Panther träumen
- Panthera
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Re: Über Ausnahmemenschen u. -zustände & den normalen Teller
Seehundhaut ^^ Seelenhaut
Zerklüftet von tiefen Furchen war sein Gesicht
Tagelang oft nur mit sich selber er spricht.
Segelt hinaus mit den Netzen an Bord -
Mit den schwebenden Möwen trägt die Sehnsucht ihn fort.
Eines Abens geschah es - schon dunkel es war:
Da sah er im Dämmer mit Sternen im Haar
Sanftstrahlende Elfen beim Mondenlichttanz:
Auf Stirnen und Mündern lag himmlischer Glanz.
Ihr Seehundfell zum Tanz hatten aus sie gezogen
und wiegten sich leis im Rhythmus der Wogen.
Grossmutter Mond schickte ihr Licht durch die Nacht
hält die Tanzendem in zeitlosen Armen - sacht.
Voll heissem Begehr' ihm verlangt nach der Elf'
Er lässt wieder anzieh'n ihr Seehundfell zwölf;
Der Dreizehnten steckt er die Haut hinter Felsen -
Kann mit ihren Schwestern so nicht mehr nach Haus geh'n.
Er wirft vor ihr auf die kühle Erde sich hin
Und flehet sie an mit bebendem Sinn:
Mit ihm zu kommen in sein Heim, an sein Herd.
Die Elfe sie prüft ihn - er scheint es ihr wert.
Nach sieben Jahren - fügt hinzu sie noch schnell,
Da verlange zurück sie ihr Seehundfell.
Dann reicht sie voll Freude dem Jäger die Hand
Lässt hinter sich liegen ihr Heimatland.
Glücklich sind beide - jedoch nach der Zeit
Zieht es die Elfe zurück in die Weit'
Als Tochter des Meeres ist sie ja geboren!
Hätt' sie doch dem Wässrigen nicht abgeschworen!
Ihr Aug es wird glanzlos und spröde ihr Haar
Sie, deren Zuhause das Wasser stets war.
Ein Kind ist inzwischen den beiden geboren;
Da verlangt zurück ihr Fell sie - Er hat es geschworen!
Aber nein, er willl zurück sie nicht lassen
Liebe wird zur Manie ihm, will immer sie fassen!
In ihrem Herzen das Licht fängt zu flackern an!
Sie fällt auch vom Fleische , sieht das nicht ihr Mann?
Eines Nachts wacht der Sohn auf vom heulenden Wind:
Der heult dessen Namen "OOOOOrukkkkkk" - zieht an sich geschwind.
Läuft hinaus ans Meerufer, ein Seehund dort ruht
Zeigt dem Enkelsohn Oruk - mit Augen voller Glut
Wo die Seelenhaut der geliebten Mutter versteckt
Hier unter den Felsen Grossvater sie entdeckt.
Oruk bringt sie der Mutter - rasch zieht sie sich an!
Verlässt mit letzter Kraft Iglu und Mann.
Zusammen mit Ooruk, dem Enkelsohn
Schwimmt sie vor Seehund Grossvaters Thron.
Binnen einer Woche wird wieder sie heil;
Ooruks Zeit für das Wasser gekommen noch nicht sei!
So ist er als Seelenkind hier bei uns in der Welt
Erzählt von dem was Wasser und Erde zusammenhält.
Wie leicht an die Quelle zurück wir uns binden
Während der Pflichten nach Hause stets finden
Zwiesprache halten so oft uns da ruft Er
Gehn wir hinaus an das nächtliche Ufer
Bis an den Rand uns'res irdischen Seins
Empfinden die Quelle - und werden All-Eins!
*******
gedichtet nach der Geschichte Seehundhaut Seelenhaut von
Clarissa Pinkola Estes (entnommen dem Buch "Die Wolfsfrau")
eine meiner Lieblingsgeschichten aus Clarissa Estes Buch ist das und handelt davon, wie mensch sich immer wieder davon abhalten lässt, in seine Seelenheimat zurückzukehren ... ; insofern sind alle Beteiligten an der Geschichte auch Aspekte des eigenen Selbst
Zerklüftet von tiefen Furchen war sein Gesicht
Tagelang oft nur mit sich selber er spricht.
Segelt hinaus mit den Netzen an Bord -
Mit den schwebenden Möwen trägt die Sehnsucht ihn fort.
