Manifest der Selbstachtung - Diskussion dazu
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Manifest der Selbstachtung - Diskussion dazu
Aus dem Thread im Forum "Manifest zur Selbstachtung" habe ich hier einen Diskussionsthread erstellt. Ich fühle mich wohler, wenn er nicht von aussen einsehbar ist .
ich kopiere die einzelnen Sätze aus "Das Manifest" mal vorübergehend hierher ... entnommen der obigen Webseite.
Vllt. können wir alle , die mögen, mal die einzelnen Sätze durchgehen und was uns dazu einfällt ...
1. Ich brauche keine Schuldgefühle zu haben, bloß weil das, was ich tue, sage, denke oder fühle, einem anderem nicht gefällt.
2. Ich darf wütend sein und meine Wut ausdrücken, solange ich dabei nicht mein Augenmaß verliere.
3. Ich muß nicht die volle Verantwortung für Entscheidungen auf mich nehmen, sofern auch andere für die Entscheidungen mitverantwortlich sind.
4. Ich habe das Recht " Ich verstehe das nicht " zu sagen, ohne mir dabei blöd vorkommen oder Schuldgefühle haben zu müssen.
5. Ich habe das Recht, "Ich weiß es nicht" zu sagen.
6. Ich habe das Recht,nein zu sagen, ohne Schuldgefühle haben zu müssen.
7. Ich muß mich nicht dafür entschuldigen oder Gründe angeben wenn ich nein sage.
8. Ich habe das Recht, andere um etwas zu bitten.
9. Ich habe das Recht, an mich gerichtete Bitten abzuschlagen.
10. Ich habe das Recht, es anderen mitzuteilen, wenn ich den Eindruck habe, daß sie mich manipulieren, betrügen oder ungerecht behandeln.
11. Ich habe das Recht, zusätzliche Verpflichtungen abzulehnen, ohne dabei Schuldgefühle haben zu müssen.
12. Ich habe das Recht, es anderen mitzuteilen, wenn ihr Verhalten mich irritiert.
13. Ich brauche meine persönliche Integrität nicht zu kompromittieren.
14. Ich habe das Recht, Fehler zu machen und für sie die Verantwortung zu tragen.
Ich habe das Recht mich zu täuschen.
15. Ich brauche nicht von allen gemocht, bewundert oder geachtet zu werden für alles, was ich tue.
...
ich kopiere die einzelnen Sätze aus "Das Manifest" mal vorübergehend hierher ... entnommen der obigen Webseite.
Vllt. können wir alle , die mögen, mal die einzelnen Sätze durchgehen und was uns dazu einfällt ...
1. Ich brauche keine Schuldgefühle zu haben, bloß weil das, was ich tue, sage, denke oder fühle, einem anderem nicht gefällt.
2. Ich darf wütend sein und meine Wut ausdrücken, solange ich dabei nicht mein Augenmaß verliere.
3. Ich muß nicht die volle Verantwortung für Entscheidungen auf mich nehmen, sofern auch andere für die Entscheidungen mitverantwortlich sind.
4. Ich habe das Recht " Ich verstehe das nicht " zu sagen, ohne mir dabei blöd vorkommen oder Schuldgefühle haben zu müssen.
5. Ich habe das Recht, "Ich weiß es nicht" zu sagen.
6. Ich habe das Recht,nein zu sagen, ohne Schuldgefühle haben zu müssen.
7. Ich muß mich nicht dafür entschuldigen oder Gründe angeben wenn ich nein sage.
8. Ich habe das Recht, andere um etwas zu bitten.
9. Ich habe das Recht, an mich gerichtete Bitten abzuschlagen.
10. Ich habe das Recht, es anderen mitzuteilen, wenn ich den Eindruck habe, daß sie mich manipulieren, betrügen oder ungerecht behandeln.
11. Ich habe das Recht, zusätzliche Verpflichtungen abzulehnen, ohne dabei Schuldgefühle haben zu müssen.
12. Ich habe das Recht, es anderen mitzuteilen, wenn ihr Verhalten mich irritiert.
13. Ich brauche meine persönliche Integrität nicht zu kompromittieren.
14. Ich habe das Recht, Fehler zu machen und für sie die Verantwortung zu tragen.
Ich habe das Recht mich zu täuschen.
15. Ich brauche nicht von allen gemocht, bewundert oder geachtet zu werden für alles, was ich tue.
...
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Re: Manifest der Selbstachtung - Diskussion dazu
Fangen wir mal mit 1. an:
1. Ich brauche keine Schuldgefühle zu haben, bloß weil das, was ich tue, sage, denke oder fühle, einem anderem nicht gefällt.
Wie geht es Dir / Euch / mir damit?
Ich denke Schuldgefühle sind ein sehr sehr mächtiges Mittel,
einen Menschen aus seiner Mitte zu reissen.
Mich kann mensch über Schuldgefühle sehr leicht erreichen und verunsichern. Das ist einerseits sicher meine Biographie ; andererseits ist es mir auch in den Sternen geschrieben ... diese Idee ... wir alle seien Eins und solange es auch nur einem Menschen noch schlecht geht , darf es mir nicht gut gehen.
