Liebe Forumsmitglieder,
ich habe folgende Frage:
Ich ströme in meiner Praxis einen Klienten mit einem Prostatakarzinom. Seine Prostata wurde entfernt.
Ich behandele ihn seit ca. 5 Monaten, einmal wöchentlich, in letzter Zeit zweimal im Monat. Seine PSA Werte sind seitdem sehr gut. Er macht täglich Selbsthilfe.
Beim letzten Strömen (23-25 Strom und Nierenstrom) teilte er mir mit, dass er zu Beginn der Behandlung sexuell erregt war.
Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Habe soetwas bisher noch nicht erlebt und möchte mich abgrenzen, ohne ihn zurückzuweisen als Mensch.
Habt ihr Ideen/Ratschläge dazu?
Vielen Dank, Jolande
Strömerfahrungen mit einem männlichen Klienten
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Alle Tipps und Anregungen gelten nur zusätzlich zu allen erforderlichen medizinischen Maßnahmen!
Bitte achtet darauf, freundlich miteinander umzugehen
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ruthjolande
- Newbie

- Beiträge: 6
- Registriert: 24. März 2015, 19:09
Re: Strömerfahrungen mit einem männlichen Klienten
Liebe Ruthjolande,
ich habe den Thread ins Interne verschoben. Hier ist er geschützter.
Lieben Gruß!
Nirbheeti
ich habe den Thread ins Interne verschoben. Hier ist er geschützter.
Lieben Gruß!
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
Re: Strömerfahrungen mit einem männlichen Klienten
Liebe Ruthjolande,
ganz egal, ob es nur eine harmlose physische Reaktion ist oder nur er ein Thema aufzuarbeiten hast, du noch etwas erkennen sollst oder ihr ein gemeinsames Arbeitskapitel habt: du DARFST dich abgrenzen wenn du dich beim Behandeln nicht wohl und sicher fühlst! Wenn es dir gelingt, dies ohne ein Gefühl des Abweisens zu tun, umso besser. Wenn nicht, dann verzeihe dir das und grenze dich trotzdem ab, wenn es sich besser anfühlt. Ob dein Klient sich abgewiesen fühlt oder nicht darf auch er selbst entscheiden. Immerhin hat er mit seinem offenen und evt ganz unbefangen Bekenntnis ja auch in Kauf genommen, dich damit zu verunsichern. Vielleicht findest du auch eine Lösung und kannst ihn weiter behandeln.
Das sexueller Erregung auftreten kann, kenne ich vom Shiatsu auch - wir machen es uns einfach und drehen den Kerle erst mal auf den Bauch. Ein paar unangenehme Akupunkte an Gallen- oder Blasenmeridian behandeln und dann ist das Problem erledigt
Vielleicht gibt es da auch noch was aus dem JSJ-Pofinähkästchen
Liebe Grüße
Waldeule
ganz egal, ob es nur eine harmlose physische Reaktion ist oder nur er ein Thema aufzuarbeiten hast, du noch etwas erkennen sollst oder ihr ein gemeinsames Arbeitskapitel habt: du DARFST dich abgrenzen wenn du dich beim Behandeln nicht wohl und sicher fühlst! Wenn es dir gelingt, dies ohne ein Gefühl des Abweisens zu tun, umso besser. Wenn nicht, dann verzeihe dir das und grenze dich trotzdem ab, wenn es sich besser anfühlt. Ob dein Klient sich abgewiesen fühlt oder nicht darf auch er selbst entscheiden. Immerhin hat er mit seinem offenen und evt ganz unbefangen Bekenntnis ja auch in Kauf genommen, dich damit zu verunsichern. Vielleicht findest du auch eine Lösung und kannst ihn weiter behandeln.
Das sexueller Erregung auftreten kann, kenne ich vom Shiatsu auch - wir machen es uns einfach und drehen den Kerle erst mal auf den Bauch. Ein paar unangenehme Akupunkte an Gallen- oder Blasenmeridian behandeln und dann ist das Problem erledigt
Liebe Grüße
Waldeule
Humor...
... ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt - J. Ringelnatz -
... ist der Regenschirm der Weisen - E. Kästner-
... fängt damit an, dass man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt - H. Hesse -
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ruthjolande
- Newbie

- Beiträge: 6
- Registriert: 24. März 2015, 19:09
Re: Strömerfahrungen mit einem männlichen Klienten
Vielen Dank für die guten Tipps!
Es hilft weiter.
Ruth
Es hilft weiter.
Ruth
Re: Strömerfahrungen mit einem männlichen Klienten
Erst einmal ist es schlimm, dass der Herr mit einer Erektion reagiert hat. Für mich ist die Frage mit welcher Intension er Dir diese körperliche Reaktion mitteilte. War es eine sachliche Äusserung oder erhoffte er sich etwas anderes...
Ich bin gelernte Urologieschwester und habe sowohl auf Sation und auch später in der Praxis die Erfahrung gemacht, dass es immer sinnig ist den Patienten zu sagen, dass eine Vermischung des Therapeuten/Patientenverhältnis unprofessionell ist. Als ich jünger war, wollten mich oft Patienten zum essen oder zum ausgehen einladen. Dieses Argument haben sie gut verstanden ohne sie zurückgewiesen zu fühlen und ich war gut abgegrenzt.
Je nachden, welche SES Du geströmt hast, ist diese Reaktion völlig physiologisch.
Liebe Grüsse!
Ich bin gelernte Urologieschwester und habe sowohl auf Sation und auch später in der Praxis die Erfahrung gemacht, dass es immer sinnig ist den Patienten zu sagen, dass eine Vermischung des Therapeuten/Patientenverhältnis unprofessionell ist. Als ich jünger war, wollten mich oft Patienten zum essen oder zum ausgehen einladen. Dieses Argument haben sie gut verstanden ohne sie zurückgewiesen zu fühlen und ich war gut abgegrenzt.
Je nachden, welche SES Du geströmt hast, ist diese Reaktion völlig physiologisch.
Liebe Grüsse!
Werden, wie wir gemeint sind.