Eines Abens geschah es - schon dunkel es war:
Da sah er im Dämmer mit Sternen im Haar
Sanftstrahlende Elfen beim Mondenlichttanz:
Auf Stirnen und Mündern lag himmlischer Glanz.
Ihr Seehundfell zum Tanz hatten aus sie gezogen
und wiegten sich leis im Rhythmus der Wogen.
Grossmutter Mond schickte ihr Licht durch die Nacht
hält die Tanzendem in zeitlosen Armen - sacht.
Voll heissem Begehr' ihm verlangt nach der Elf'
Er lässt wieder anzieh'n ihr Seehundfell zwölf;
Der Dreizehnten steckt er die Haut hinter Felsen -
Kann mit ihren Schwestern so nicht mehr nach Haus geh'n.
Er wirft vor ihr auf die kühle Erde sich hin
Und flehet sie an mit bebendem Sinn:
Mit ihm zu kommen in sein Heim, an sein Herd.
Die Elfe sie prüft ihn - er scheint es ihr wert.
Nach sieben Jahren - fügt hinzu sie noch schnell,
Da verlange zurück sie ihr Seehundfell.
Dann reicht sie voll Freude dem Jäger die Hand
Lässt hinter sich liegen ihr Heimatland.
Glücklich sind beide - jedoch nach der Zeit
Zieht es die Elfe zurück in die Weit'
Als Tochter des Meeres ist sie ja geboren!
Hätt' sie doch dem Wässrigen nicht abgeschworen!
Ihr Aug es wird glanzlos und spröde ihr Haar
Sie, deren Zuhause das Wasser stets war.
Ein Kind ist inzwischen den beiden geboren;
Da verlangt zurück ihr Fell sie - Er hat es geschworen!
Aber nein, er willl zurück sie nicht lassen
Liebe wird zur Manie ihm, will immer sie fassen!
In ihrem Herzen das Licht fängt zu flackern an!
Sie fällt auch vom Fleische , sieht das nicht ihr Mann?
Eines Nachts wacht der Sohn auf vom heulenden Wind:
Der heult dessen Namen "OOOOOrukkkkkk" - zieht an sich geschwind.
Läuft hinaus ans Meerufer, ein Seehund dort ruht
Zeigt dem Enkelsohn Oruk - mit Augen voller Glut
Wo die Seelenhaut der geliebten Mutter versteckt
Hier unter den Felsen Grossvater sie entdeckt.
Oruk bringt sie der Mutter - rasch zieht sie sich an!
Verlässt mit letzter Kraft Iglu und Mann.
Zusammen mit Ooruk, dem Enkelsohn
Schwimmt sie vor Seehund Grossvaters Thron.
Binnen einer Woche wird wieder sie heil;
Ooruks Zeit für das Wasser gekommen noch nicht sei!
So ist er als Seelenkind hier bei uns in der Welt
Erzählt von dem was Wasser und Erde zusammenhält.
Wie leicht an die Quelle zurück wir uns binden
Während der Pflichten nach Hause stets finden
Zwiesprache halten so oft uns da ruft Er
Gehn wir hinaus an das nächtliche Ufer
Bis an den Rand uns'res irdischen Seins
Empfinden die Quelle - und werden All-Eins!
*******
gedichtet nach der Geschichte Seehundhaut Seelenhaut von
Clarissa Pinkola Estes (entnommen dem Buch "Die Wolfsfrau")
eine meiner Lieblingsgeschichten aus Clarissa Estes Buch ist das und handelt davon, wie mensch sich immer wieder davon abhalten lässt, in seine Seelenheimat zurückzukehren ... ; insofern sind alle Beteiligten an der Geschichte auch Aspekte des eigenen Selbst
- Lilienthal
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Re: Über Ausnahmemenschen u. -zustände & den normalen Teller
Hallo Wolfsfrau,
mir kamen doch schon die ersten Zeilen so bekannt vor ... aber Du hast noch was Schöneres draus gemacht.
Martina
mir kamen doch schon die ersten Zeilen so bekannt vor ... aber Du hast noch was Schöneres draus gemacht.
Martina
Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt. Erfahrung ist, was du aus dem machst, was dir zustößt.