Da ist ja auch was Wahres dran ....
Es gibt ein mächtiges Schuldgefühl ... bzgl. des Vaters meines Kindes. IHm geht es vgl. weise schlecht ... auch gesundheitlich .ER macht mich für seine schlechte Situation verantwortlich . Und ich nehme das immer noch irgendwie an mich . Das kriege ich einfach nicht weg ...
ich glaube das ist auch verantwortlich für mein mich so dunkel und im Strudel zu fühlen zZ. .Als wenn mir jemand / ein Glaubenssatz die Energie
wegsaugt.
Wolfsfrau
1. Ich brauche keine Schuldgefühle zu haben, bloß weil das, was ich tue, sage, denke oder fühle, einem anderem nicht gefällt.
Wie geht es Dir / Euch / mir damit?
Ich denke Schuldgefühle sind ein sehr sehr mächtiges Mittel,
einen Menschen aus seiner Mitte zu reissen.
Mich kann mensch über Schuldgefühle sehr leicht erreichen und verunsichern. Das ist einerseits sicher meine Biographie ; andererseits ist es mir auch in den Sternen geschrieben ... diese Idee ... wir alle seien Eins und solange es auch nur einem Menschen noch schlecht geht , darf es mir nicht gut gehen.
Da ist ja auch was Wahres dran ....
Es gibt ein mächtiges Schuldgefühl ... bzgl. des Vaters meines Kindes. IHm geht es vgl. weise schlecht ... auch gesundheitlich .ER macht mich für seine schlechte Situation verantwortlich . Und ich nehme das immer noch irgendwie an mich . Das kriege ich einfach nicht weg ...
ich glaube das ist auch verantwortlich für mein mich so dunkel und im Strudel zu fühlen zZ. .Als wenn mir jemand / ein Glaubenssatz die Energie
wegsaugt.
Wolfsfrau
Re: Manifest der Selbstachtung - Diskussion dazu
Ich weiß nicht, dass ist, wie: denk nicht an ein rosa Fahrrad.Ich brauche keine Schuldgefühle zu haben
was ist denn das Gegenteil von Schuldgefühle?
„Es wird eine Zeit kommen,
Indem die Menschen
Die Einfachheit ertragen,
Sich durch bloßes Fingerhalten
Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“
Jiro Murai
"Jin Shin Jyutsu mit Humor"
t.me/JSJ26
(Telegram)
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Sich durch bloßes Fingerhalten
Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“
Jiro Murai
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- Lilienthal
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Re: Manifest der Selbstachtung - Diskussion dazu
Wie wäre es denn mit:
Ich darf mich gut fühlen, bloß weil das, was ich tue ...
Ich darf mich gut fühlen, bloß weil das, was ich tue ...
Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt. Erfahrung ist, was du aus dem machst, was dir zustößt.
-Aldous Huxley-
-Aldous Huxley-
Re: Manifest der Selbstachtung - Diskussion dazu
hmmm ... das sind schwierige worte ...1. Ich brauche keine Schuldgefühle zu haben, bloß weil das, was ich tue, sage, denke oder fühle, einem anderem nicht gefällt.
ich kenn diese schuldgefühle sehr gut - und bin seit geraumer zeit damit beschäftigt, sie loszuwerden. meine erfahrungen der letzten zeit sind folgende: wenn ich mit dem, was ich sage fühle oder denke, bei mir bin, es also aus meinem herzen kommt, dann ist es auch für andere richtig. wenn ich aber etwas mit schuldgefühlen sage, obwohl ich es nicht aus vollem herzen meine, dann kommt es nicht richtig an, dann verändert es sich und schadet mir und dem anderen.
nur wenn ich bei mir bin, dann kann ich dem gegenüber echte liebe geben, also eine nicht-zweckgebundenen. schuldgefühle verzerren das, denn dahinter verbirgt sich mein leiser vorwurf, daß ich das nur sage oder tue, weil ich glaube, daß man es von mir erwartet.
alles ist einfach eine frage des standpunkts. tue ich es aus furcht vor erwartungen oder tue ich es, weil ich es tun will?
und wolfsfrau, ja, irgendwie sind wir eins, aber das sind wir erstmal aus uns selbst heraus. denn die liebe und der respekt uns selbst gegenüber ist gleichzeitig liebe und respekt gegenüber den anderen.
es heißt doch, man solle bei sich selbst zuerst anfangen. und das ist gar nicht so falsch. wenn wir uns selber so annehmen können, wie wir sind, dann fällt das auch anderen leicht.
oh, und noch eins: es klingt vielleicht hart, aber der vater deines kindes ist in gewisser weise dein spiegel. solange er dir schuldgefühle für seine situation machen kann, bist du noch nicht bei dir selber angekommen. aber wenn das irgendwann der fall ist und du dich so, wie du bist, lieben kannst, dann wird er dir keine schuldgefühle mehr machen können und nicht mehr machen ...
