Ich kenne unter der Bezeichnung "Krankenhausstrom" eher die Vorgehensweise beim Selbstströmen, indem man beide Hände in die Leiste, SES15, legt.
Deine Tante könnte es dann auch selbst übernehmen.
Es gibt hier übrigens eine Rubrik, in der Du Dich kurz vorstellen kannst - wir sind doch neugierig auf alles was Du uns preisgibst - und aus welcher Ecke Deutschlands Du kommst (da bin ich neugierig) !
Aber das bleibt jedem selbst überlassen ob er das will und dazu lust hat!
Ich wünsche Deiner Tante gute Besserung!
lg
SaxMan
"Wer etwas will, sucht Wege. Wer etwas nicht will, sucht Gründe."
Harald Kostial Deutscher Gründungs-Unternehmer (*1959)
ich schieb das mal in die Rubrik "Füsse lügen nie" - an den Füssen kannst du das Leben eines Menschen ganz gut erkennen.
Drehn wir mal das ganze rum - es kann Menschen auch durchaus unangenehm sein, das sie jemand an den Füssen "intim" berührt. Und genau das würdest du tun.
Hast du deine Tante eigentlich schon gefragt, ob sie geströmt werden will??
Oder hast du eher das Gefühl - ihr "etwas gutes tun" zu müssen?
Ich empfehle dir, wenn die Tante es wil, etwas unterhalb der Füsse zu gehen und abstand zu halten -
wenn die Tante nicht will - dann halt doch einfach "nur" ihre Hand - das kann auch sehr segensreich sein. !
Liebe Grüße
Klee
„Es wird eine Zeit kommen,
Indem die Menschen
Die Einfachheit ertragen,
Sich durch bloßes Fingerhalten
Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“
Du kannst einfach nur die Finger deiner Tante halten. Halte mit einer Hand die Handinnenfläche und mit der anderen Hand jeden Finger einzeln. Das ist m.E. auch eine sehr wohltuende Möglichkeit.
LG
Elke (jsj-fan)
Wir können keine großen Dinge vollbringen -
nur kleine, aber die mit großer Liebe.
Mutter Teresa
ich habe im vergangenen Jahr einen JSJ-Freund im Sterben begleitet und war heilfroh, ein - leider noch nicht übersetztes - Buch zu finden:
J.B. Andry: A Touching Good-Bye.
Sie beschreibt dort eine wunderbare Behandlung der Hände. Während du am Bett deiner Tante sitzt, schiebst du eine Hand so unter ihre Hand, dass du die Mitte der Handinnenfläche berührst (6. Tiefe, SES 26).
Danach umhüllst du mit deiner anderen Hand nacheinander alle Finger der Hand, deren Handinnenfläche du hältst. Die Finger sind immer mit den entsprechenden Zehen des gegenüberliegenden Fußes durch den Finger-Zehen-Strom verbunden! Der hört ja nicht auf zu fließen, nur weil du die Zehen nicht anfasst. Obwohl du die Abfolge sicher kennst, schreibe ich sie noch mal für alle auf, die hier einfach so vorbeigucken.
Wenn man sich die rechte Hand auf den linken Fuß legt, dann liegt der Daumen ganz natürlich auf dem kleinen Zeh, die Handinnenfläche auf dem Fußrücken. Darauf beruht der ganze Strom.
Du kannst ja beim Händchenhalten auch mal liebevoll an den dazugehörigen Zeh denken. - Aber vielleicht hat sie ja auch mal kalte Füße und freut sich über Socken ...
Eine weitere Möglichkeit wäre, mit der einen Hand die Mitte der Handinnenfläche und mit der anderen Hand die Mitte des gegenüberliegenden Fußrückens zu halten.
Ich nehme an, Klee hat genau das gemeint. Deine Idee, die gegenüberliegende Handinnenfläche zu halten, werde ich ausprobieren. Es hört sich sehr verheißungsvoll an. Lass doch mal von den Erfahrungen hören, die du damit machst.
Sehr wohltuend und entspannend ist es auch, mit den Fingern durch die Haare zu fahren.
Dir viel Freude beim Berühren
und deiner Tante alles Liebe!
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
Halte die Zehen doch einfach durch die Bettdecke hindurch!
Diese Krankenhausbettdecken sind in der Regel ja recht dünn und man hat immer noch ein gutes Gespür, an welchem Zehen man gerade ist.
Der Wirkung von Jin Shin Jyutsu tut das keinen Abbruch.
Oder bitte Deine Tante doch einfach, Socken anzuziehen.
Sag doch einfach "das ist beim Jin Shin Jyutsu so üblich".
Das wäre noch nicht mal geflunkert.
Meiner Beobachtung nach ziehen sich auf den Jin Shin Jyutsu - Kursen selbst im Hochsommer die meißten Teilnehmer (dünne) Söckchen an, bevor es an die Praxisrunden geht.
Den meißten geht es so, dass sie die Zehen (vor allem von Fremden) lieber anfassen, wenn diese Person Socken trägt.
Liebe Besucherin,
das mit den Socken wollte ich dir auch anraten, jetzt hat Leo schon den
Tipp gegeben ... und als Bonus, wenn deine Tante wieder aus dem Bett
ist, kannst du ihr eine Fußpflege spendieren.
Wünsche gute Genesung und dir gutes strömen ~~ LG ate
ich hab gemeint Handfläche und Finger der selben Hand.
Ich hab keine Heilerfahrungen damit, mach es aber manchmal bei Klienten, die es meist sehr genießen.
Ich finde, es ist eine sehr behutsame und liebevolle Art, einen Menschen zu strömen und außerdem sehr unauffällig.
Die Idee ist nicht von mir, sondern aus dem Buch "A Touching Goodbye". Es ist wirklich sehr sehr schön. Ich habe es schon mehrmals gelesen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du es bereuen wirst, es bestellt/gekauft zu haben. Du wirst sehen, man muss nicht perfekt englisch können, um zumindest das Wichtigste zu verstehen (ich hab mich beim ersten Lesen mit dem Lexikon hingesetzt und die Wörter, die ich so gar nicht wusste, nachgeschlagen - war zwar ein bißchen mühsam, hat sich aber sicher gelohnt).
LG
Elke (jsj-fan)
Wir können keine großen Dinge vollbringen -
nur kleine, aber die mit großer Liebe.
Mutter Teresa
Auch ich habe mir das Buch gerade gekauft. Es ist mir jetzt schon einige Male "über den Weg gelaufen". So etwas sehe ich als Zeichen, dass es zu mir will/soll .
Ich freue mich schon sehr drauf. Danke für den Tipp!
Tina
Nach Kraft ringen. Das klingt alles so dramatisch. Man tut eben, was man kann und legt sich dann schlafen. Und auf diese Weise geschieht es, daß man eines Tages etwas geleistet hat.
Paula Modersohn-Becker, (1876 - 1907)