Schmerzen beim Halten eines Mudras

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Mona56
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Schmerzen beim Halten eines Mudras

Beitrag von Mona56 »

Hallo, ich habe ein Problem mit einem der Mudras. Es ist dasjenige, wo die beiden Mittelfinger aneinandergelegt und die anderen Finger gefaltet werden.

Ich kann das so nicht ausführen. Ich kann zwar die Mittelfinger aneinanderlegen, aber dann ist es mir unmöglich, die Finger richtig zu falten. Ich bekomme starke Schmerzen in den Handgelenkssehnen.

Oder ich kann die Finger falten, aber dann bekomme ich die Mittelfinger nicht aneinander.

Wie kann ich dieses Problem lösen?
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Amélie
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Re: Schmerzen beim Halten eines Mudras

Beitrag von Amélie »

Liebe Mona56,

im Selbsthilfebuch 3 schreibt Mary auf Seite 9 (das ist sozusagen die Einführungsseite für die Fingerpositionen, bevor sie sie im Einzelnen vorstellt):

"Wenn eine der Fingerpositionen bequemer ist als andere, zeigt es mir, dass der Körper gerade diese Fingerposition braucht. Dann kannst du diese Fingerposition anwenden, bis du später eine andere Haltung angenehmer findest."

Nachdem ich diesen Satz entdeckt hatte, bin ich anders umgegangen mit schwierig zu erreichenden Schlössern bzw. mit teilweise für mich schwierig zu haltenden Mudra.
Ich habe immer eher das geströmt, was für mich bequem war, jedoch die schwierigen Positionen von Zeit zu Zeit immer mal wieder probiert.
Inzwischen gelingen mir viele Haltungen müheloser (manche sogar richtig mühelos) als am Anfang.
Herzliche Grüße
Amélie
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Mona56
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Re: Schmerzen beim Halten eines Mudras

Beitrag von Mona56 »

Vielen Dank, liebe Amelie! Das ist ja interessant! Und für mich auch überraschend, denn vom Qi Gong her kenne ich eher den Satz, dass man die Übungen, die man nicht mag, oder die einem schwer fallen, besonders braucht.

Da ist ja dann JSJ viel freundlicher...

Dann werde ich weiter fleißig, aber sanft üben und mich auf das konzentrieren, was mir leichter fällt.
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Gabriela
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Re: Schmerzen beim Halten eines Mudras

Beitrag von Gabriela »

Und eigentlich ist das, was Mary sagt, auch viel logischer: Der Körper teilt uns mit, was er angenehm findet und haben will - und nicht haben will!
Das Anüben gegen Widerstand und Schmerzen entspricht irgendwie dieser (macho?)Haltung: Augen zu und durch! Stell Dich nicht so an! Zähne zusammenbeißen! Also da bin ich auch ganz bei JSJ :D
(Hab mich auch in der Physiotherapie immer geweigert, rein instinktiv, Übungen zu machen die weh taten. Wurde auch so wieder sehr gut)
"Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg."
(Buddha)
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Mona56
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Re: Schmerzen beim Halten eines Mudras

Beitrag von Mona56 »

Also mir wurde in der Physiotherapie immer gesagt, dass man nur bis zur Schmergrenze gehen dürfe, und das fand ich auch richtig und sinnvoll.

Im Qi Gong ist es nun auch nicht so, dass man Übungen bevorzugen soll, die weh tun. Aber es heißt, dass der Körper gerade die Dinge braucht, die man aus irgendwelchen Gründen nicht gern macht oder sogar ablehnt (weil sie sich irgendwie unangenehm anfühlen oder man sich damit schwer tut).

Auch im JSJ gibt es für mich Griffe, die schwierig und unbequem sind. Ich weiß schon, es gibt für alles Ersatz, und verkrampfen soll man sich auf gar keinen Fall. Manchmal "verrenke" ich mich aber trotzdem, weil ich das Gefühl habe, dass ich genau diese Punkte so halten soll.

Aber das mit dem Mudra bekomme ich beim besten Willen nicht hin, und ich werde es in Zukunft einfach nur so halten, wie es für mich noch angenehm ist - egal, ob es dann wirkt oder nicht.
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Amélie
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Re: Schmerzen beim Halten eines Mudras

Beitrag von Amélie »

Ich verstehe das so, dass der Weg der Harmonisierung der der Mühelosigkeit ist und nicht der der Bemühung oder Anstrengung.
Als Beispiel das Mudra, das schwer zu halten ist. Das ist leicht, sich vorzustellen, dass dieses Sich schwertun auf eine Disharmonie hinweist, die besteht.
Um diese zu harmonisieren, ist der Weg im JSJ der, sich auf mühelose Weise der Harmonie zu nähern. Also statt mit Anstrengung und womöglich Schmerzen oder Ankämpfen gegen Unbequemlichkeit das Mudra zu halten, wird eine andere Position, eine bequemere (und.U. auch mehrere in Folge) gewählt, die auf für mich scheinbar indirektem Weg in meinem Körper Harmonie herstellt, so dass ich am Ende die ursprüngliche nicht zu haltende Fingerposition vielleicht doch halten kann.
Das habe ich, wie schon erzählt, in anderen Situationen, also was das Erreichen von SES betrifft, immer wieder so erfahren.
Es kann also sein, dass der Körper tatsächlich genau das braucht, was die unangenehme Position anzeigt - aber um ihm das zu geben, ist der Weg ein anderer als direkt an dem schmerzenden Punkt zu arbeiten.
Herzliche Grüße
Amélie
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Nirbheeti
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Re: Schmerzen beim Halten eines Mudras

Beitrag von Nirbheeti »

Mona56 hat geschrieben: 16. Februar 2024, 16:25 Es ist dasjenige, wo die beiden Mittelfinger aneinandergelegt und die anderen Finger gefaltet werden.
Liebe Mona,

die Mittelfinger müssen nicht unbedingt aneinander gelegt werden. Es wirkt auch, wenn sich nur die obersten Fingerglieder berühren. Wenn man sie wirklich aneinander legt, dann berühren sich auch noch die Handflächen. Dabei merke ich dann Verspannungen in den Schultern und Oberarmen und du bekommst
Mona56 hat geschrieben: 16. Februar 2024, 16:25 ... starke Schmerzen in den Handgelenkssehnen.

Ich falte immer zuerst alle Finger. Dann richte ich die Mittelfinger so auf, wie es mir bequem ist.
Mona56 hat geschrieben: 16. Februar 2024, 16:25 Wie kann ich dieses Problem lösen?
Mary würde wohl sagen: Indem du ein Projekt daraus machst, an dem du Spaß hast.

Lieben Gruß!
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
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Mona56
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Re: Schmerzen beim Halten eines Mudras

Beitrag von Mona56 »

Dankeschön, liebe Nirbheeti! :danke:
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SusanneBerlin
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Re: Schmerzen beim Halten eines Mudras

Beitrag von SusanneBerlin »

Liebe Mona, wenn dir das Mudra unangenehm ist, brauchst du es noch nicht dringend, da schließe ich mich den anderen an. Vielleicht hat es damit zu tun, dass die Finger nicht richtig geschmeidig sind. Deshalb könnte es helfen, die Finger einzeln zu halten. Sozusagen als Vorbereitung.
My destiny is in my own hands.
(Mary Burmeister)
:mittelfinger:
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