... ich quatsche so viel von liebe - aber vielleicht kennt ihr dieses gefühl, wenn ihr an euren bauch und an euer herz denkt und nichts weh tut sondern ein kleines lächeln über die lippen hüpft ...
das gegenteil von schuldgefühlen? zufriedenheit? entspanntes bei sich sein?
neptunia in plauderlaune
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
Francis Picabia
Francis Picabia
Re: Manifest der Selbstachtung - Diskussion dazu
Ich brauche keine Schuldgefühle zu haben, bloß weil das, was ich tue, sage, denke oder fühle, einem anderem nicht gefällt.
drei Kuckuckseier in einem Satz
brauchen ist abhängigkeit
Schuldgefühle sind emotionale Erpressung
kein und nicht ignoriert Unterbewußtsein
Satz (und Leben) grundsätzlich umstellen
Ich will das, was ich tue, sage, denke oder fühle tun, weil es mir gefällt (und ich damit glücklich bin)
drei Kuckuckseier in einem Satz
brauchen ist abhängigkeit
Schuldgefühle sind emotionale Erpressung
kein und nicht ignoriert Unterbewußtsein
Satz (und Leben) grundsätzlich umstellen
Ich will das, was ich tue, sage, denke oder fühle tun, weil es mir gefällt (und ich damit glücklich bin)
Das Geheimnis des Lebens ist Liebe vereint mit Weisheit
Re: Manifest der Selbstachtung - Diskussion dazu
Subbmän,
ich stell den Satz nochmal um:
Es ergibt Sinn, was ich sage, tue, denke und fühle.
Und von der JSJ-Seite: Ich brauche: Nabelstrom! SES 20 und 19
brauchen ist abhängigkeit
Schuldgefühle sind emotionale Erpressung SES 13
ich stell den Satz nochmal um:
Es ergibt Sinn, was ich sage, tue, denke und fühle.
Und von der JSJ-Seite: Ich brauche: Nabelstrom! SES 20 und 19
brauchen ist abhängigkeit
Schuldgefühle sind emotionale Erpressung SES 13
„Es wird eine Zeit kommen,
Indem die Menschen
Die Einfachheit ertragen,
Sich durch bloßes Fingerhalten
Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“
Jiro Murai
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Indem die Menschen
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Sich durch bloßes Fingerhalten
Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“
Jiro Murai
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Re: Manifest der Selbstachtung - Diskussion dazu
Dankeschön allen, die helfen den obigen Satz auseinanderzudröseln.
Ja, er ist schlecht formuliert .. ... und würde ich ihn mir als Affirmation nehmen, würde ich sicherlich keine Neins einbauen.
Allerdings geht es ja um die Schuldgefühle ... und ...
"Es ergibt Sinn was ich sage fühle und denke" ... .. stärkt mich vllt. so, dass ich nicht mehr anfällig bin für Schuldgefühle.
Mir ging es auch eher um das Innere Gefühl ... wie erreiche ich das?
Merke gerade,
dass ich mich auch freuen würde, wenn eineR von Euch
von eigenen Erfarhungen mit Schuldgefühl erzählen mag.
So komme ich mir gerade vor
als sei ich dies Einzige hier im Forum
die jemals sich schuldig gefühlt hat
... da fühle ich mich ja
gleich wieder schuldig
Wolfsfrau ...
Ja, er ist schlecht formuliert .. ... und würde ich ihn mir als Affirmation nehmen, würde ich sicherlich keine Neins einbauen.
Allerdings geht es ja um die Schuldgefühle ... und ...
"Es ergibt Sinn was ich sage fühle und denke" ... .. stärkt mich vllt. so, dass ich nicht mehr anfällig bin für Schuldgefühle.
Mir ging es auch eher um das Innere Gefühl ... wie erreiche ich das?
Merke gerade,
dass ich mich auch freuen würde, wenn eineR von Euch
von eigenen Erfarhungen mit Schuldgefühl erzählen mag.
So komme ich mir gerade vor
als sei ich dies Einzige hier im Forum
die jemals sich schuldig gefühlt hat
... da fühle ich mich ja
gleich wieder schuldig
Wolfsfrau ...
- Panthera
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Re: Manifest der Selbstachtung - Diskussion dazu
Nochmals zu Deinem letzten Beitrag Subbamän
"brauchen" tue ich ... hier auf Erden
um Körper , Geist und Seele zu ernähren.
Ja, ich bin da abhängig ... zB. von Licht , Luft , Nahrung
das ist einfach eine Tatsache,
die sich nicht ableugnen lässt.
Wie schauts mit den Gefühlen aus?
Kleine Äffchen wurden mal in irgend einem Versuch
ohne Mutter gelassen .... die starben daran.
(Was Menschen für herzlose Versuche machen
fällt mir gerade ein)
Wir brauchen schonmal auf jeden Fall Liebe
--- und ... hmmm ...es geht um die Abhängigkeit
von den Gefühlen.
Und insofern stimme ich Dir, Neptunia, zu
dass die Quelle der Liebe aus mir selber
bzw. Gott / der Göttin fliessen darf
damit ich mir und meinem Herzen frei
zulächeln kann.
Allerdings ... ist dieser Weg von der Quelle
zu mir / zum Empfänger
ja oft arg verschmutzt oder ... mit Staudämmen oder
anderen menschlichen Bauwerken ... verändert,
Dies geschieht dann, wenn die Liebe irgendwann
blockiert wird.
