schoconny hat geschrieben:Hallo Andrea
Du hast Recht, jeder Strom hat absteigende und aufsteigende Funktion, allles richtig.
Aufmerksamkeit liegt an der linken Handposition immer bei den akuten oder hochakuten Situationen, wenn man starke Beschwerden direkt lindern soll.
Wayne's Erklaerung bezieht sich in erster Linie auf die Richtung der Starthilfeenergie in den Haenden, was diese betrifft, haben die rechte und die linke Hand einen jeweils anderen Schwerpunkt (siehe Selbsthilfebuch III)
dadurch ergibt sich ein Vektor, den wir besonders bei der direkten Anwendung der Haende (keine spezifische Stroemsequenz) nutzen. Im 5-tages Kurs gibt es dazu extra Seiten.
Wir bewegen dadurch tatsaechlich die Energie in bestimmte richtungen. Wenn du jetzt einen Koerperfunktionsenergiestrom oder sonst eine Sequenz stroemst spielt das Verhaeltnis rechte/linke Hand auch eine Rolle, neben der Richtung des Stromes selbst.
ich denke, hier ist folgendes passiert:
kleiner zeh (L) und Schambein (R) halten: du oeffnest hier den Nierenstrom, der Platz macht, so dass der Blasenstrom die Energie vom Kopf nach unten leitet. (dabei beide haende/Daumen nach unten weisend, verstaerkt die absteigende Richtung) - der kleine Zeh ist gerade der Punkt, an dem der absteigende Aspekt (Blase) der 4.tiefe in den aufsteigenden (Niere) muendet.
Die energie verteilt sich nun gleichmaessig in den absteigenden und aufsteigenden Bahnen, Kopfschmerz wird nach unten gezogen
Ein weiterer Nierenstrom bringt nun zuviel Energie zurueck nach oben.
ausserdem:Kleiner Zeh R, schambein L - wenn du die linke hand in Richtung Kopf haelst, folgt die energie der linken hand und steigt auf.
Ich weiss nun nicht, was du genau mit deinen Haenden gemacht hast und fuer einen Anfaenger ist dies alles auch sehr verwirrend.
Als ich anfing diese Prinzipien (Auch Kato Seinsei legt darauf grossen wert) bei meinen Patienten anzuwenden, beobachtete ich solche Situationen haeufig, kann sie mittlerweile aber gut korrigieren, wenn notwendig.
Das ueberfordert aber einen Anfaenger total und Mary hat diese Infos ja auch nicht umsonst aus dem Ausbildungsunterlagen herausgenommen.
Wenn ich nun Patienten mit akuten beschwerden behandle, hoere ich imer auf, wenn es gut ist. Alles was danach kommt, bewirkt oft einen rueckschritt.
Daher versuche ich waehrend der Behandlung hinzufuehlen, was passiert , erklaere dem patienten was ich gerade getan habe und bitte um feedback, was er/sie gerade spuert. Das macht alles einfacher.
Lustig: ich hatte gerade heute einen Mann in der Praxis, bei dem ein aehnliches Phaenomen mit Oberschenkel/knie beschwerden (linke seite, mit vollem Blasenstrom) aufgetreten ist:
von links: Blasenstrom variante linker blasenstrom, von rechts: re 10-Strom, dann kleiner zeh und SES 6 und linker Nierenstrom. mit dem ergebniss, dass die Beschwerden, die zunaechst das Bein hinunter, dann innen wieder hinauf sie bis zum Schambein wanderten. dort stoppten sie und kamen erst durch den Nierenstrom nach oben und loesten sich auf.
Ein weiterer linker Blasenstrom von rechts (normale Variante, zum Aufloesen der Spannung in li 9/10 Gegend) fuehrte zum wiederauftreten der Beschwerden im Oberschenkel - Abbruch des Blasenstromes - der erste griff von li milzstrom reichte aus, um alles wieder ins lot zu bringen
Vorschlag:
Vielleicht kannst du deinen Mann das naechste mal bitten, dir gleich zu sagen, wenn sich was veraendert. Wenns dann besser ist, hoer einfach auf.