-Aldous Huxley-
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Re: Über Ausnahmemenschen u. -zustände & den normalen Teller
nur kurze info, damit ihr keine angst um mich kriegt ... und nein, ich habe nicht vor mir das leben zu nehmen .
habe heute mit einem meiner "lebensprojekte" angefangen: ich werde zusammen mit drei anderen grossen poeten eine cd mit unseren werken besprechen .... eins ist schon im ki-ka-kasten ... von mir .... und mein herz jubiliert ... wie eine nachtigall!
das folgende gedicht hat mit dem tod zu tun ... ich stehe dem tod nahe ... warum weiss ich nicht ... kann es auch nicht näher erklären. für mich hat die vorstellung in meiner gänze wieder in die erde einzugehen, wenn ich einmal sterbe, etwas sehr tröstliches ... er nimmt dem tod den stachel ... macht ihn fast zu einer umarmung ...
mond im scorpion
egal wo meine knochen
einmal enden -
lieber wäre mir, sie lägen
im licht und nicht
auf dem grund eines sees.
allerdings
finde ich dass die eitelkeit
spätestens an diesem punkt
gen himmel fahren sollt'
und so lass ich sie
einfach los die knochen
vielleicht findet sie ein robinson
späterer jahrtausende
und schnitzt sich aus
meinem oberarmknochen einen speer
- natürlich mit verlängerung
durch einen ast -
oder einer meiner finger
darf ihm zum grabewerkzeug dienen
in jedem fall
wird jeder tropfen wasser
meines fleisches und meines blutes
weiterleben
und schon bald
nach meinem ableben
die pflanzen rings
um mich mit flüssigkeit
speisen
vielleicht eine buche oder
eine stolze brennessel
vielleicht ein vergissmeinnicht
- das wäre romantisch -
blutgetränkte erde
gewänne so
einen fruchtbaren aspekt
der mir gefallen mag
was wohl meine kleinen
brüder und schwestern vom
volke der ameisen und die vom volke
der würmer
mit meinen gaben anfangen werden
wenn sich alles langsam lösen wird
aus der festen schale
die mein körper gewesen ist
sie werden sicher nicht wissen
dass da ein menschliches herz
um mich trauert
und einfach nur
leben weitertragen in form
meines hingegebenen leibes
ist das nicht schöner
als die vorstellung
jemand würde ein mausoleum
um meine knochen errichten?
lieber diene ich
im tode
dem leben
habe heute mit einem meiner "lebensprojekte" angefangen: ich werde zusammen mit drei anderen grossen poeten eine cd mit unseren werken besprechen .... eins ist schon im ki-ka-kasten ... von mir .... und mein herz jubiliert ... wie eine nachtigall!
das folgende gedicht hat mit dem tod zu tun ... ich stehe dem tod nahe ... warum weiss ich nicht ... kann es auch nicht näher erklären. für mich hat die vorstellung in meiner gänze wieder in die erde einzugehen, wenn ich einmal sterbe, etwas sehr tröstliches ... er nimmt dem tod den stachel ... macht ihn fast zu einer umarmung ...
mond im scorpion
egal wo meine knochen
einmal enden -
lieber wäre mir, sie lägen
im licht und nicht
auf dem grund eines sees.
allerdings
finde ich dass die eitelkeit
spätestens an diesem punkt
gen himmel fahren sollt'
und so lass ich sie
einfach los die knochen
vielleicht findet sie ein robinson
späterer jahrtausende
und schnitzt sich aus
meinem oberarmknochen einen speer
- natürlich mit verlängerung
durch einen ast -
oder einer meiner finger
darf ihm zum grabewerkzeug dienen
in jedem fall
wird jeder tropfen wasser
meines fleisches und meines blutes
weiterleben
und schon bald
nach meinem ableben
die pflanzen rings
um mich mit flüssigkeit
speisen
vielleicht eine buche oder
eine stolze brennessel
vielleicht ein vergissmeinnicht
- das wäre romantisch -
blutgetränkte erde
gewänne so
einen fruchtbaren aspekt
der mir gefallen mag
was wohl meine kleinen
brüder und schwestern vom
volke der ameisen und die vom volke
der würmer
mit meinen gaben anfangen werden
wenn sich alles langsam lösen wird
aus der festen schale
die mein körper gewesen ist
sie werden sicher nicht wissen
dass da ein menschliches herz
um mich trauert
und einfach nur
leben weitertragen in form
meines hingegebenen leibes
ist das nicht schöner
als die vorstellung
jemand würde ein mausoleum
um meine knochen errichten?
lieber diene ich
im tode
dem leben
Re: Über Ausnahmemenschen u. -zustände & den normalen Teller
meine liebe wölfin,
sich mit dem tod zu beschäftigen bedeutet ja nicht gleichzeitig, das leben hinter sich zu lassen!
also sei beruhigt - deine worte sind doch so hoffnungsvoll, so ohne gram und verzweiflung! keine angst zu erkennen, keine rache. wenn, dann so, genau so ...
mit einem lieben gruß
von neptunia
sich mit dem tod zu beschäftigen bedeutet ja nicht gleichzeitig, das leben hinter sich zu lassen!
mit einem lieben gruß
von neptunia
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
Francis Picabia
Francis Picabia
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früh - früh - früh ling juhu
Brunch im Garten
Regenwurm verlässt sein Erdenhaus-
späht kurz mal auf die Wies' hinaus.