Oft geschieht dies von aussen... durch Menschen (Vater / Mutter ua)
oder Ereignisse (Frühgeborenes / Erdbeben etc.).
Später "übernehmen" wir selber dann die Blockaden
.
Wie kommts dann zu den Schuldgefühlen
bzw. wie kann ich das Wasser "ohne" solche
fliessen lassen.
Wolfsfrau (Biber im Indianischen
)
"brauchen" tue ich ... hier auf Erden
um Körper , Geist und Seele zu ernähren.
Ja, ich bin da abhängig ... zB. von Licht , Luft , Nahrung
das ist einfach eine Tatsache,
die sich nicht ableugnen lässt.
Wie schauts mit den Gefühlen aus?
Kleine Äffchen wurden mal in irgend einem Versuch
ohne Mutter gelassen .... die starben daran.
(Was Menschen für herzlose Versuche machen
fällt mir gerade ein)
Wir brauchen schonmal auf jeden Fall Liebe
--- und ... hmmm ...es geht um die Abhängigkeit
von den Gefühlen.
Und insofern stimme ich Dir, Neptunia, zu
dass die Quelle der Liebe aus mir selber
bzw. Gott / der Göttin fliessen darf
damit ich mir und meinem Herzen frei
zulächeln kann.
Allerdings ... ist dieser Weg von der Quelle
zu mir / zum Empfänger
ja oft arg verschmutzt oder ... mit Staudämmen oder
anderen menschlichen Bauwerken ... verändert,
Dies geschieht dann, wenn die Liebe irgendwann
blockiert wird.
Oft geschieht dies von aussen... durch Menschen (Vater / Mutter ua)
oder Ereignisse (Frühgeborenes / Erdbeben etc.).
Später "übernehmen" wir selber dann die Blockaden
.
Wie kommts dann zu den Schuldgefühlen
bzw. wie kann ich das Wasser "ohne" solche
fliessen lassen.
Wolfsfrau (Biber im Indianischen
Zuletzt geändert von Panthera am 14. Februar 2009, 19:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Manifest der Selbstachtung - Diskussion dazu
Liebe Wolfsfrau,
mit Sicherheit bist du nicht die Einzige, die jemals Schuldgefühle hatte. Früher bekam ich immer die Schuld zugeschoben (wenn irgendwas kaputtgegangen war, hieß es immer: Tina, was hast du wieder angestellt). Dann hatte ich sehr lange Schuldgefühle meinen Kindern gegenüber - deswegen hat es sehr,sehr lange gedauert, bis ich mich von meinem Mann trennen konnte, obwohl wir schon lange keine Beziehung mehr hatten. Dann kamen natürlich nach der Trennung auch wieder Schuldgefühle, weil ich ja den Kindern den Vater genommen habe.
Im Zuge meiner Trennung habe ich sehr viel mit meinem Vater über seine BEziehung zu meiner Mutter gesprochen und fand heraus, daß meine Eltern sich auch schon vor langer Zeit trennen wollten, aber es dann nicht getan haben - wegen mir und meinem Bruder. Also hatte ich Schuldgefühle, weil "ich" es "verhindert" habe, daß meine Eltern sich trennen.
Und früher habe ich mich einfach immer schuldig gefühlt, wenn jemand in meiner Umgebung schlechte Laune hatte - dann dachte ich immer, ich hätte wieder was angestellt, daß derjenige so schlecht drauf ist.
Und während ich dies hier so schreibe, merke ich, daß ich viel davon hinter mir gelassen habe - wobei ich nicht mal sagen kann, wie ich das gemacht habe. Ich habe eine lange Zeit kinesiologische Behandlung hinter mir, meine Reiki-Ausbildungen haben sicher auch dazu beigetragen. Während der EFT-Ausbildung hat sich einiges gelöst. Eine Zeitlang habe ich mich jedes Mal, wenn ich im Bad war, im Spiegel angeschaut, habe mich selbst umarmt (das war, bevor ich JSJ überhaupt kannte) und habe laut zu mir gesagt: Tina, ich liebe Dich. Du bist eine tolle Frau.
Und immer wieder gelingt es jemandem, die richtigen Knöpfe bei mir zu drücken, um mir wieder Schuldgefühle einzureden. Inzwischen erkenne ich das relativ schnell und kann dagegenhalten - sei es mit Reiki, sei es mit JSJ oder mit anderen Methoden ... mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Ich versuche einfach, gut zu mir selbst zu sein. "Liebe Deinen NÄchsten wie Dich selbst" heißt ja auch, erst mal sich selbst anzunehmen, bevor man einen anderen annehmen kann.
Ich sehe grade, daß Neptunia schon so was in der ARt geschrieben hat, sorry, wollte nicht wiederholen, aber ich empfinde es halt genauso wie sie. Und jeder Mensch ist nur für sich selbst verantwortlich - wenn es dem Vater deines Kindes schlecht geht, liegt es an ihm, etwas daran zu ändern.
Ich würde jetzt gern zum Abschluss noch einen superschlauen SAtz bringen, aber da mir grad nichts einfällt, schicke ich Dir einfach eine Umarmung - von Herzen.
