Danke für eure Ideen hierzu. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich inzwischen rund 30 Jahre Erfahrung mit Konstitutionsmittel(n) und Homöopathie habe. Das ist für mich jetzt nicht das Thema, eher so wie Tina es angemerkt hat:
Ernestine hat geschrieben:.... der Gedanke mit dem "Konstitutionsgriff" kam mir schon vor langer Zeit, aber ich habe die Idee noch nicht weiterverfolgt ....
Ich denke, dass ich unbewusst die ganze Zeit schon in diese Richtung gegangen bin, denn es ist selten, dass ich für mich SES oder Ströme nach Symptomen ausgesucht habe, teils pendel ich die aus.
Die Homöopathie sehe ich allerdings etwas wissenschaftlicher, wenn man das in dem Zusammenhang so sagen darf, jedenfalls gibt es dazu jede Menge abrufbares Wissen und ziemlich umfangreiche Datenbanken (Repetitorien).
Mit JSJ werde ich etwas unsicher, denn auch wenn dieses Wissen "uralt" ist, die Rezeptionsgeschichte hier bei uns in der westlichen Welt ist recht überschaubar
*. Und die vorhandene Literatur geht sehr in die Richtung Symptombehandlung. Dabei ist der Grundgedanke dem der Homöopathie sehr ähnlich, auch hier geht es, wie auch bei der TCM, um den Ausgleich der Energien im Organismus. Krankheit definiert man in all diesen Modellen als ein Ungleichgewicht.
Dazu fällt mir noch viel mehr ein, aber das geht dann weg von meinem Ausgangspost.
Mich hat das einfach mit der Nase auf dieses Thema gestoßen, vielleicht weil es bei mir auch gerade ganz gut passt. Manchmal eiert man ewig rum, kreist unbewusst die ganze Zeit schon um den Kern, und plötzlich geht der Knopf auf - ihr versteht?
Das sind dann Stichworte, wie die "Entscheidung" auf die Welt zu kommen, und zwar in dem Moment, wo die Existenzfrage im Raum steht. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben, nichts geht einfach und leicht von der Hand, alles ist verbunden mit Kämpfen. Und mein eigenes Handeln ist auch stark von diesem Muster geprägt, erst unter allergrößtem Druck werde ich aktiv, dann bin ich aber auch kaum mehr zu bremsen.
Es dürfte klar sein, wohin meine Sehnsucht geht . . . alles einfach und mühelos, irgendwie selbstverständlich und ohne große Dramen. Na, vielleicht gelingt es ja noch, bevor ich abtrete.
Es gibt auch noch ein zweites Thema, was da aufleuchtet. Ich werde es bestimmt nicht mehr bearbeiten, denn mein Vater lebt nicht mehr. Aber diese Beziehung war das Konfliktreichste, was man sich überhaupt vorstellen kann. Das wiederum passt zu der Geschichte meiner Geburt, denn die Antwort meines Vaters auf die Frage des Geburtsmediziners, "Kind oder Frau?" war: "Frau!"
Verständlich, aber ich denke, das hat ganz tief im Unbewussten den Grundstein gelegt für unsere leidenschaftliche Hassliebe!
Das ist für mich nur insofern heute noch wichtig, weil genau diese Machtgeschichte bei mir zu einer ausgeprägten Sensibilität gegenüber dem Thema Macht geführt hat. Wenn ich spüre, da ist jemand dabei mich zu manipulieren, etwas von mir zu wollen, was ich nicht will, dann bin ich weg. Das betrifft Menschen genauso wie die sogenannte "Gesellschaft".
Ernestine hat geschrieben:.... Anschauen würde ich mir an Deiner Stelle aber auf jeden Fall mal den Strom, der Deinem Sternzeichen zugeordnet ist.
Zusätzlich kannst Du Deine "Lebenszahl" errechnen. Also die Quersumme Deines Geburtsdatums und schauen, welchem Strom das entspricht ....
Schütze = Zwerchfell-FE
Lebenszahl = 7 - das wäre dann Blasen-FE, oder?
(Wie rechnet man das? Es gibt ja 12 Organströme, die Lebenszahl ist aber immer einstellig.)
Mit dieser Herangehensweise muss ich mich noch anfreunden.
Mein Gedanke ist, dass ich mir gezielt alle Ströme und SES raussuche, die irgendwie den Themen Macht und Entscheidung zugeordnet sind. Irgendwo werde ich einen gemeinsamen Nenner finden, JSJ-Mengenlehre sozusagen.
*Gibt es eigentlich Literatur von Katō Haruki, dem Jirō Murai sein Wissen genauso weitergab wie Mary, der aber den wissenschaftlichen Weg gegangen ist und in Japan unterrichtet, und zwar nur "studiertes" medizinisches Personal?