



Liebe Mona,
zu Deinem Geburtstag gratuliere ich Dir ganz herzlichst und wünsche Dir alles Gute. Mögen sich im kommenden Jahr alle Deine Wünsche erfüllen, auch beruflich. Heute musst Du ja noch arbeiten, aber danach lass Dich mal richtig verwöhnen und im Kreise Deiner Lieben wünsche ich Dir einen schönen Tag.
Ich habe für Dich diesen Spiekmannszug bestellt und wir stehen jetzt virtuell vor Deinem Haus, um Dir ein Ständchen zu bringen, ich hoffe, es gefällt Dir.

Liebe Mona,
ich hätt' Dir so gern ein Gedicht geschrieben,
doch dann ist es bei diesem Vorsatz geblieben.
Und um dabei ganz ehrlich zu sein:
mir fiel auch nichts Gescheites ein.
Aber es wäre ein schönes Gedicht gewesen,
ich hätte es selber gerne gelesen,
es wäre wahrscheinlich höchst originell,
und natürlich auch spirituell.
Ich hätte voll Inbrunst philosophiert,
Metaphern entworfen, große Weise zitiert
über Glauben, Liebe und den Sinn des Lebens –
doch, was soll’s? Das ist jetzt alles vergebens:
ich hab kein Gedicht, und mir fällt auch keins ein,
darum lass ich das Grübeln jetzt lieber sein.
Aber, hätt ich’s geschrieben, das geplante Gedicht,
es wäre eines der schlechtesten nicht!
Es hätte Euch alle zu Tränen gerührt,
Monas‘s Schönheit und Güte vor Augen geführt.
Es hätte wahrscheinlich einen Preis errungen,
so gut wär’s gewesen und so gelungen!
Ich spür es genau: dies Gedicht wollte leben –
und ich hab ihm keine Chance gegeben...
Oh Mona, hier steh ich und bitte um Gnade!
Was? Du findest Pathos eher fade? - Schade.
Zum Schluss schicke ich Dir noch einen dicken Drückerli vom Norden in den Allgäu.

Herzlichst Opti
P.S. Ich habe noch etwas vergessen, habe Dir doch noch eine schöne Torte ausgesucht. Schneide sie bitte vorsichtig an!!!