Martina
mit Sicherheit bist du nicht die Einzige, die jemals Schuldgefühle hatte. Früher bekam ich immer die Schuld zugeschoben (wenn irgendwas kaputtgegangen war, hieß es immer: Tina, was hast du wieder angestellt). Dann hatte ich sehr lange Schuldgefühle meinen Kindern gegenüber - deswegen hat es sehr,sehr lange gedauert, bis ich mich von meinem Mann trennen konnte, obwohl wir schon lange keine Beziehung mehr hatten. Dann kamen natürlich nach der Trennung auch wieder Schuldgefühle, weil ich ja den Kindern den Vater genommen habe.
Im Zuge meiner Trennung habe ich sehr viel mit meinem Vater über seine BEziehung zu meiner Mutter gesprochen und fand heraus, daß meine Eltern sich auch schon vor langer Zeit trennen wollten, aber es dann nicht getan haben - wegen mir und meinem Bruder. Also hatte ich Schuldgefühle, weil "ich" es "verhindert" habe, daß meine Eltern sich trennen.
Und früher habe ich mich einfach immer schuldig gefühlt, wenn jemand in meiner Umgebung schlechte Laune hatte - dann dachte ich immer, ich hätte wieder was angestellt, daß derjenige so schlecht drauf ist.
Und während ich dies hier so schreibe, merke ich, daß ich viel davon hinter mir gelassen habe - wobei ich nicht mal sagen kann, wie ich das gemacht habe. Ich habe eine lange Zeit kinesiologische Behandlung hinter mir, meine Reiki-Ausbildungen haben sicher auch dazu beigetragen. Während der EFT-Ausbildung hat sich einiges gelöst. Eine Zeitlang habe ich mich jedes Mal, wenn ich im Bad war, im Spiegel angeschaut, habe mich selbst umarmt (das war, bevor ich JSJ überhaupt kannte) und habe laut zu mir gesagt: Tina, ich liebe Dich. Du bist eine tolle Frau.
Und immer wieder gelingt es jemandem, die richtigen Knöpfe bei mir zu drücken, um mir wieder Schuldgefühle einzureden. Inzwischen erkenne ich das relativ schnell und kann dagegenhalten - sei es mit Reiki, sei es mit JSJ oder mit anderen Methoden ... mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Ich versuche einfach, gut zu mir selbst zu sein. "Liebe Deinen NÄchsten wie Dich selbst" heißt ja auch, erst mal sich selbst anzunehmen, bevor man einen anderen annehmen kann.
Ich sehe grade, daß Neptunia schon so was in der ARt geschrieben hat, sorry, wollte nicht wiederholen, aber ich empfinde es halt genauso wie sie. Und jeder Mensch ist nur für sich selbst verantwortlich - wenn es dem Vater deines Kindes schlecht geht, liegt es an ihm, etwas daran zu ändern.
Ich würde jetzt gern zum Abschluss noch einen superschlauen SAtz bringen, aber da mir grad nichts einfällt, schicke ich Dir einfach eine Umarmung - von Herzen.
Martina
Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt. Erfahrung ist, was du aus dem machst, was dir zustößt.
-Aldous Huxley-
-Aldous Huxley-
Re: Manifest der Selbstachtung - Diskussion dazu
Hallo Ihr Lieben!
... ein interssantes Thema! ...
Jeder von uns tut in jedem Augenblick das Beste, was er/sie in diesem Augenblick tun kann. Es gibt in diesem Sinn nicht wirklich Fehler, nur Erfahrungen. Man kann sich, wenn man das nächte mal vor gleicher Situation steht, anders entscheiden, aber nur, weil man auf die Erfahrung von vorher zurück greifen kann ... und manchmal stellen sich vermeintliche Fehler im Nachhinein als glückliche Fügungen heraus, ohne die wir nicht den nächsten Schritt in unserer Entwicklung hätten machen können, ohne die wir uns nicht von jemanden getrennt hätten, der nicht mehr länger auf unserem Weg bei uns bleiben sollte, weil seine "Aufgabe" erfüllt war, ohne die wir in einem Leben stecken geblieben wären, das schon lange nicht mehr erfüllt war ...
Kennt Ihr die "Prophezeihungen von Celestine"? Die habe ich gerade gelesen. Es geht u.a. darum, dass wir uns gegenseitig Energie "stehlen", wenn wir sie nicht aus einer - jedem zugänglichen - Quelle schöpfen (durch JSJ haben wir eine wunderbare Möglichkeit, uns von dort zu versorgen). Und dieses Stehlen geht natürlich wunderbar durch das Auslösen von Schuldgefühlen. Sobald wir aber einen Zugang zur Lebensquelle gefunden haben und uns regelmäßig "volltanken", brauchen wir keine Energie von anderen (vorzugsweise Lebenspartnern, Kindern, Kollegen ...) anzuzapfen. Im Gegenteil, wir können ihnen viel abgeben, ohne dabei etwas zu verlieren.
Wir sind alle miteinander verbunden, das heißt aber nicht, dass wir alle gleich sind und alle auf dem gleichen "Energieniveau". Wir sind hier, um uns gegenseitig zu helfen, unser Energieniveau zu erhöhen. Von daher ist es ganz wichtig, dass es einigen besser geht als anderen, sonst wären nicht genug in der Lage, Energie/Liebe zu geben.
