Okay, wie kriegen wir das hin?
Vielleicht so: ich schreib noch mal jeden Schritt und du überprüfst, was du anders gemacht hast, und ob das jetzt geht. Es wird sich ganz selbstverständlich anfühlen.
1. Der Empfänger sitzt auf einem Schemel (keine Rückenlehne wie beim Stuhl) vor einem Tisch.
2. Er beugt sich etwas vor und stützt sich bequem auf dem Tisch ab.
3. Der Geber sitzt oder steht hinter ihm, je nachdem was am bequemsten ist.
4. Der Geber streckt einfach die Hände so, dass sie eine Fläche bilden. Dabei sind die vier Finger gestreckt und liegen dicht neben einander. Der Daumen steht ganz von alleine ein bisschen ab.
5. Diese flachen Hände legt der Geber der Länge nach auf die innere Schulterblatt-Kante. Das ist die Kante, des Schulterblattes, die zur WS zeigt. Die Fingerspitzen zeigen in Richtung Kopf.
6. Jetzt die Hände so seitlich verschieben, dass die Daumen direkt neben der Wirbelsäule zu liegen kommen.
7. Dann die Hände so nach oben oder unten verschieben, dass sie die gesamte Länge der Kante abdecken.
8. In der endgültigen Position liegen die Daumen rechts und links neben der Wirbelsäule und jede Hand bedeckt nicht nur die SES 3, 10, 9 sondern auch noch den Zwischenraum bis zur Wirbelsäule und einen Teil vom Schulterblatt. Als Geber kannst du unter deiner Hand jeden Huster und jedes Rasseln spüren und merkst, wie es sich beruhigt.
Auf diese Weise kann man bei Asthma-Anfällen helfen, bis man die Verantwortung an den Arzt übergeben kann.
Bei Pseudo-Krupp und Krupp-Husten lässt man den Empfänger zusätzlich feuchte Luft einatmen. Heiße Dusche laufen lassen oder ein befeuchtetes Tuch vor die Nase und den Mund halten.
Okay? Wenn nicht, dann einfach weiter fragen.
Lieben Gruß!
Nirbheeti