Dann begibt er sich zum Brunchbüffet:
Zum ersten Gang gibts Beuf Erdè.
Und weil dies gar vorzüglich tat
Der Wurm um einen Nachschlag bat.
Den Teller gefüllt mit Erdenmus -
Auch dieses war ein Hochgenuss!
Derweilen drei Etagen höher:
Da war Frau Rose heut' "on Air".
Bestellte sich zum Frühstück Licht
Und - da es ihr an Nass gebricht:
Ein kleines Gläschen Wasser auch
Mit ein wenig Minerale - ein Hauch!
Dann begibt sie sich zum Sonnenbad;
Liegt in den Strahlen - seehr apart!!
Sie breitet ihre Blätter aus -
Schickt Schönheit in den Garten raus.
Herr Schmetterling hats wohl vernommen:
Und ist auf einen Kuss gekommen.
Von Rosenstäubchen leicht berauscht
Dem nächsten Liebesruf er lauscht.
Die Amsel nach dem Morgensang
Ist auch im Grün auf Frühstücksfang.
Und als der Wurm nach Beuf und Mus
Die Beine mal vertreten muss:
Da schnappt sie ihm ganz schnell und keck
Sein kleines Würmerleben weg!
Füllt sich damit den Vogelbauch;
Und Wurmens Nam' ward Schall und Rauch.
Regenwurm verlässt sein Erdenhaus-
späht kurz mal auf die Wies' hinaus.
Dann begibt er sich zum Brunchbüffet:
Zum ersten Gang gibts Beuf Erdè.
Und weil dies gar vorzüglich tat
Der Wurm um einen Nachschlag bat.
Den Teller gefüllt mit Erdenmus -
Auch dieses war ein Hochgenuss!
Derweilen drei Etagen höher:
Da war Frau Rose heut' "on Air".
Bestellte sich zum Frühstück Licht
Und - da es ihr an Nass gebricht:
Ein kleines Gläschen Wasser auch
Mit ein wenig Minerale - ein Hauch!
Dann begibt sie sich zum Sonnenbad;
Liegt in den Strahlen - seehr apart!!
Sie breitet ihre Blätter aus -
Schickt Schönheit in den Garten raus.
Herr Schmetterling hats wohl vernommen:
Und ist auf einen Kuss gekommen.
Von Rosenstäubchen leicht berauscht
Dem nächsten Liebesruf er lauscht.
Die Amsel nach dem Morgensang
Ist auch im Grün auf Frühstücksfang.
Und als der Wurm nach Beuf und Mus
Die Beine mal vertreten muss:
Da schnappt sie ihm ganz schnell und keck
Sein kleines Würmerleben weg!
Füllt sich damit den Vogelbauch;
Und Wurmens Nam' ward Schall und Rauch.
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Re: Über Ausnahmemenschen u. -zustände & den normalen Teller
herzenslandschaften
manchmal
leuchten sie auf
am horizont meiner seele:
landschaften
unbekannt
wie es wüste dem
küstenbewohner sein mag
wenn er ein meer aus sand
und sonnenlicht
schaut....
wohnen all die landschaften
in
meinem herzen
oder
ist es mein herz
das durch die fenster
meiner seele
hereinschaut?
manchmal
leuchten sie auf
am horizont meiner seele:
landschaften
unbekannt
wie es wüste dem
küstenbewohner sein mag
wenn er ein meer aus sand
und sonnenlicht
schaut....
wohnen all die landschaften
in
meinem herzen
oder
ist es mein herz
das durch die fenster
meiner seele
hereinschaut?
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Re: Wolfsgesänge
Tja ... bin ich Kind meiner Eltern ... oder sind meine Eltern von mir gerufen ?? Manchmal ist das gar nicht so ganz klar ... und dann verwirbeln sich die Zeiten in einer Spirale ...
