Lieber Saxman,
aus meinem kleinen Impuls ist bei Dir eine ganze Tour geworden, dir gebührt die Ehre,

ok, ein kleines bißchen nehm auch ich.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
3 Jahre hing an meinem Spiegel der Spruch von Goethe:
Was immer du tun kannst, oder träumst es tun zu können, fang damit an! Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich.
Und irgendwann in der bleiernen Zeit der großen Blockade und Sehnsucht hab ich dann das JSJ gefunden und bin dann nichtzuletzt damit wirklich ins laufen und ins innere Großreinmachen gekommen. Eine Praktikerin hat mir relativ am Anfang meines JSJ-Weges gesagt, als ich über Schwierigkeiten und etwas geredet habe, das bei mir nicht klappte/ich nicht konnte: "Deine Grenzen setzt Du selbst!"
Und der Satz traf mich und war & ist ein wichtiger Türöffner in meinem Leben, da es mir meine Grenzen (Glaubensätze, letzendlich mein Sein) zurück in meinen Machtbereich gegeben hat.
Übrigens für den Mut fällt mir ganz spontan auch der

ein.
Auf die Strömtour und andere Abenteuer, gelebt oder geträumt!
Manchmal braucht man den Traum als letzten Hoffnungsanker, wo ein Ich überleben kann.
Auf dem Weg vom Überleben zum Leben wird aus dem Traum etwas geerdeter eine Vision, ein Leitbild.
Aus der Vision wachsen Ziele strategische, operative und taktische
und in kleinen Schritten wächst man in diese und in den Traum hinein.
Meine alte Signatur mit dem Rilke-Zitat: "Tu es oder träume es – beides heißt s e i n" hatte ich in dem Bewusstsein und in dem Resepkt vor meiner alten Zeit gewählt, als ich meinen Kompass als Teenager zunächst immerhin noch im Traum kannte. Bevor ich ihn & mich dann einige Jahre fast ganz verloren hatte. Und weil damals in mir galt "Weil nicht ist, was nicht sein darf", habe ich mit Psychosen heftigste Wachrüttler gebraucht, um aufzuwachen und langsam zurück mir zu kommen.
In dem Chor in dem ich als Jugendliche sang, sangen wir damals ein Lied, das mich ein ganzes Weilchen begleitete, bevor ich auch das verloren hatte.
Da ich den Text surfend nicht gefunden habe schreibe ich es sehr frei aus der Erinnerung.
Flieg und Flieh über den Horizont,
dorthin wo dein Traum noch lebt.
Such und sag, wie deine Hoffnung heißt,
bevor die Angst ihr Netz noch dichter webt.
Flieg und flieh über den Horizont,
dorthin wo dein Traum noch lebt.
Such und sag, wo deine Hoffnung wohnt.
Es wird viel lamentiert, so viel theoretisiert,
doch Leben wird gelebt und nicht doziert.
Flieg und flieh über den Horizont,
dorthin wo dein Traum noch lebt.
Such und sag, wo deine Hoffnung wohnt,
nur einen Schritt zu tun ist schon genug,
Brich auf, der Frühling kommt ins Land,
die Flügel weiten sich im Flug.
Flieg und flieh über den Horizont,
dorthin wo dein Traum noch lebt.
Der Traum gewinnt Kontur,
in unser Sehnsucht liegt die Spur,
die Zeit zu Leben ist doch jetzt und hier.
So in dem Sinne wie Mary meinte: "Lieber eine rauchen, als gar nicht ausatmen.", meine ich: "Lieber träumen, als gar kein Kontakt mit der eigenen Essenz.".
So das war mein Wort zum Samstagabend. Nimm's leicht und irgendwo treffen wir uns, virtuell oder real.
Herzlich, AnnSophie.