Liebe Wendepunkt,
ich glaube nicht, daß ich weiter oder weniger weit bin als andere ;-)
Für mich ist es im Moment wie für sehr viele andere auch ein Prozess, denn ich durchlaufe und der beginnt ja meist mit einer Erkenntnis, man merkt etwas darf sich jetzt wieder ändern und das Umfeld hilft dabei.
Ja, so kann ich es jetzt anerkennen. Niemand ist böse, niemand meint es böse, ist lediglich nur in der Energie, die mir fehlt oder von welcher ich zuviel habe und so kann ich für mich dann jedes mal neu entscheiden, was ich in Balance bringen möchte...
Wir alle entwickeln uns ständig weiter, ohne daß wir es bemerken, oft auch ganz bewußt und dann wieder "brauchen" wir unsere Spiegel, die uns zeigen, was uns durch Veränderung zu mehr Wohlbefinden und Selbstannahme / -liebe verhelfen könnte. Dafür sind wir hier - um zu lernen.
Zunächst lehnen wir oft erstmal kräftig ab. Damit wir verdrängte (oft sehr lange verdrängte) Gefühle und Emotionen nicht mehr spüren müssen.
Das war bisher die Strategie, die half zu "überleben".
Wenn wir erkennen, daß es hilfreicher ist, ein paar alte Tränen endlich einmal zu weinen, eine alte Wut endlich mal herauszulassen, ein verlorenes Kind einfach und endlich einmal in den Arm zu nehmen, dann ist schon ein großer Schritt getan.
Von daher ist es für mich auch gerade wieder wichtig, mir die 13-14-15 oft sehr ausgiebig zu gönnen. Es ist, als würde sich bei jedem Schritt immer wieder eine Schale lösen (wie bei einer Zwiebel) und ich bin mir im Moment sehr sicher, daß es beginnt mit den 1ern und danach gleich die 13-14-15 .
Da spüre ich wirklich-etwas tut sich. Erst Bewegung reinbringen-anlösen, dann über die drei weiteren ES befreien...
Meine Herzenswünsche auszusprechen, das fiel mir sehr lange sehr schwer, da ich es kannte, damit auf Ablehnung zu stossen... war einfach in mir sehr wichtigen Dingen zu lange so, lief also wie ein Programm immer mit.
Inzwischen ist mein engster Vertrauter (endlich) mein Mann geworden, und das wo ich dachte, ihm nie mehr ganz vertrauen zu können.
Doch er hat sich unmerklich ebenfalls mit entwickelt, bzw. sich entschieden (ganz bewußt wie auch ich in 2012-unserem Höllenjahr) Hand in Hand mit mir auf dem Weg weiter zu gehen.
Nichts geschieht ohne Grund, schwere Zeiten sind da, um daraus zu lernen, um etwas zu ändern, hat bestimmt jeder öfter als oft schon gehört, für mich ist es einfach eine Wahrheit geworden, die es mir erleichtert, viele schwere Zeiten etwas leichter zu überstehen.
Doch die Emotionen sind da natürlich immer mit dabei... ;-)
Ich weiß gar nicht, warum ich hier jetzt so viel geschrieben habe...
Wie sagt man so schön - Der Mensch lernt durch Schmerz.
Erst wenn etwas so schmerzt, daß man es nicht mehr aushalten kann, ist er bereit, etwas zu verändern und diese Veränderung dann auch von Anfang bis Ende durchzuziehen - und beizubehalten.
Und diese Veränderung geschieht, um auf der Reise zu sich selbst wieder ein ganzes Stück vorwärts zu kommen.
Narzissmus ist ja auch je nach dem, wie man draufschaut eine Lernaufgabe.
Es geht um Selbstverliebtheit und Größe.
Warum mir das immer wieder begegnet ist, weiß ich jetzt, glaube ich.
Ich habe meinem Herzen den Auftrag gegeben, mich so zu lassen, wie ich bin.
Und das geht nur, wenn ich aufhöre, diese überdeutlich gespiegelte Selbstliebe abzulehnen.
Jeder hat es verdient, sich selbst zu lieben.
Mein Herz tut das auch, der Verstand wird diesbezüglich gerade gezähmt ;-).
Damit mein Herz sprechen darf.
Und ich lerne, daß ich da keine Angst mehr zu haben muss.
Angst, die mir oft die Kehle zuschnürt, wenn ich etwas zu sagen hätte, was aus dem Herzen kommt, immer öfter bemerke ich, daß nur ein einziges Wort aus dem Herzen viel viel mehr bewirken kann, als eine ellenlange mit dem Verstand zurechgeschneiderte Rede....
So viel (hoff. nicht zu viel) für den Moment...
Ich werde jetzt einfach mal als Hausaufgabe die 13-14-15 für die nächsten 2 Wochen strömen und schauen, was sich dann verändert hat.
Im Hintergrund meldet sich da auch der "inneres Kind"-Thread nochmal, ich schau mal, was da noch passiert ;-)
herzlich
sanara
“Nicht Worte sollen wir lesen, sondern den Menschen, den wir hinter den Worten fühlen” (Samuel Butler)