Wer sich mit Horoskopen beschäftigt,
weiss vllt. was ich meine ....
und spätestens wenn mensch
da liest, wo die
STERNE ZUR STUNDE DER GEBURT STANDEN
(Horoskop)
erkennt er / sie ,
dass keine Schuld welcher Art auch immer existiert ....
Soviel zu einem schönen Telefongespräch gestern
... und dies Gedicht, das ich vor einem Jahr schrieb:
Dünnhäutig
Aus der Ursuppe
geformt
Aus allen Myriaden Möglichkeiten
Wollte das Leben
Mich
Hat meinen Namen gerufen
Und die Wege
Zweier Menschen
so gelenkt
Dass sie
beim Tanzen
in die Augen des anderen
versanken
Tief in der gemeinsamen
Pupille
wohnte ich
als Stern
und blinkte ihnen
zu
Warf diamantenes Netz
um ihre Herzen
Wie weit
Ihr gereist seid
um Mich ins Leben zu
rufen
werde ich niemals
ermessen
Das Leben ist Wundersam
Ich verneige mein
Haupt
Damit es mich
auf den Nacken küssen kann
Wer sich mit Horoskopen beschäftigt,
weiss vllt. was ich meine ....
und spätestens wenn mensch
da liest, wo die
STERNE ZUR STUNDE DER GEBURT STANDEN
(Horoskop)
erkennt er / sie ,
dass keine Schuld welcher Art auch immer existiert ....
Soviel zu einem schönen Telefongespräch gestern
Dünnhäutig
Aus der Ursuppe
geformt
Aus allen Myriaden Möglichkeiten
Wollte das Leben
Mich
Hat meinen Namen gerufen
Und die Wege
Zweier Menschen
so gelenkt
Dass sie
beim Tanzen
in die Augen des anderen
versanken
Tief in der gemeinsamen
Pupille
wohnte ich
als Stern
und blinkte ihnen
zu
Warf diamantenes Netz
um ihre Herzen
Wie weit
Ihr gereist seid
um Mich ins Leben zu
rufen
werde ich niemals
ermessen
Das Leben ist Wundersam
Ich verneige mein
Haupt
Damit es mich
auf den Nacken küssen kann
Re: Wolfsgesänge
Danke dir Wölfin fürs Teilen
„Es wird eine Zeit kommen,
Indem die Menschen
Die Einfachheit ertragen,
Sich durch bloßes Fingerhalten
Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“
Jiro Murai
"Jin Shin Jyutsu mit Humor"
t.me/JSJ26
(Telegram)
Indem die Menschen
Die Einfachheit ertragen,
Sich durch bloßes Fingerhalten
Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“
Jiro Murai
"Jin Shin Jyutsu mit Humor"
t.me/JSJ26
(Telegram)
- Panthera
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Re: Wolfsgesänge
Die Hüter der Zeit
Sie tragen keine Ritualbemalung
und
sie sind nicht ernannt
Sie SIND einfach
selber
die Hüter der Zeit
In die Ackerkrume gesät
als wir
nur als Ahnung und Sternstaub
existierten im All-Eins
wuchsen sie auf
zusammen mit der Braunen Saat
Sie sind Mohnblumen, Veilchen und Gänseblum
- selten eine Iris -
Kinder ihrer Zeit
Nun sitzen sie
auf der Bank im Hinterhof
geniessen den Abschiedsgruss
den die Sonne
in ihre Gesichter malt
und sind
Die Hüter der Zeit
Einfach so
Den Blick nach innen gewendet
ist die Alte Zeit in ihnen wach
Ihre Augen werden wieder hell
und ihre Herzen wie Kinder
wenn sie erzählen und sich
abwenden
aus diesen schnellen Tagen
deren Puls in einer Frequenz hüpft
der sie scheue macht
Sie halten das Netz
strömen mühelos in
jedes Jahr hinein
1920 - 1933 - 1942 - 1967 - egal
und lassen sie auferstehen
die Alte Zeit
Ihre Altersflecken sind Liebesmale des Lebens
und ihre Falten
wuchsen in Hunger
gruben sich ein während Bombenangriffen
während Lüge Angst und Mord
gruben sich ein während die Nacht ausgesternt wurde
und in den Zeiten
als die Nächte wieder ruhig wurden
und voller Sterne
die nicht von Mörderhand gezeichnet
Wie könnte es Schönere Male
der Zeit geben
Sie sind Mohnblumen Veilchen und Gänseblum
Für mich sind sie
die Hüter der Zeit
ewidmet den alten Menschen aus meinem Hinterhof ... ... denen ich gar nicht lange genug lauschen kann ... ... ja, sie sind die Kinder einer anderen Zeit . Und sie sind wundervolle Blumen allesamt - egal wie verbittert, traurig oder krank sie seien! ..