Jeder trägt sein Schicksal und hat dadurch die Chance zu wachsen, seine eigene Stärke zu erkennen, sich selbst zu helfen. Wohin haben uns denn unsere Krankheiten/Unwegsamkeiten des Leben/vermeintliche Schicksalsschläge geführt? Zu uns selbst vielleicht? Zu JSJ bestimmt. Auf den Weg in unser Innerstes? Zum Erkennen des Wunders Natur/Mensch/Schöpfung? Ich wäre ohne meine "persönliche Hölle" (heute) nicht hier. Ich hätte JSJ nicht gefunden, wenn es mir nicht schlecht gegangen wäre. Damit wären mir viele Türen in mein Innerstes verschlossen geblieben. Ich staune immer wieder, wie wundervoll diese Reise ist. Ich habe Ehrfurcht bekommen vor jedem Baum und jedem Käfer, vor allem aber vor mir selbst (meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele). Ich habe gelernt, anderen meine Meinung zu sagen (natürlich auf nette, aber bestimmte Weise), ich habe gelernt, aufrecht zu gehen ... weil ich weiß, wer ich bin, was ich kann und was ich geleistet habe und eine leise Ahnung davon habe, was ich anderen geben kann ...
Also lassen wir jeden seinen Weg gehen, jeder darf seine Erfahrungen machen, wir können ihm nichts abnehmen. Jeder ist für seinen Weg selbst verantwortlich. Schuldgefühle sind also gar nicht nötig, sie bringen denjenigen, der sie uns einreden will, in seiner Entwicklung nicht weiter (und uns ja sowieso nicht). Er überträgt die Verantwortung, die er für sein Leben hat (haben darf!) an eine andere Person. Wir tun ihm also nicht mal einen Gefallen damit, im Gegenteil, wir stehen ihm im Weg!
Ganz liebe (und heute sehr philosophische) Grüße von
Andrea
... ein interssantes Thema! ...
Jeder von uns tut in jedem Augenblick das Beste, was er/sie in diesem Augenblick tun kann. Es gibt in diesem Sinn nicht wirklich Fehler, nur Erfahrungen. Man kann sich, wenn man das nächte mal vor gleicher Situation steht, anders entscheiden, aber nur, weil man auf die Erfahrung von vorher zurück greifen kann ... und manchmal stellen sich vermeintliche Fehler im Nachhinein als glückliche Fügungen heraus, ohne die wir nicht den nächsten Schritt in unserer Entwicklung hätten machen können, ohne die wir uns nicht von jemanden getrennt hätten, der nicht mehr länger auf unserem Weg bei uns bleiben sollte, weil seine "Aufgabe" erfüllt war, ohne die wir in einem Leben stecken geblieben wären, das schon lange nicht mehr erfüllt war ...
Kennt Ihr die "Prophezeihungen von Celestine"? Die habe ich gerade gelesen. Es geht u.a. darum, dass wir uns gegenseitig Energie "stehlen", wenn wir sie nicht aus einer - jedem zugänglichen - Quelle schöpfen (durch JSJ haben wir eine wunderbare Möglichkeit, uns von dort zu versorgen). Und dieses Stehlen geht natürlich wunderbar durch das Auslösen von Schuldgefühlen. Sobald wir aber einen Zugang zur Lebensquelle gefunden haben und uns regelmäßig "volltanken", brauchen wir keine Energie von anderen (vorzugsweise Lebenspartnern, Kindern, Kollegen ...) anzuzapfen. Im Gegenteil, wir können ihnen viel abgeben, ohne dabei etwas zu verlieren.
Wir sind alle miteinander verbunden, das heißt aber nicht, dass wir alle gleich sind und alle auf dem gleichen "Energieniveau". Wir sind hier, um uns gegenseitig zu helfen, unser Energieniveau zu erhöhen. Von daher ist es ganz wichtig, dass es einigen besser geht als anderen, sonst wären nicht genug in der Lage, Energie/Liebe zu geben.
Jeder trägt sein Schicksal und hat dadurch die Chance zu wachsen, seine eigene Stärke zu erkennen, sich selbst zu helfen. Wohin haben uns denn unsere Krankheiten/Unwegsamkeiten des Leben/vermeintliche Schicksalsschläge geführt? Zu uns selbst vielleicht? Zu JSJ bestimmt. Auf den Weg in unser Innerstes? Zum Erkennen des Wunders Natur/Mensch/Schöpfung? Ich wäre ohne meine "persönliche Hölle" (heute) nicht hier. Ich hätte JSJ nicht gefunden, wenn es mir nicht schlecht gegangen wäre. Damit wären mir viele Türen in mein Innerstes verschlossen geblieben. Ich staune immer wieder, wie wundervoll diese Reise ist. Ich habe Ehrfurcht bekommen vor jedem Baum und jedem Käfer, vor allem aber vor mir selbst (meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele). Ich habe gelernt, anderen meine Meinung zu sagen (natürlich auf nette, aber bestimmte Weise), ich habe gelernt, aufrecht zu gehen ... weil ich weiß, wer ich bin, was ich kann und was ich geleistet habe und eine leise Ahnung davon habe, was ich anderen geben kann ...
