatte eigentlich etwas gehofft, dass es danach aus meinem Kopf raus und abgehakt ist,... aber im akuten Nachklang kann ich es mir deutlich mehr vorstellen, als vorher....
Als ich in den Raum kam, wo gerade Lymphdrainage unterrichtet wurde und die Schüler sich gegenseitig "Hand anlegten", dacht ich - j a, das kann ich mir gut vorstellen.
Der finanzielle Aspekt (3 Jahre Vollzeitausbildung mit Schulgeld, und schlechtere Verdienstmöglichkeiten hinterher) spricht klar gegen den Neuanfang. Wenn ich die Ausbildung machen würde, würde ich defacto meine ganzen Rücklagen auflösen müssen.
Unsicher bin ich auch, wie gut ich mich inzwischen abgrenzen kann.... Könnte mir aber vorstellen, dass das manuelle mir eher beim Erden hilft?
Ist das der richtige Weg, wenn ich traditionell eher von einer Arbeitssucht komme und eigentlich das Kleinklein und penibelste arbeiten sooo gut kenne (wenn auch aus einem ganz anderen Bereich) und denke, das wichtigste wäre ein Stück Loslassen im Vertrauen, mich fallenlassen.... (Irgendwie ist das etwas paradox - aber ich lass es doch mal hier stehen.)
Nun dachte ich, ich werf' es mal hier in die traute Runde.... und schau was von Euch so zurückkommt?
Gibt es hier irgendwelche Physios??
Am Wochenende bin ich in Straßburg auf dem 2. Teil (Organströme) eines 5 TK mit Brigitta Meinhardt
Herzliche Grüße aus dem Grenzgebiet,
AnnSophie.