Sie tragen keine Ritualbemalung
und
sie sind nicht ernannt
Sie SIND einfach
selber
die Hüter der Zeit
In die Ackerkrume gesät
als wir
nur als Ahnung und Sternstaub
existierten im All-Eins
wuchsen sie auf
zusammen mit der Braunen Saat
Sie sind Mohnblumen, Veilchen und Gänseblum
- selten eine Iris -
Kinder ihrer Zeit
Nun sitzen sie
auf der Bank im Hinterhof
geniessen den Abschiedsgruss
den die Sonne
in ihre Gesichter malt
und sind
Die Hüter der Zeit
Einfach so
Den Blick nach innen gewendet
ist die Alte Zeit in ihnen wach
Ihre Augen werden wieder hell
und ihre Herzen wie Kinder
wenn sie erzählen und sich
abwenden
aus diesen schnellen Tagen
deren Puls in einer Frequenz hüpft
der sie scheue macht
Sie halten das Netz
strömen mühelos in
jedes Jahr hinein
1920 - 1933 - 1942 - 1967 - egal
und lassen sie auferstehen
die Alte Zeit
Ihre Altersflecken sind Liebesmale des Lebens
und ihre Falten
wuchsen in Hunger
gruben sich ein während Bombenangriffen
während Lüge Angst und Mord
gruben sich ein während die Nacht ausgesternt wurde
und in den Zeiten
als die Nächte wieder ruhig wurden
und voller Sterne
die nicht von Mörderhand gezeichnet
Wie könnte es Schönere Male
der Zeit geben
Sie sind Mohnblumen Veilchen und Gänseblum
Für mich sind sie
die Hüter der Zeit
ewidmet den alten Menschen aus meinem Hinterhof ... ... denen ich gar nicht lange genug lauschen kann ... ... ja, sie sind die Kinder einer anderen Zeit . Und sie sind wundervolle Blumen allesamt - egal wie verbittert, traurig oder krank sie seien! ..
- optimistin
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- Registriert: 22. Februar 2009, 11:53
- Wohnort: Zwischen Nord- und Ostsee !!!
Re: Wolfsgesänge
Vielen, vielen Dank
liebe Wölfin
Es grüßt Dich die Optimistin
liebe Wölfin
Es grüßt Dich die Optimistin
Tränen sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind Zeichen dafür, dass man zu lange versucht hat, stark zu sein.
- Panthera
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Re: Wolfsgesänge
Ich danke Dir liebe Optimistin
Wölfin
Wölfin
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Wolfsgesänge
Allen Narren und Närrinen gewidmet ---
dem Till Eulenspiegel
den Clowns im Zirkus die sich lächerlich machen und uns zum Lachen bringen
dem Kind das mit den Fingern auf die "nackten" Kleider des Kaisers zeigt
und dem inneren Kind in jedem von uns
immer wach, immer lebendig ... immer bereit heraus zu kommen !!
Wanderung der Närrin
Das närrische Herz war hoffnungsschwer und müde
Es flackerte, es drehte sich im Kreis.
Finden mochte es endlich !! Finden!
In den Spuren des Sternenstaubs.
War es geborgen in den Pfaden der Ahnen -
Unsichtbar in tiefschwarze Nacht graviert?
Zeichen, die trügerisch leuchteten
wenn man sie mit den Augen fassen wollte.
Oft blinkten Zeichen benachbarter Nomaden
und brachten das Herz ab vom Kurs.
Nach innen lauschen und die Sternenkarte
des Kerns ausrollen -
Höre Du Wanderer -
Dies sei Markierung Dir
auf schwankendem Kurs!
Laß Dich vom Narren führen -
dem Till Uhlenspiegel in uns,
der den Wahrheiten dieses Tollhauses Zivilisation
eine Nase schneidet
und sein unbestechliches Herz nicht
kaufen lässt!
Grün - rot kariert hat er
keine Angst sich lächerlich zu machen
und immer erneut
auf "Des Kaisers neue Kleider" zu weisen
wie ein Kind
Lausche - lausche - hör' meine Närrin
Lausche nach innen und
Rolle die Sternenkarte aus, die
dort verborgen liegt.