Also lassen wir jeden seinen Weg gehen, jeder darf seine Erfahrungen machen, wir können ihm nichts abnehmen. Jeder ist für seinen Weg selbst verantwortlich. Schuldgefühle sind also gar nicht nötig, sie bringen denjenigen, der sie uns einreden will, in seiner Entwicklung nicht weiter (und uns ja sowieso nicht). Er überträgt die Verantwortung, die er für sein Leben hat (haben darf!) an eine andere Person. Wir tun ihm also nicht mal einen Gefallen damit, im Gegenteil, wir stehen ihm im Weg!
Ganz liebe (und heute sehr philosophische) Grüße von
Andrea
Das ist meine PERSÖNLICHE Meinung und Sichtweise. Bitte hinterfragt sie und entscheidet selbst, welche Aussagen Ihr annehmt und welche Ihr nachprüft. Wenn Ihr auf falsche Darstellungen meinerseits stosst, korrigiert mich bitte. Ich lerne gerne 
- Panthera
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Re: Manifest der Selbstachtung - Diskussion dazu
Liebe Lilie
Dankeschön für Deine Erzählung.
Ob es auch an unserer Religion hier liegt,
uns schuldig zu fühlen?
Immerhin ist Jesus für uns gestorben - sagt der
gängige Glaube.
Bin ich Schuld daran ... bin ich also schlecht,
wenn schon bevor es mich überhaupt gab
ja vllt. bevor sich meine Eltern überhaupt kannten
einer wegen mir ans Kreuz genagelt wurde.
Ich denke in letzter Zeit viel über das Christentum nach
und michschüttelt es immer mehr
wenn ich mir die Zusammenhänge klarmache.
Lilie ... schön dass Du die Schuldgefühle hinter Dir lassen
konntest. Ich bin auch nicht mehr auf Schuldgefühle abonniert
und erkenne id Regel bald,was ich treibe, wenn
ich mal wieder eingefangen worden bin von jemand
Alllerdings ... die oben beschriebenen Zusammenhänge
greifen sehr sehr tief ... ... und ich darf sie mir
wohl nochmal genau anschauen.
Liebe Andrea
Danke für Deine Antwort
da ich nicht oberflächlich antworten möchte,
tue ich dies später . Gerade keine Zeit mehr habe
Wolfsfrau
Dankeschön für Deine Erzählung.
Ob es auch an unserer Religion hier liegt,
uns schuldig zu fühlen?
Immerhin ist Jesus für uns gestorben - sagt der
gängige Glaube.
Bin ich Schuld daran ... bin ich also schlecht,
wenn schon bevor es mich überhaupt gab
ja vllt. bevor sich meine Eltern überhaupt kannten
einer wegen mir ans Kreuz genagelt wurde.
Ich denke in letzter Zeit viel über das Christentum nach
und michschüttelt es immer mehr
wenn ich mir die Zusammenhänge klarmache.
Lilie ... schön dass Du die Schuldgefühle hinter Dir lassen
konntest. Ich bin auch nicht mehr auf Schuldgefühle abonniert
und erkenne id Regel bald,was ich treibe, wenn
ich mal wieder eingefangen worden bin von jemand
Alllerdings ... die oben beschriebenen Zusammenhänge
greifen sehr sehr tief ... ... und ich darf sie mir
wohl nochmal genau anschauen.
Liebe Andrea
Danke für Deine Antwort
da ich nicht oberflächlich antworten möchte,
tue ich dies später . Gerade keine Zeit mehr habe
Wolfsfrau
Re: Manifest der Selbstachtung - Diskussion dazu
Liebe Wolfsfrau,Wolfsfrau hat geschrieben:
Immerhin ist Jesus für uns gestorben - sagt der
gängige Glaube.
Bin ich Schuld daran ... bin ich also schlecht,
...
einer wegen mir ans Kreuz genagelt wurde.
ich bin zwar nicht sehr bewandert in theoretischen Glaubensfragen, möchte Dir aber meine Gedanken dazu nicht vorenthalten.
Den ersten o.g. Satz finde ich okay. Jesus ist FÜR UNS gestorben (wenn man Sterben im großen Zusammenhang sieht, ist das eigentlich nicht so schlimm, oder? Das/sein "Leben" geht ja weiter). Und wenn Jesus entschieden hat, zu diesem Zeitpunkt zu sterben, dann war das seine Entscheidung. Er hätte eine andere treffen können (fliehen, untertauchen ...), hat er aber nicht. Aber dafür kannst Du ja nichts!
Den nächsten Satz kann ich Dir nicht so "durchgehen lassen". Du setzt in diesem Satz Schuld mit schlecht gleich. Wenn ich Schuld eher als eine Entscheidung sehe, die ich im Nachhinein anders getroffen hätte, sehe ich darin nichts Schlechtes, eher eine Erfahrung, ein Wachsen, ein Erkennen, ein Aufmerksam werden ...
