Learning by doing oder umgekehrt? ;-)

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Sigrid22
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Learning by doing oder umgekehrt? ;-)

Beitrag von Sigrid22 »

Hallo Ihr hier,

wie sind Eure Erfahrungen, ab wann Ihr Euch komfortabel damit gefühlt habt, von der Selbsthilfe in's strömen an anderen Menschen zu kommen?

Soweit ich weiß, kann man von "offizieller Seite" aus nach 3 Fünf-Tage-Kursen loslegen als Practioner.
LehrerInnen ausserhalb der JSJ Organisation wie z.B. Frau von Richthofen ermutigen, gleich von Anfang an bei sich UND Anderen zu strömen.

Allerdings kommt es mir jetzt noch vor wie eine Art "Abarbeiten" anhand der Symptome und noch nicht in aller Tiefe Alles erfasst haben, was Alles zum strömen dazu gehört...

JSJ erscheint mir einerseits so leicht, selbstverständlich und sofort in allen Lebenslagen umsetzbar. Andererseits doch so komplex und erst "richtig" und tief, wenn man viel um die Zusammenhänge weiß und verstanden hat.
Dieser Gegensatz macht mich manchmal ein bißchen kirre; wahrscheinlich ist es einfach ein sowohl als auch... ;-)

Ich vermute, dass es hier im Forum ganz unterschiedliche Erfahrungen, Meinungen und Herangehensweisen dazu gibt? Erst verstehen und dann tun oder tun und dann verstehen....

Ich freue mich über Eure Sichtweisen.

Viele Grüße,

Sigrid
ALLES FLIEßT...

Heraklit ca. 520-460 v.Chr.
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Klee
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Re: Learning by doing oder umgekehrt? ;-)

Beitrag von Klee »

Hallo Sigrid,

Es war so etwa mein 5. 5 Tages Kurs, an dem ich dachte, warum machst du das einfache kompliziert - es reicht ein Leben lang den Daumen zu halten.

Nun bin ich immer noch dabei und weiß aber dass ich beides kann: kompliziert und einfach.

Ich persönlich meine, es ist der Durst nach Wissen (und auch unsere Erziehung) oder das Gefühl wissen zu wollen, der uns dazu bringt, tiefer einzutauchen.

Beides ist schön!

♥️🍀
„Es wird eine Zeit kommen,
Indem die Menschen
Die Einfachheit ertragen,
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Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“

Jiro Murai




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Momabo
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Re: Learning by doing oder umgekehrt? ;-)

Beitrag von Momabo »

Liebe Sigrid,
ich denke, dafür gibt es keinen richtigen Zeitpunkt. Du musst es fühlen, wann es soweit ist... und dann einfach loslegen. Die Erfahrungen kommen für das eigene Wachstum, für das theoretische Wissenswachstum (es soll nie enden :baeh: aber du lernst mehr Zusammenhänge kennen und die Aha-Erlebnisse werden auch mehr) und alles drum herum...

Ich hatte am Anfang eine Frau in der Praxis, damals noch bei mir zuhause, die fuhr 1,5 Std her und auch soviel zurück, ich dachte bei mir, was kann ich ihr geben, was sonst keiner kann? Strömen konnte ich, also hab ich das gemacht, obwohl sie die ganzen Ströme auswendig wusste und mich verbessert hat, wenn ich die Hände mal vertauscht hatte. Es war eine starke Lernerfahrung, Abgrenzung war das Thema, als ich das verstanden hatte, ist sie nicht mehr gekommen... So war es mit jedem Klienten, ich konnte immer etwas mitnehmen... und das Lernen ging ganz leicht nebenher.

Heute sind die Projekte der Klienten vllt umfangreicher, aber ich versuche immer einfach zu bleiben und ihn mitzunehmen. Früher hatte frau 2-3 Alternativen, heute sind es 10 ;)

Der Weg ist das Ziel, bleib einfach dran und übe, mach weiter, lerne und alles ist gut
glg Mona
Herr, gebe mir Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann,
gebe mir den Mut, die Dinge zu ändern die ich ändern kann und
die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
- Reinhold Niebuhr -
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