Ich freue mich in diesem Forum, in Eurem Kreis zu sein.
Danke für Eure Hilfe, für Euer Zuhören , für Euer Belobigen.
Danke auch für Kritik ... ob laut oder leise ...
Lasst uns zusammen die werden, als die wir gemeint sind
Wölfin ... heute bisserl woanders
dem Till Eulenspiegel
den Clowns im Zirkus die sich lächerlich machen und uns zum Lachen bringen
dem Kind das mit den Fingern auf die "nackten" Kleider des Kaisers zeigt
und dem inneren Kind in jedem von uns
immer wach, immer lebendig ... immer bereit heraus zu kommen !!
Wanderung der Närrin
Das närrische Herz war hoffnungsschwer und müde
Es flackerte, es drehte sich im Kreis.
Finden mochte es endlich !! Finden!
In den Spuren des Sternenstaubs.
War es geborgen in den Pfaden der Ahnen -
Unsichtbar in tiefschwarze Nacht graviert?
Zeichen, die trügerisch leuchteten
wenn man sie mit den Augen fassen wollte.
Oft blinkten Zeichen benachbarter Nomaden
und brachten das Herz ab vom Kurs.
Nach innen lauschen und die Sternenkarte
des Kerns ausrollen -
Höre Du Wanderer -
Dies sei Markierung Dir
auf schwankendem Kurs!
Laß Dich vom Narren führen -
dem Till Uhlenspiegel in uns,
der den Wahrheiten dieses Tollhauses Zivilisation
eine Nase schneidet
und sein unbestechliches Herz nicht
kaufen lässt!
Grün - rot kariert hat er
keine Angst sich lächerlich zu machen
und immer erneut
auf "Des Kaisers neue Kleider" zu weisen
wie ein Kind
Lausche - lausche - hör' meine Närrin
Lausche nach innen und
Rolle die Sternenkarte aus, die
dort verborgen liegt.
Ich freue mich in diesem Forum, in Eurem Kreis zu sein.
Danke für Eure Hilfe, für Euer Zuhören , für Euer Belobigen.
Danke auch für Kritik ... ob laut oder leise ...
Lasst uns zusammen die werden, als die wir gemeint sind
Wölfin ... heute bisserl woanders
- Panthera
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Wolfsgesänge
perlmuttern ° rose ° graublau ° ozeanleicht ° federgrün
Was will als
nächstes aufgesammelt werden
von alledem,
das mir die Grosse Mutter
ans Ufer spült ?
Auf der Suche nach der
schönsten
aller Muscheln
übersieh sie nicht :
die unscheinbaren Steinchen und die wundervollen Linien,
die
aus Millionen zersplitterten Muschelstückchen
entstehen
perlmuttern ° rose ° graublau ° ozeanleicht ° federgrün
von Wellen getragen
sind nun selber Wellenlinien sie
am Strand des Weltenozeans
bis in wenigen wenigen Stunden nur
die Grosse Mutter
ihre Arme ausstreckt
und sie zurückholt
und neu vermischt
perlmuttern ° rose ° graublau ° ozeanleicht ° federgrün
mit Wassertropfen mischt
Stell Dir nur vor
durch eines der Wunder
gelangte ein perlmutterner Splitter
in eine Flasche
und strömte zu Dir nun
ans Ufer eines Deiner Träume vom Ewigen Werden
Ein Sonnenstrahl spiegelt sich jäh auf der Flasche
als sie aus einem Wellental aufsteigt
Vielleicht gelangt auch ein graublauer Splitter
oder ein ozeanleichter -
als Granatensplitter
in die Hand
eines Mannes der gerade kämpft
in einem der vielen
Schützengräben
die durch dieses Leben gezogen worden sind
Wer ° Was ° Wo ° Wohin
ist das Wichtigste Kostbarste
Kannst Du es mir sagen?
perlmuttern ° rose ° graublau ° ozeanleicht ° federgrün
Regenbogenfrau träumt
Fotograf: Steve Jurvetso
Titel: Tonality
Danke für das Foto von der
Bilderdatenbank piqs.de http://www.piqs.de
Verwendung des Fotos unter folgenden Bedingungen: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de
Was will als
nächstes aufgesammelt werden
von alledem,
das mir die Grosse Mutter
ans Ufer spült ?