Und Deinen letzten Satz würde ich umschreiben, so dass er sich wie der erste anhört (WEGEN MIR ans Kreuz ... FÜR MICH). Siehst Du den Unterschied? Bei "wegen mir" würde ich auch Schuldgefühle bekommen. "Für mich" hört sich an wie ein Geschenk. Es erfüllt mich eher mit Dankbarkeit, vielleicht auch mit dem Wunsch, nach seinen Vorgaben zu leben, seinem Geist zu folgen ...
Liebe Grüße
Andrea
Das ist meine PERSÖNLICHE Meinung und Sichtweise. Bitte hinterfragt sie und entscheidet selbst, welche Aussagen Ihr annehmt und welche Ihr nachprüft. Wenn Ihr auf falsche Darstellungen meinerseits stosst, korrigiert mich bitte. Ich lerne gerne 
- Lilienthal
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- Registriert: 6. November 2008, 13:21
Re: Manifest der Selbstachtung - Diskussion dazu
... und ein neues Kapitel in Sachen Schuldgefühle ...
Gestern war ich mit meinem Noch-Ehemann bei einer Anwältin, um die rechtlichen Fragen zum Trennungsunterhalt zu klären. Ich hatte mich im letzten Jahr schon mal beraten lassen und da mein Mann und ich ruhig und sachlich miteinander umgehen, hatte ich vorgeschlagen, daß wir gemeinsam zu dieser gleichen Anwältin gehen, um Kosten zu sparen. Das Gespräch ist nicht ganz so gelaufen, wie mein Mann sich das vorgestellt hat, er hatte zwar den Unterhalt richtig berechnet (Excel- und Tabellen- und Planungs-Fan), aber nicht den Zugewinnausgleich bedacht (das kannte er nicht mal). Er fiel förmlich in sich zusammen und murmelte, dann könne er ja gleich Privatinsolvenz anmelden. Die Anwältin hat das Ganze dann relativiert, aber sauer war er trotzdem. Auf der Heimfahrt hat mein Mann mir dann vorgeworfen, ich hätte ihn vorwarnen müssen, daß ich das Thema aufbringen wolle - dabei war ich das nicht mal, die Anwältin hat das zur Sprache gebracht - ich selber hätte nicht davon angefangen, weil ich genau weiß, daß er sich das nicht leisten kann und außerdem habe ich überhaupt nichts davon, wenn ich ihn finanziell ausblute. Trotzdem fühle ich mich total sch..., hab heute nacht schlecht geschlafen und möchte mich am liebsten irgendwo in einer Ecke verkriechen und heulen.
Gestern war ich mit meinem Noch-Ehemann bei einer Anwältin, um die rechtlichen Fragen zum Trennungsunterhalt zu klären. Ich hatte mich im letzten Jahr schon mal beraten lassen und da mein Mann und ich ruhig und sachlich miteinander umgehen, hatte ich vorgeschlagen, daß wir gemeinsam zu dieser gleichen Anwältin gehen, um Kosten zu sparen. Das Gespräch ist nicht ganz so gelaufen, wie mein Mann sich das vorgestellt hat, er hatte zwar den Unterhalt richtig berechnet (Excel- und Tabellen- und Planungs-Fan), aber nicht den Zugewinnausgleich bedacht (das kannte er nicht mal). Er fiel förmlich in sich zusammen und murmelte, dann könne er ja gleich Privatinsolvenz anmelden. Die Anwältin hat das Ganze dann relativiert, aber sauer war er trotzdem. Auf der Heimfahrt hat mein Mann mir dann vorgeworfen, ich hätte ihn vorwarnen müssen, daß ich das Thema aufbringen wolle - dabei war ich das nicht mal, die Anwältin hat das zur Sprache gebracht - ich selber hätte nicht davon angefangen, weil ich genau weiß, daß er sich das nicht leisten kann und außerdem habe ich überhaupt nichts davon, wenn ich ihn finanziell ausblute. Trotzdem fühle ich mich total sch..., hab heute nacht schlecht geschlafen und möchte mich am liebsten irgendwo in einer Ecke verkriechen und heulen.
Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt. Erfahrung ist, was du aus dem machst, was dir zustößt.
-Aldous Huxley-
-Aldous Huxley-
Re: Manifest der Selbstachtung - Diskussion dazu
... und ein neues Kapitel in Sachen Schuldgefühle ...
Hallo Lilie
wieso willst du Schuld sein, daß in unserem Staat die Rechtslage so ist
Finanzielles ist eigenes Thema
Grundsätzlich gilt aber in Scheidungsfragen daß sich jeder eigenen Anwalt nimmt
Und heule jederzeit, irgendwann wird auch das wieder vergehen
Und Diejeniegen, die solches oder ähnliches nicht persönlich durchlebt haben dürfen mich ruhig kritisieren
Hallo Lilie
wieso willst du Schuld sein, daß in unserem Staat die Rechtslage so ist
Finanzielles ist eigenes Thema
Grundsätzlich gilt aber in Scheidungsfragen daß sich jeder eigenen Anwalt nimmt
Und heule jederzeit, irgendwann wird auch das wieder vergehen
Und Diejeniegen, die solches oder ähnliches nicht persönlich durchlebt haben dürfen mich ruhig kritisieren
Das Geheimnis des Lebens ist Liebe vereint mit Weisheit