Auf der Suche nach der
schönsten
aller Muscheln
übersieh sie nicht :
die unscheinbaren Steinchen und die wundervollen Linien,
die
aus Millionen zersplitterten Muschelstückchen
entstehen
perlmuttern ° rose ° graublau ° ozeanleicht ° federgrün
von Wellen getragen
sind nun selber Wellenlinien sie
am Strand des Weltenozeans
bis in wenigen wenigen Stunden nur
die Grosse Mutter
ihre Arme ausstreckt
und sie zurückholt
und neu vermischt
perlmuttern ° rose ° graublau ° ozeanleicht ° federgrün
mit Wassertropfen mischt
Stell Dir nur vor
durch eines der Wunder
gelangte ein perlmutterner Splitter
in eine Flasche
und strömte zu Dir nun
ans Ufer eines Deiner Träume vom Ewigen Werden
Ein Sonnenstrahl spiegelt sich jäh auf der Flasche
als sie aus einem Wellental aufsteigt
Vielleicht gelangt auch ein graublauer Splitter
oder ein ozeanleichter -
als Granatensplitter
in die Hand
eines Mannes der gerade kämpft
in einem der vielen
Schützengräben
die durch dieses Leben gezogen worden sind
Wer ° Was ° Wo ° Wohin
ist das Wichtigste Kostbarste
Kannst Du es mir sagen?
perlmuttern ° rose ° graublau ° ozeanleicht ° federgrün
Regenbogenfrau träumt
Fotograf: Steve Jurvetso
Titel: Tonality
Danke für das Foto von der
Bilderdatenbank piqs.de http://www.piqs.de
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- optimistin
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Re: Wolfsgesänge
Ein herzliches dankeschön an unsere liebe wölfin
liebe grüße von der optimistin
liebe grüße von der optimistin
Tränen sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind Zeichen dafür, dass man zu lange versucht hat, stark zu sein.
- Panthera
- Mega Profi Member

- Beiträge: 1760
- Registriert: 5. Juli 2008, 21:28
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Re: Wolfsgesänge
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mondschaukel°ich
neben ° dem sichtbaren lauten dehnen
das im aug der °° weltmitte wohnt
gibt es ein stilles ein leises °°° sehnen
dieses wiegt sich selbst im mond °°°°
°°°°°
°°°°°
°°°°°
wiegt ° und kost und kuschelt sich
lässt kein °° sonnelicht zu sich ein
ist ein leises muschel °°° ich
möchte ganz im wachsen sein °°°°
°°°°°
°°°°°
°°°°°
möcht ° vom blau getragen werden
und öfter °° noch vom rosenrot
möcht nicht laufen °°° mit den herden
lautes getriebe ist sein tod °°°°
°°°°°
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neben ° dem sichtbaren lauten dehnen
das im aug °° der weltmitte wohnt
gibt es ein stilles °°° ein leises sehnen
dieses wiegt sich selbst im mond °°°°
°°°°°
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die hand ° die diese wiege hält
ist mütterlich und ° sanft und weise
sie liebt sie die dunkle samen °°° welt
mondenlicht ist ihr göttliche speise °°°°
°°°°°
°°°°°
°°°°°
das ° laute pochen an der tür
lässt auffahren °° sie und erschreckt sich verstellen
ich verweile gerne heut °°° bei ihr
bei ihr und dem leben mit wogen und wellen °°°°
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mondschaukel°ich
neben ° dem sichtbaren lauten dehnen
das im aug der °° weltmitte wohnt
gibt es ein stilles ein leises °°° sehnen
dieses wiegt sich selbst im mond °°°°
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wiegt ° und kost und kuschelt sich
lässt kein °° sonnelicht zu sich ein
ist ein leises muschel °°° ich
möchte ganz im wachsen sein °°°°
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möcht ° vom blau getragen werden
und öfter °° noch vom rosenrot
möcht nicht laufen °°° mit den herden
lautes getriebe ist sein tod °°°°
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neben ° dem sichtbaren lauten dehnen
das im aug °° der weltmitte wohnt
gibt es ein stilles °°° ein leises sehnen
dieses wiegt sich selbst im mond °°°°
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die hand ° die diese wiege hält
ist mütterlich und ° sanft und weise
sie liebt sie die dunkle samen °°° welt
mondenlicht ist ihr göttliche speise °°°°
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das ° laute pochen an der tür
lässt auffahren °° sie und erschreckt sich verstellen
ich verweile gerne heut °°° bei ihr
bei ihr und dem leben mit wogen und wellen °°°°
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